Liegerad und Pedelec fahren

Fahrrad 2025

Pedelec km 5346 - Inspektion Es ist mal wieder so weit - meint zumindest die Flow App. Und so machte ich flux einen Termin bei meiner E-Bike-Werkstatt. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, erst in ein Read more
Pedelec km 5346 - Inspektion II Nach genau 5 Wochen habe ich gestern mein Pedelec wieder abholen können. Angesetzt waren mal 10 Tage (Arbeitstage) also rund 2 Wochen für das Einschicken der Teile an Magura Read more
Kurze Winterfahrt Heute war es - nachdem es die letzten Wochen und insbesondere am Wochenanfang richtig kalt war - endlich mal wieder milder und auch trocken. Gestern schon waren die Temperaturen auf 13°C geklettert heute Read more
Wartungsarbeiten an beiden Wölfen Der blaue Wolf hat eine Laufleistung von 52.271km, der orangene 25.241km. Folgende Verschleißteile mußten erneuert werden: Blau : Bremsscheibe vorne und hinten, Bremsbeläge überprüfen Reifen vorne und hinten (es kommen weiterhin Read more
Erste Ausfahrt nach der Inspektion Heute war das Wetter so gut, dass ich einfach los mußte: Nichts großes, nur mal so durch die Elbmarsch. Entlang der Elbe ging es immer am Elbdeich entlang, in Drage Read more
Tolles Wochenende im Frühling Es ist fast vorbei - das tolle Wochenende: Drei Tage mit Sonnenschein und Termperaturen nahe an 20°C. Uns hielt nichts, wir mußten einfach raus und mit den Liegerädern auf Tour. Freitag Read more
Nachtrag zur Pedelec-Inspektion Nach der Inspektion vom Pedelec, bei der die Bremse sich aus ungeklärten Gründen "gefaltet" hatte, sollte ich nach 200km zur Kontrolle des Laufrades und des Stuerkopflages noch mal vorbeikommen. Das würde dann Read more
Kurze Ausfahrt mit dem Pedelec Nach den angenehmen Temperaturen vergangenes Wochenende ist es nun wieder richtig kalt geworden. Liegeradfahren würde auch gehen, aber die dicken Klamotten, die man anziehen muss, machen das Fahren unangenehm. Aber Read more
Sonnenuntergang am 2025-03-20 Kurz bevor es richtig dunkel wurde zeigte sich die Elbe und der Himmel in den schönsten Farben. Read more
Bike-Port Altengamme Schon vor einigen Tage haben wir ihn gesehen, aber da konnte ich keine Fotos machen. Heute bin ich wieder dran vorbeigekommen, am neuen Bike-Port Altengamme. Eigentlich ein netter Platz. Anlehnbügel (12 Stück) für Read more
Tour durch den Sachsenwald Was gibt es besserer als an einem sonnigen Frühlingstag bei kühlen 13°C mit dem Radl eine Runde zu drehen ? Na klar, die Tour mit der eigenen Frau zu fahren. Von Read more
Pedelectour bei starkem Wind Fr. 2025-04-11 : So langsam kommt der Frühling auch in den Norden. Die Temperaturen gehen langsam rauf. Die Sonne scheint. Aber der Wind pustet fast stürmisch aus Nord-West. Also nehmen wir Read more
Liegeradtour Ochsenwerder Eine unserer "Standard-Runden" mit dem Liegerad - gefahren am 2025-04-12: 57 km geht es durch die Vier- und Marschlande Hamburgs. Ideale Bedingungen, kaum Wind, nette 19°C laden zum Fahren in kurz ein.   Read more
Abendtour mit Sonnenuntergang Was gibt es schönere als am Abend noch eine schöne Runde zu drehen ? Vielleicht die Elbe beim Sonnenuntergang sehen ? Ja, das ist bei uns meist schwierg. Fließt die Elbe zwischen Read more
Raps-Guck-Tour Nachdem schon vor einigen Tage die ersten gelber Blüten am Raps zu sehen waren, waren wir heute doch sehr erstaunt, die Felder z.T. schon in voller Blüte zu sehen. Auch wenn das Wetter eigentlich Read more
Frohe Ostern Gefunden auf der heutigen Tour in Hunden :   Frohe und gesegnete Ostertage wünsche ich Euch. Read more
Ausflug zum Hahnheider Turm - 72 km   Es ist Ostermontag - das Wetter soll ab Mittag gut werden, also wollen wir eine Tour mit dem Pedelec machen, denn noch ist es nicht so war Read more
Frühlingfahrt zum Neetze-Kanal und Ilmenau-Nadelwehr Nachdem wir am vergangenen Wochenende mehr oder weniger mit Magen-Darm-Infekt ausgefallen sind, geht es langsam wieder aufwärts. Ganz fit sind wir noch nicht aber bald soll es auf Tour gehen Read more
Fehler 542006 am Nevo4 Heute war ich noch mal bei der Werkstatt in Wentorf. Nachdem wir schon beim roten Nevo die Inspektionsanzeige von km auf 365 Tage haben ändern lassen, sollte das nun auch beim Read more
Heute ging es von Geesthacht über Schwarzenbek nach Lanken und dann durch den Sachsenwald, Dassendorf und Fahrendorf nach Altengamme und wieder nach Hause.   Die Wege ab Schwarzenbek und in und um Lanken einfach gräuslich Read more
Keine schöne Tour (2025-05-10)   Eigentlich wollten wir nur zum Bahnhof nach Winsen Luhe, um mal zu schauen, wie wir von dort mit der Bahn gen Süden kommen, wenn wir im Sommer auf unsere Sommertour Read more
Kanaltour - 2025-05-11   Das Wetter ist derzzeit echt klasse zum Radfahren, aber überhaupt nicht für den Garten - da ist es kurz vor Wüste. Es hat ja auch schon seit mindestens 8 Wochen nicht Read more
Sigth-Seeing Hamburg mit dem Pedelec Wir wollten heute abwechslungreiche 80 km fahren - aber so abwechslungsreich, wie es im Laufe der Tour geworden ist, das brauchen wir dann doch nicht alle Tage. Es zieht uns Read more
Sommertour 2025 - Prolog Von Geesthacht bis in das Fichtelgebirge und wieder zurück . Unsere diesjährige Sommertour soll in den Thüringer Wald und das Fichtelgebirge gehen. Geplant sind 14-16 Fahrtage und wir werden ein Teilstück Read more
Sommertour 2025 - Tag 1 Von Geesthacht nach Wildemann im Harz. Zunächst geht es auf recht bekannten Wegen von Geesthacht nach Winsen/Luhe. Den Bahnhof hatten wir vor ein bis zwei Wochen schon mal ausgekundschaftet, so Read more
Sommertour 2025 - Tag 2 Von Wildemann nach Dingelstädt. In der Nacht hat es kräftig geregnet, und auch während des Frühstücks regnet es weiter. Nach einem schönen Frühstück in der Pension Brückner starten wir früh. Read more
Sommertour 2025 - Tag 3 Von Dingelstedt nach Eisenach In der Pension zur Linde gibt es ein einfaches aber aureichendes Frühstück. Preis- Leistung sind somit okay für diese Übernachtung. Die Räder sind schnell wieder gepackt Read more
Sommertour 2025 - Tag 4 Von Eisenach nach Ilmenau. Nach einem typischen Jugendherrbergsfrühstück, das besser war als das gestrige Abendbrot, machen wir uns auf den Weg. eigentlich hatten wir geplant auf den Großen Inselberg zu Read more
Sommertour 2025 - Tag 5 Von Ilmenau an die Saale und durch das Vogtland nach Auma. Unser Frühstück mußten wir uns heute selber zubereiten - Selbstversorgung im Gästehaus Veronika. Gestern war es noch schön sonnig Read more
Sommertour 2025 - Tag 6 Von Auma durch das Vogtland nach Adorf . Heute ist das Wetter deutlich besser als gestern, es hat sich zwar etwas abgekühlt aber das Wetter eignet sich hervorragend zum Radeln. Read more
Sommertour 2025 - Tag 7 Von Adorf nach Fleckl am Ochsenkopf. Heute steht uns wieder ein toller Radel-Tag bevor. Das Wetter soll bei angenehmen 20°C liegen, Regen ist derzeit nicht in Sicht, und wir machen Read more
Sommertour 2025 - Tag 8 Rund um den Ochsenkopf. Heute ist für uns Pausetag. Den südlichsten Punkt und damit den entferntesten Punkt haben wir erreicht und wir haben die kleine Wohnung für zwei Nächte gebucht. Read more
Sommertour 2025 - Tag 9 Von Fleckl nach Sonneberg. Wir verabschieden uns heute vom Fichtelgebirge, schön war's hier, recht hügelig und damit auch anspruchsvoll. Das Wetter hat allerdings in der Nacht umgeschlagen und ist nicht Read more
Sommertour 2025 - Tag 10 Von Sonneberg zum Rennsteig. Heute gibt es für uns Höhenmeter (ca 1500 Höhenmeter) satt und wir haben folgende Zwischenziele: Blessberg und hinauf zum Rennsteig Oberbecken des Pumpspeicherwerkes Godisthal Rennsteig Sonneberg Read more
Sommertour 2025 - Tag 11 Von Masserberg nach Wasungen. Wie gestern schon beschrieben, auch das Frühstück war eine Zumutung. Wir packen zusammen und sind dann auch schnell wieder weg. Auf dem Rennsteig geht es zur Read more
Sommertour 2025 - Tag 12 Von Wasungen entlang der Werra nach Gerstungen. Heute wird es nur eine kürzere Etappe, das Wetter wird unbeständigt und ein Bett in rund 90km zu finden hat sich als schwierg Read more
Sommertour 2025 - Tag 13 Von Wasungen entlang der Werra nach Bad Sooden-Allendorf. Gestern Abend haben wir geschaut, wie weit wir den kommen : 90km sind in Bad Sooden-Allendorf erreicht. Aber die Preise dort haben Read more
Sommertour 2025 - Tag 14 Von Kleinvach nach Alfeld in Niedersachsen. Frühstück super - Wetter nicht so. Es ist eher regnerisch, wir fahren mit Regenjacken, immer wieder tropfelt es leicht. Für uns geht es heute Read more
Sommertour 2025 - Tag 15 & 16 Rückfahrt über Winsen/Aller nach Geesthacht nach. Tag 15 und Tag 16 fasse ich hier zusammen. Es geht nach Hause. Die Strecke ist bekannt, viel neues gibt es nicht. Read more
Technische Probleme am Nevo 4 Nach unserer Sommertour 2025 wollten wir heute an unserem letzten Urlaubstag (mittwoch 2025-06-11)  noch eine schöne Tour von 80km nach Neetze anhängen. Leider sind wir nicht wirklich weit gekommen, nach Read more
Touren am Wochenende Am Freitag Nachmittag konnte ich das Rad endlich aus der Werkstatt abholen. Ein Kollege hat mit netterweise mit nach Wentorf genommen und mich auf seinem Weg nach Hause dort "abgeworfen". Ganz fertig Read more
Ein Jahr Pedelec Vor etwas mehr als einem Jahr - um genau zu sein am 19.Juni - haben wir die Pedelecs bekommen. Danach ging es auf kleinere Fahrten, damit wir uns an die Räder gewöhnen Read more
Tour de Ratzeburg In der näheren Umgebung kennen wir wohl fast jede schöne Tour. Um mal was neues zu sehen, müssen wir schon weit fahren, aber das ist meist an einem Tag nicht zu leisten, Read more
10.000 km sind voll Gestern auf der Tour von Ratzeburg nach Geesthacht habe ich die ersten 10.000 km voll gemacht. Nachdem der erste Ölwechsel an der Rohloff bei km 5000 (puls X) durchgeführt wurde, habe Read more
Störche - 2 Touren Es ist August geworden. Der Sommer für die Störche hier in Norddeutschland muss wohl gut gewesen sein. Mittlerweile sind die Jungstörche flügge, suchen selbst ihre Nahrung, ziehen ihre Kreise am Himmel Read more
Tunnel-Tour Hamburg   Gestern war es recht warm so knapp 30 °C für eine kleine knapp 70 km Tour durch die Elbmarsch reichte es. Heute sollte es nicht ganz so warm werden und auf die Read more
Bleckede 2025 Dieses Jahr sind wir noch gar nicht die Bleckede-Runde gefahren. In den vergangenen Jahren war es meist die erste größere Tour im Frühjahr, sobald die Tempenraturen und das Wetter diese Rund zugelassen haben. Read more
Einfach mal raus   Bestes Wetter lock uns. Die Strecke entlang der B404 und weiter bis in den Sachsenwald ist nicht besonders schön, aber die schnellste Verbindung, um nach Norden aus Geesthacht herauszukommen.   Die Read more
Herbsttour 2025 - Prolog Unsere diesjährige Herbsttour wird am 6. September starten und uns nach Süden führen. Geplant ist mit der Bahn bis Kreiensen zu fahren und von dort dann eine Rundtour über Weser und Read more
Herbsttour 2025 - Tag 1 Von Geesthacht mit der Bahn nach Kreiensen und dann auf dem Radweg Deutsche Einheit nach Stadtoldendorf. Abfahrt in Geesthacht Wir starten diesmal bewußt später als auf der Sommertour 2025, nehmen Read more
Herbsttour 2025 - Tag 2 Von Stadtoldendorf an die Weser und die Diemel bis nach Wrexen . Tag 2 unserer Herbstreise. Nach einer guten Nacht und einem guten Frühstück aus den gestern gekauften Lebenmitteln machen Read more
Herbsttour 2025 - Tag 3 Von Wrexen zur Diemelquelle und weiter nach Allendorf an der Eder. Tag 3 unserer Tour startet mit einem guten Frühstück im Landgasthof Kussmann. Die Sachen sind schnell wieder eingepackt und Read more
Herbsttour 2025 - Tag 4 Von Allendorf nach Obbornhofen bei Gießen. Frühstück müssen wir heute selber zubereiten. Schnell noch eine kleine Fahrt zum nahgelegenen Supermarkt in Allendorf, ein paar Brötchen für das Frühstück und Kuchen Read more
Herbsttour 2025 - Tag 5 Von Obbornhofen über Frankfurt und Darmstadt nach Laudenbach. Wenn man den Istzustand des B&B Unter den Linden mit den Bildern bei Booking vergleicht, dann fällt auf, dass alles dekorative und Read more
Herbsttour 2025 - Tag 6 Von Laudenbach an den Rhein und weiter in die Pfalz Auch für heute sind wieder rund 100 km geplant, die wir fahren müssen. Unser Frühstück ist heute Müsli und gestern Read more
Herbsttour 2025 - Tag 7 Von Frankenweiler nach Homburg. Das Frühstück war lieblos und einfach, wir sind froh, die Pension Brand verlassen zu können. Die Räder sind schnell beladen und so fahren wir gegen halb Read more
Herbsttour 2025 - Tag 8 Von Homburg nach Dreisbach an der Saarschleife. Auch das Frühstück ist klasse in der Jugendherberg in Homburg. Aber wir haben keine Zeit mehr um länger zu verweilen. Wir wollen weiter. Read more
Herbsttour 2025 - Tag 9 Heute ist unser Ruhetag, aber er wird interessant werden:  Wir haben nur rund 50km geplant, Wollen zusätzlich die Saarschleife von oben ansehen (Ich sage: das lohnt sich) Wir wollen nach Read more
Herbsttour 2025 - Tag 10 Von Trier an der Mosel nach Goebelsmühle in Luxemburg. Heute müssen wir unser Abfahrt verschieben. Nach einem schönen Sonnenaufgang hat sich der Himmel schnell zugezogen und nach dem Frühstück regnet Read more
Herbsttour 2025 - Tag 11 Von Goebelsmühle in Luxemburg nach Außenborn (Faymonville) in Belgien . Die Nacht war ruhig und erholsam in unserem Fass. Für unser Frühstück hatten wir gestern schon eine Bestellung aufgegeben, die Read more
Herbsttour 2025 - Tag 12 Von Außendorn nach Nideggen nach  nach . Tag 2 unserer Fahrt auf dem Vennbahnradweg Vor Frühstück sprechen wir noch kurz mit Iza, dann ist sie auch schon wieder weg und Read more
Herbsttour 2025 - Tag 13 Von Nideggen über Düsseldorf nach Krefeld. Nachdem wir gestern unsere Unterkunft in Krefeld gebucht hatten, machen wir uns nach dem Frühstück in der Jugendherberge auf nach Krefeld - so dachten Read more
Herbsttour 2025 - Tag 14 Von Krefeld nach Haltern am See. Nach einer guten Nacht in der netten Ferienwohnung in Krefeld Fischeln strahlt uns an diesem Morgen die Sonne wieder vom Himmel. Bei bestem Wetter Read more
Herbsttour 2025 - Tag 15 Von Haltern am See nach Tecklenburg Wie schon gestern geschrieben, hat uns die DJH Haltern begeistert. Und was ich gestern vergessen habe zu schreibe: Es gibt auch eine tolle Möglichkeit, Read more
Herbsttour 2025 - Tag 16 Von Tecklenburg nach Porta Westfalica. Da uns nichts mehr in der DJH Tecklenburg hält, brechen wir früh nach einem guten Frühstück (am Sonntag mit Rührei) wieder auf. Ziel heute : Read more
Herbsttour 2025 - Tag 17 Von Porta Westfalica nach Hodenhagen. Porta Westfalica lassen wir hinter uns, von nun an stellt sich das Gefühl langsam ein, dass es nach Hause geht. Heute geht es von Porta Read more
Herbsttour 2025 - Tag 18 Von Hodenhagen nach Geesthacht. Wie so oft ist der letzte Tag der Reise eine Fahrt durch bekannte Landschaften. In diesem Fall sind wir die Wege und Straßen ja weiter wir Read more
Herbsttour 2025 - Zusammenfassung Von Geesthacht ins Saarland und über den Vennbahnradweg zurück . Die Höhepunkte unsere Tour waren sicherlich: Tag 2 : Diemelradweg Teil 1 Tag 3 : Diemelradweg bis zur Quelle Tag 7 Read more
Durch die Elbmarsch     Von Geesthacht ging es über die Elbbrücke nach Oldershausen und weiter entlang des Ilmenaukanals nach Wittorf, dann durch die Gemüsefelder bei Bardowick bis nach Radbruch. Schnell mal unter der Bahn Read more
Herbstwald Heute morgen zeigte das Thermometer das erste Mal nach dem Sommer 0.x °C an, aber es sollte noch mal ein schöner sonniger Tag werden. Und ich hatte mir gewünscht, die Farben des Herbstes mit Read more
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Gewährleistung am Fahrrad Begriffsdefinition (Google Gemini) : Unter Gewährleistung (auch Mängelhaftung genannt) versteht man das gesetzlich geregelte Einstehenmüssen des Verkäufers für Mängel, die eine Ware oder Leistung bereits zum Zeitpunkt des Verkaufs oder der Übergabe Read more
Fahrrad wieder nicht verfügbar 2025-11-12 Nach etlichem hin und her - ich war nicht damit einverstanden die Kosten für den Austausch des Steuerlagers zu übernehmen - hat sich Emotion dazu durchgerungen, den Austausch auf Kulanz Read more
Ab 2026 mit Velo de Ville Ab dem Jahr 2026 werden wir nicht mehr mit Riese & Müller Nevo 4 unterwegs sein, sondern wir werden dann mit Velo de Ville SEB 990 Pro unterwegs sein. Read more
Erstes Velo de Ville Am vergangenen Samstag war es so weit, wir konnten das erste SEB Pro 990 abholen. Am Donnerstag Nachmittag kam die Mail, am Samstag wurde abgeholt.  Und am Nachmittag wurden einige Komponenten Read more

Pedelec km 5346 – Inspektion

Pedelec km 5346 – Inspektion

Es ist mal wieder so weit – meint zumindest die Flow App. Und so machte ich flux einen Termin bei meiner E-Bike-Werkstatt. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, erst in ein paar Tagen einen Termin zu bekommen, konnte aber das Rad noch am gleichen Tag hinbringen. Für die Zeit, in der mein Rad zur Inspektion dort ist, habe ich ein anderes Ersatzrad bekommen – Sehr nett, so kann ich auf den sonst nötigen Chauffeurdienst von Familienangehörigen verzichten.

Mit dem Leihrad konnte ich dann nach Hause und am nächsten Tag zur Arbeit fahren. Geplant war, dass ich am Nachmittag damit auch wieder zur Werkstatt fahre, das Leihrad abgebe  und mein Rad abholen könnte.

Ich wollte extra etwas eher Schluss machen, so dass ich genug Zeit für die Hin- und Rückfahrt habe und um das Rad abzuholen. Doch daraus wurde nichts. Ich wartete schon gegen Mittag auf die SMS, dass das Rad fertig sei. Aber die kam einfach nicht.

Gegen 14:00 Uhr dann der Anruf aus der Werkstatt: “Wir haben einen Schaden am Rad, den wir uns nicht erklären können. Die Bremsscheibe hat beim Einbremsen total versagt und auch die Gabel beschädigt”. Bei der Inspektion wurden Bremsbeläge (war bei der Annahme des Rades schon vermerkt worden) und auch die Scheibe (auch das war bei der Annahme des Rades als evtl. notwendige Option benannt worden) getauscht.

Ups, was ist denn da passiert. Mit dem Meister der Werkstatt habe ich dann noch ausgiebig telefoniert. Zumindest wird die zerstörte Bremsscheibe zusammen mit  der Bremsanlage zu Magura eingeschickt werden – es gibt daher eine neue. Da auch die Gabel mit beschädigt worden ist, muss auch die getauscht werden, und die muss nun erstmal von Riese und Müller geschickt werden.

Somit werde ich wohl noch mindestens 10 – 14 Tage mit dem Leihrad unterwegs sein.

An dem Nevo 4 wird vorne von Riese und Müller die Magura MT5 und hinten die MT4 verbaut, beide mit der Scheibe Magura Storm – ich habe mich aufgrund des Vorfalles nun entschlossen, einen anderen Scheibentyp zu nutzen – da muss was besseres ran, zu der Storm habe ich kein Vertrauen mehr.

Die Bremsscheibe sieht in etwa so aus, wie in dem Post im MTB-Forum beschrieben. Zu dem Vorfall gibt es auch eine physikalische Betrachtung in den MTB-News

 

Pedelec km 5346 – Abholung nach 5 Wochen

Pedelec km 5346 – Inspektion II

Nach genau 5 Wochen habe ich gestern mein Pedelec wieder abholen können. Angesetzt waren mal 10 Tage (Arbeitstage) also rund 2 Wochen für das Einschicken der Teile an Magura und den entsprechenden Ersatz. Aber Magura hat es nicht geschafft, die Teile bis heute zurückzuschicken. Ja, ein Ersatz für die Bremsanlage war nach 3 oder 4 Wochen da, aber das Laufrad und die Gabel bis heute nicht.

Nach 3 Wochen hat die Werkstatt dann entschieden, dass neben der Gabel, die sowieso wegen der Beschädigung ausgetauscht werden sollte, auch ein neues Laufrad und neue Reifen zum Einsatz kommen sollten.

Und dann hatte Magura einen 90°-Abgang für die Bremse nicht mitgeschickt. Und wieder war eine Woche rum.

Gestern war es dann so weit, ich konnte das Leihrad gegen mein R&M Nevo eintauschen.

Leider wurde ich bei der Abgabe des Rades nicht darauf hingewiesen, dass der Ölwechsel an der Rohloff fällig ist. Und so wurde er auch nicht mitgemacht. Der ist nun noch ausstehend. Mal sehen, ob ich den wie beim Liegerad selber mache, oder ob ich das beim Kurzcheck nach 200km Fahrleistung machen lassen kann. Dann sollen noch mal das Laufrad und das Steuerlager kontrolliert werden.

Kurze Winterfahrt

Kurze Winterfahrt

Heute war es – nachdem es die letzten Wochen und insbesondere am Wochenanfang richtig kalt war – endlich mal wieder milder und auch trocken. Gestern schon waren die Temperaturen auf 13°C geklettert heute — und immer noch im Februar — ebenso.

Und so schnappten wir uns die Räder und fuhren los, wollten wir doch schauen, ob denn die Schneeglöckchen am Wegesrand des Marschenbahndammes schon blühen und ob die ersten Störche aus dem Winterquartier schon wieder bei uns angekommen sind.

Am Ende standen mehr als 40km auf dem Tacho und wir hatte beides gesehen. Blühende Schneeglöckchen und die ersten Störche, drei auf einem Feld und der vierte flog drüber hinweg und landete ebenso. Außerdem haben wir noch zwei Kraniche und jede Menge Schwäne und natürlich Gänse gesehen.

Wartungsarbeiten an beiden Wölfen

Wartungsarbeiten an beiden Wölfen

Der blaue Wolf hat eine Laufleistung von 52.271km, der orangene 25.241km. Folgende Verschleißteile mußten erneuert werden:

Blau :

  • Bremsscheibe vorne und hinten,
  • Bremsbeläge überprüfen
  • Reifen vorne und hinten (es kommen weiterhin die Conti Urban Contact zum Einsatz)
  • Kettenblatt, Kette, Ritzelpaket

Orange :

  • Bremssscheibe vorne und hinten
  • Bremsbeläge überprüfen
  • Reifen vorne und hinten (es kommen weiterhin die Conti Urban Contact zum Einsatz)
  • Schlauch vorne (von tubeless bin ich seit rund einem Jahr wieder abgerückt)
  • Kettenblatt, Kette und Ritzel
  • Ölwechsel an der Rohloff

Alles einmal durchsehen, auf Funktion checken, Bremsen einbremsen, und alles reinigen. Das alles hätte schon im vergangenen Herbst stattfinden sollen, aber aufgrund der Radreise mit dem Pedelec habe ich es aufgeschoben. Nun zur neuen Saison sind die Wölfe wieder startklar.

 

Erste Ausfahrt nach der Inspektion

Erste Ausfahrt nach der Inspektion

Heute war das Wetter so gut, dass ich einfach los mußte: Nichts großes, nur mal so durch die Elbmarsch. Entlang der Elbe ging es immer am Elbdeich entlang, in Drage dann ein kleiner Abstecher und mal schauen, ob denn die Elbe auch noch da ist.

Und weiter geht es nach Lassrönne, auch hier ein paar Bilder aus dem Deichvorland.

Und dann habe ich auch schon den “Wendepunkt” erreicht. Bisher kam mir der leichte Wind entgegen. Die Beine sind nicht wirklich darauf vorbereitet und so komme ich nicht an die Radfahrer mit Motorunterstützung heran, aber  zumindest entfernen sie sich auch nicht wirklich von mir.

An der Ilmenau bzw. dem Ilmenaukanal geht es dann Richtung Oldershausen – mit dem Wind im Rücken macht es Spass und hier zeigt sich dann der Unterschied zum Pedelec. Es stehen schnell 26,x km/h oder auch mehr auf dem Tacho.

Die ganze Zeit habe ich immer mal wieder geschaut, ob denn auf den Wiesen auch mal ein Storch zu sehen ist. Am Ende der Tour auf dem Weg von Oldershausen zur Brücke sah ich ihn dann. Leider viel zu weit entfernt, um ihn mit dem Handy sinnvoll auf ein Foto zu bekommen. Aber er war da.

Auf der gleiche Wiese tauchten dann auch noch 4 oder 5 Rehe auf, die hatten wohl Lust auf ihr Abendbrot.

Eine kleine Tour bei herrlichem Wetter.

 

Tolles Wochenende im Frühling

Tolles Wochenende im Frühling

Es ist fast vorbei – das tolle Wochenende: Drei Tage mit Sonnenschein und Termperaturen nahe an 20°C. Uns hielt nichts, wir mußten einfach raus und mit den Liegerädern auf Tour. Freitag war ich alleine unterweg, Samstag und Sonntag waren wir dann zu zweeit unterwegs. Für mich standen am Ende knapp 140km nach den 3 Fahrten auf dem Tacho. Für das erste Wochenende nach der Winterpause mit dem Liegerad für mich eine stolze Zahl

Auf dem Deich am Schleusenkanal in Altengamme

Unterwegs haben wir heute insgesamt wohl sech Störche gesehen. Hier ein Paar, das sich auf einem Horst in Altengamme getroffen hat.

Storchenpaar in Altengamme
Störche

Und dann ging es für uns weiter durch die Vier- und Maschlade, bis nach Ochsenwerder und dann zurück auf dem Marschenbahndamm.

Kirchwerder – Zufahrt zur Reit

Scheeglöckchen am Wegesrand

Und heute dann noch eine nette Runde durch die Elbmarsch. Leider ganz ohne Bilder.

Nachtrag zur Pedelec-Inspektion

Nachtrag zur Pedelec-Inspektion

Nach der Inspektion vom Pedelec, bei der die Bremse sich aus ungeklärten Gründen “gefaltet” hatte, sollte ich nach 200km zur Kontrolle des Laufrades und des Stuerkopflages noch mal vorbeikommen. Das würde dann überprüft und falls nötig eingestellt. Ich könne auf das Rad warten hieß es.

Also habe ich nach 200km einen Termin gemacht und bin auf einem Mittwoch Nachmittag mit dem Rad nach Wentorf gefahren. Dabei (und auch schon vorher) hatte ich ein metallisches Klacken irgendwo im Rahmen gehört, das immer mal wieder auftrat und insbesondere unter Last beim Treten vermehrt auftrat. Das habe ich dann auch angesprochen und der Mechaniker konnte das bei der Probefahrt auch nachvollziehen.

Daraufhin wurden dann alle Schrauben der Motoraufhängung und so weiter geprüft und nachgezogen – aber das Klicken blieb. Es wurde dann festgestellt, dass ich der Motor irgendwie durch die Pedallast verdreht, so dass die Riemenlinie sich verändert und das Klicken dadurch ausgelöst wird. Die Werkstatt hat dann ein (oder mehrere) Video gemacht, das zu Riese und Müller geschickt wurde, um die Ursache zu ermitteln und Abhilfe zu schaffen. 

Nach knapp einer Woche, das Klicken wurde immer mehr, habe ich dann  selber auch geschaut, den Sattel mit dem Sattelrohr aus dem Rahmen entnommen, die Klemmschelle gesäubert, alles neu gefettet und zusammengebaut und siehe da: das auffällige Klicken und Klacken beim Treten war weg.

Am darauffolgenden Mittwoch war dann ein weitere Termin bei der Werkstatt, es sollten weitere Videos gemacht werden. In einer Viedeo-Konferenz mit R&M wurde dann auch der sich verdrehende Motor beseitigt. Das Rad schnurrt nur wie es soll.

 

Kurze Ausfahrt mit dem Pedelec

Kurze Ausfahrt mit dem Pedelec

Nach den angenehmen Temperaturen vergangenes Wochenende ist es nun wieder richtig kalt geworden. Liegeradfahren würde auch gehen, aber die dicken Klamotten, die man anziehen muss, machen das Fahren unangenehm.

Aber wir haben ja die Pedelecs: Auf geht es, eine kleine Runde um Geesthacht herum. Altengamme –

Deich bei Altengamme

Horster Damm – Börnsen – Escheburg – Golfplatz –

Hohenhorn am Wald

Hohenhorn Ausblick auf Geesthacht

Hohenhorn – Neubaugebiet Finkenweg –

Feldmark Geesthacht

Hamwarde – Hasental – Krümmel –

Pumpspeicherwerk Geesthacht Blick auf die Elbe

Pumpspeicherwerk Geestacht Blick auf das Speicherbecken

Geesthacht.

 

 

Sonnenuntergang am 2025-03-20

Sonnenuntergang am 2025-03-20

Kurz bevor es richtig dunkel wurde zeigte sich die Elbe und der Himmel in den schönsten Farben.

Sonnenuntergang

Bike-Port Altengamme

Bike-Port Altengamme

Schon vor einigen Tage haben wir ihn gesehen, aber da konnte ich keine Fotos machen. Heute bin ich wieder dran vorbeigekommen, am neuen Bike-Port Altengamme.

Bike-Port Altengamme

Eigentlich ein netter Platz. Anlehnbügel (12 Stück) für den Ausflug auch einer großen Gruppe geeignet. Ein Dach mit Sitzbänken und Tischen. z.T. auch außerhalb des Daches, eine nette Hinweistafel.

Hinweistafel Bike-Port

Aber : 

  • Das Teil befindet sich am alten Bahndamm. Ja, viele fahren ihn immer noch auch wenn der Elbe-Radweg hier nicht (mehr) verläuft.
  • Spielmöglichkeiten oder Spielplatz für Kinder in der Nähe ? Fehlanzeige.
  • Windschutz beim Dach ? Nicht vorhanden. Kommt also doch der Schauer mit ordentlich Wind  vorbei, dann nützt auch das Dach nur wenig – evtl. ist es ja nur als Sonnenschutz gedacht.
  • Radreisende, die den Elbe-Radweg fahren kommen hier gar nicht vorbei .

Es ist also ein Insider-Tip für die älteren Semester.

Und so schön ist es drum herum:

Fersenweg Fünfhausen

Elbe Altengamme

Tour durch den Sachsenwald

Tour durch den Sachsenwald

Was gibt es besserer als an einem sonnigen Frühlingstag bei kühlen 13°C mit dem Radl eine Runde zu drehen ? Na klar, die Tour mit der eigenen Frau zu fahren.

Von Geesthacht ging es zunächst entlang der Elbe nach Altengamme und dann weiter auf dem Horster Damm in Richtung Bergedorf.

Sonnenschein an der Elbe bei Altengamme

Auf der Wiese auf der anderen Seite der Brookwetterung saßen acht kleine Nutria und grasten. Die Alttiere haben wir nicht gesehen, aber es scheint sich um Jungtiere zu handeln. Man sieht sie immer mehr in den Vier- und Marschlanden. Heimisch sind sie hier eigentlich nicht. Feinde scheinen die Nager hier nicht zu haben.

In Bergedorf ging es dann für uns hinauf auf den Geesthang, vorbei an der Sternwarte und über den Friedhof nach Börnsen, und weiter nach Kröpelshagen.

Kröpelshagen

Vor dort an ging es bis nach Schwarzenbek fast nur durch den Sachsenwald.

Sachenwald

Sachsenwald

Und nun noch einige Früblüher, die wir am Wegesrand gefunden haben.

Gewöhnliches Scharbockskraut
Buschwindröschen

Sibirischer Blaustern

 

Am Ende stehen gut 50km auf dem Tacho. Auch wenn die Sonne schien, es war nicht wirklich warm und im Wald war es dann gefühlt auch noch kälter.

Pedelectour bei starkem Wind

Pedelectour bei starkem Wind

Fr. 2025-04-11 : So langsam kommt der Frühling auch in den Norden. Die Temperaturen gehen langsam rauf. Die Sonne scheint. Aber der Wind pustet fast stürmisch aus Nord-West.

Also nehmen wir nach der Arbeit das Pedelec und fahren los. Entlang der Elbe – vorbei am Campingplatz Stover Strand. Man sieht, dass hier die Saison wieder los geht und auch die Ferien begonnen haben. Wohnmobile auf der Zufahrt. Drängeln auf der Deichstraße – halt das übliche. Für uns heißt das erste Ziel heute die Elbe bei Drage:

Elbe

Elbe bei Drage – Seitenwind

Elbstand Drage

Elbstrand

Elbstrand

Frisches Grün bricht sich durch den zusammen gewehten Sand

Hier am Elbstrand habe ich schon als kleiner Junge gespielt. Immer dann, wenn wir als Familie bei den Großeltern waren, oder wenn mal Übernachten bei Oma und Opa angesagt war und das Wetter es erlaubt hat.

Und auch in Drage wird es wohl ein Osterfeuer geben. Der Holzhaufen am Ufer der Elbe ist schon da. Der erste Verkaufsstand auch schon halb hergerichtet. Wer also noch kein Ausflugsziel für kommenden Samstag abend hat, hier ist viel Platz und vermutlich ein großes Feuer.

Vorbereitungen für das Osterfeuer

Für uns ging es danach weiter nach Lassrönne und weiter nach Stöckte, dort auf den Luhe-Deich und dannentlang der Luhe bis nach Winsen. Entlang der B4 fahren wir nach Osten. Schön, wie der Wind nun von Hinten kommt und uns anschiebt.

Über kleine Straßen geht es über Oldershausen zurück nach Geesthacht.

Elbbrücke Geesthacht

Elbe an der Elbbrücke

Fahrtstrecke : 46 km

Liegeradtour Ochsenwerder

Liegeradtour Ochsenwerder

Eine unserer “Standard-Runden” mit dem Liegerad – gefahren am 2025-04-12:

57 km geht es durch die Vier- und Marschlande Hamburgs. Ideale Bedingungen, kaum Wind, nette 19°C laden zum Fahren in kurz ein.

Schleusenkanal Geesthacht

Blick hinüber zm Stover Strand

Marschenbahndamm Altengamme

Erste Rapsblüten schon vorhanden

Marschenbahndamm Kirchwerder

Es blüht und grünt jetzt überall

Man kann es nun deutlich sehen, der Raps beginnt zu blühen. Bald sind die Felder gelb.
und Stiefmütterchen sind langsam out.

 

Eine schöne Frühlingsfahrt – und scheinbar sind auch alle Rennradfahrer und Motorradfahrer unterwegs. Insgesamt 57km legen wir zurück.

Abendtour mit Sonnenuntergang

Abendtour mit Sonnenuntergang

Was gibt es schönere als am Abend noch eine schöne Runde zu drehen ? Vielleicht die Elbe beim Sonnenuntergang sehen ? Ja, das ist bei uns meist schwierg. Fließt die Elbe zwischen Zollenspieker und Geesthacht doch überwiegend nach südwest und die Sonne geht schon viel weiter im Westen unter.

Von Geesthacht geht es entlang des Horster Dammes in Richtung Bergedorf. Am Damm wieder jede Menge Nutrias und ich sehe auch wieder kleine Nutrias, mal mit Elterntiere mal auch ohne. Für die anderen sind die Nutrias schon fast zur Plage geworden.

Dann den Bahndamm der Vierländer Bahn nach Süden bis nach Zollenspieker. Heute mal mit Rückenwind also Eco und abschnittsweise auch mal ohne Unterstützung rollt es bei knapp 25 km/h ganz gut.

Ein kleiner Stop am Fähranleger Zollenspieker – Fähre fährt noch und kommt grade von Hoopte wieder nach Zollenspieker aber es sind kaum Menschen mehr am Anleger.

Und dann kommt auch schon bald der Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang Zollenspieker

So richtig klapppt es heute nicht, die Sonne verschwindet langsam hinter den hohen Wolken, die man kaum noch sehen kann. Aber die Farben sind schon toll, wenn die Sonne untergeht.

Sonnenuntergang an der Elbe

Auf der Rücktour dann wird es schnell kühler und auch der Wind kommt von vorne. Na egal, dann eben auf Tour+ umstellen und ab nach Hause.

Und was gehört noch zum Deich ? Na klar, die Deichschafe. Ein ganzer Kindergarten ist am Deich zu Gange. Mutterschaufe mit den Lämmern.

Schafe am Deich

Schafe am Deich

Und dann habe ich mir doch noch die Fleeceweste angezogen, denn es war doch richtig frisch geworden.

Raps-Guck-Tour

Raps-Guck-Tour

Nachdem schon vor einigen Tage die ersten gelber Blüten am Raps zu sehen waren, waren wir heute doch sehr erstaunt, die Felder z.T. schon in voller Blüte zu sehen. Auch wenn das Wetter eigentlich nicht zu Radfahren eingeladen hat (10°C, keine Sonne, hin und wieder feiner Niesel) sind wir knapp 50 km gefahren.

Rapsfeld in Reinbek
Raps bis zum Horizont in Dassendorf
sehr große Tulpen-Magnolie in Dassendorf

 

 

Frohe Ostern

Frohe Ostern

Gefunden auf der heutigen Tour in Hunden :

 
Frohe und gesegnete Ostertage wünsche ich Euch.

Ausflug zum Hahnheider Turm – 72 km

Ausflug zum Hahnheider Turm – 72 km

 
Es ist Ostermontag – das Wetter soll ab Mittag gut werden, also wollen wir eine Tour mit dem Pedelec machen, denn noch ist es nicht so war – wie wir uns doch täuschen können.
Zum Hahnheider Turm soll es gehen, der auch liebevoll “Langer Otto” genannt wird. Wir waren auch schon mal mit dem Liegerad dort, doch das Liegerad ist für den Wald und die Hügel im Wald nicht geeignet. Das können die Pedelecs besser.
Wir starten (wie fast immer) in Geesthacht, über Worth mit seinen leuchtenden Rapsfeldern geht es weiter nach Brunstorf, durch den Sachsenwald bis zur B404 zwischen Schwarzenbek und Trittau. 
Wir folgenden der B404 ein Stück, um dann über Kuddewörde nach Hamfelde zu fahren. Hamfelde gibt es gleich zweimal: Einmal Hamfelde im Kreis Herzogtum Lauenburg und einmal Hamfelde im Kreis Stormarn. Beide Ort getrennt durch die Bille, die hier nur noch ein kleiner Bach ist.
Für uns geht es nun durch den Ort, die Straßen werden schlechter, und im Wald sind es nur noch Forstwege. Auf den “Großen Hahnheider Berg” geht es nun hoch – an der Bille sind es rund 27m NN. der Große Hahnheider Berg ist 99 m NN. hoch. Und darauf steht der Lange Otto, ein 27m hoher Holzturm. Klar, dass wir ihn erklimmen, kann man doch von oben über die Baumwipfel gen Süden schauen.

Die Rücktour führt durch das wellige Süd-Holstein gen Osten bis anch Tramm, und unterwegs jede Menge gelb blühende Rapsfelder, die für Schleswig-Holstein Ende April bis Anfang Mai so typisch sind.

Aber es blüht am Wegesrand und in den Gäten auch andere Pflanzen in allen möglichen Farben.

In Tramm biegen wir nach Süden ab und fahren vorbei am Schloss Wotersen,

durch Klein Pampau und Müssen weiter. Auf den Wiesen sind Gänse, zwei Kraniche landen und am Himmel ziehen zwei Störche ihre Kreise ohne mit den Flüglen zu schlagen. (Na, findest du den Storch auf dem Foto? )

Der Wind hat zwischenzeitig aufgefrischt und auch wir merken die bisher rund 50 km – meist im ECO-Modus gefahren, schalten wir nun doch auf eine stärkere Unterstuützungsstufe.

Nach 72 km sind wir wieder zu Hause und wir fragen uns, wo denn der Wind geblieben ist.

Frühlingfahrt zum Neetze-Kanal und Ilmenau-Nadelwehr – 75km

Frühlingfahrt zum Neetze-Kanal und Ilmenau-Nadelwehr

Nachdem wir am vergangenen Wochenende mehr oder weniger mit Magen-Darm-Infekt ausgefallen sind, geht es langsam wieder aufwärts. Ganz fit sind wir noch nicht aber bald soll es auf Tour gehen und so müssen wir wohl noch ein wenig trainieren.

Ziel heute : der Neetze-Kanal und das Nadelwehr der Ilmenau bei Wittorf. Es wird eine Rundtour bei schönstem Wetter und rund 75km. Der Weg am Neetze-Kanal entpuppt sich als Single-Trail, aber mit dem Pedelec geht auch das.

 

Fehler Rohloff 542006 am Nevo4

Fehler 542006 am Nevo4

Heute war ich noch mal bei der Werkstatt in Wentorf. Nachdem wir schon beim roten Nevo die Inspektionsanzeige von km auf 365 Tage haben ändern lassen, sollte das nun auch beim grauen Nevo geschehen.

War auch kein großes Drama. Und da noch ein Bosch-Update vorhanden war, wurde auch das mit aufgespielt und damit begannen dann die Probleme. Bei jedem Anschalten des E-Bike meldet das Bosch Diskplay nun einen Fehler 542006. Ich hielt es zunächst für einen letzte Meldung aufgrund des Updates und da alles normal funktionierte, machte ich mir auch keine weiteren Gedanken und fuhr nach Hause.

Nachmittags wollte ich noch mal los. Und wieder diese Meldung. Bei jedem Anschalten des Rades Bosch Meldung 542006 – Fehler Rohloff. Google half nicht weiter. Aber die Rohloff-App meinte auch noch ein Update zu haben, auch das wurde dann zu Hause installiert. Keine Änderung. Akku rausgenommen und wieder eingesetzt, Rohloff neu kalibiert, der Fehler blieb.

Also habe ich bei der Werkstatt angerufen. Die haben sich mit Bosch in Verbindung gesetzt. Und siehe da, Bosch wußte um dieses Verhalten. Nur wegbekommen tut man es scheinbar nicht so einfach.

Nächste Woche muss ich dann noch mal hin, dann wird die datenteachnische Verbindung von Bosch und Rohloff getrennt und die Rohloff neu angelernt und dann soll die Fehlermeldung (erstmal) nicht mehr auftreten.

Never change a running system. Und auch das Nevo ist nur ein Computer mit 2 Rädern.

Samstag 3. Mai

Heute ging es von Geesthacht über Schwarzenbek nach Lanken und dann durch den Sachsenwald, Dassendorf und Fahrendorf nach Altengamme und wieder nach Hause.
 
Die Wege ab Schwarzenbek und in und um Lanken einfach gräuslich – nur sandige Feldwege. Eigentlich die gesamte Strecke von Nordrand von Schwarzenbek über Grove bis zum Gut Lanken und weiter bis nach Möhnsen. Erst ab dort dann wieder Asphalt unter den Rädern.

von Grove nach Lanken

Wertholzplatz Lanken

Gut Lanken im Dornröschenschlaf

Von Lanken nach Möhnsen

Danach wurden die Straßen besser, aber die Sonne verschwand hinter Wolken und es wurde frisch. Da half auch ein zweites T-Shirt nicht wirklich.

Von Brunstorf nach Dassendorf

Zu Hause dann noch ein kleiner Abstecher zum Bahnhof. Karoline war aktiv.

Museumszug mit Karoline

Keine schöne Tour

Keine schöne Tour (2025-05-10)

 
Eigentlich wollten wir nur zum Bahnhof nach Winsen Luhe, um mal zu schauen, wie wir von dort mit der Bahn gen Süden kommen, wenn wir im Sommer auf unsere Sommertour gehen werden. Okay Der Bahnhof ist nicht grad übersichtlich. Gleis 1 hat einen anderen Zugang als die anderen Gleise und unser Metronom wird wohl von Gleis 2 oder 3 Richtung Lüneburg abfahren. Okay. Das war also ausgekundschaftet.
Wif folgen der Luhe, und hinter Luhdorf ist der Luhe-Radweg nur noch ein unbefstigter landwirtschaftlicher Weg. am Luhekanal geht es durch den Wald – auch nicht wirklich besser.  Bei Bahlenburg dann ein wenig auf dem Radweg an der Lanstraße und dann links ab durch Felder und Wald – unbefestigt und aufgrund der langen Trockeheit bei uns sandig. Am Parkplatz Köhlerhütte verlassen wir den Luheradweg und freuen uns, endlich wieder Asphalt unter den Rädern zu haben. Aber wenn der Luhe-Radweg auch nicht zu den besten gehört, es kommt noch schlimmer.
In Vierhöfen, am Ende des Orts biegen wir auf einen beschilderten Radweg Richtung Eimenhof in den Wald ab. Dieser Weg ist für alle Radfahrer eine Zumutung, ist er doch derart von Pferdehufen zertreten, so dass ein Fahren nur in Schrittgeschwindigkeit möglich ist. Und so ist es mit vielen Wegen rund um Vierhöfen und insbesondere auf den Verbindungswegen durch den Wald nach Radbruch. Nicht zu empfehlen. Auch der Radbrucher Weg, Alter Postweg und die anderen sind nur was für Mountainbiker.
Bilder von der Tour gibt es leider keine.

Kanaltour – 2025-05-11

Kanaltour – 2025-05-11

 
Das Wetter ist derzzeit echt klasse zum Radfahren, aber überhaupt nicht für den Garten – da ist es kurz vor Wüste. Es hat ja auch schon seit mindestens 8 Wochen nicht nennenswert geregnet. Alles trocken. Vom Himmel strahlt die Sonne, Temperaturen so kanpp bei 20°C.
Heute geht es nach Wizeeze und zur Schleuse am Elbe-Lübeck-Kanal. Nichts aufregendes, 65 angenehme km.
Die Strecke bis nach Gülzow ist fast autofrei. In Wirshop ist die Kruezung gesperrt und kein Durchkommen für Fahrzeuge. Dementsprechend ist auch wenig Verkehr auf der Landstraße nach Lütau. Nice. 
Und dann sind wir weg von der Landstraße: Ab Lütau geht es über kleine Wege nach Witzeeze, wir queren dei L200 und kommen dann an den Elbe-Lübeck-Kanal. An diesem verläuft auch der Radweg Alte Salzstraße von Lüneburg nach Lübeck. Aber das können die Holländer weit besser. Auch wenn der Weg vor Jahren (2021) mal ausgebessert wurde, läßt er sich doch bei weitem nicht so gut fahren wie die Kanalradwege, die wir von unseren Reisen in die Niederlande kennne. Statt grobem Kies hätte man zumindest den Weg als wassergebundene Decken ausführen können.
Aber es ist grober Kies, mittlerweile schauen die groben Steine heraus, das feine Material ist ausgewaschen – kein angenehmes Fahren und so sind auch kaum Radfahrer auf dem Abschnitt. Am Lanzer See entschließen wir uns, dem Radweg nicht weiter zu folgen und weichen auf die Straße nach Lauenburg aus.
Einmal über die Brücke – eigentlich für heutige Verhältnisse ist auch der Fuss- und Radweg auf der Brücke viel zu schmal.
Über Hohnstorf und Echem geht es für uns an den Elbe-Seitenkanal, auch hier gibt es einen Weg auf dem Deich, der nicht asphaltiert ist, aber mit feinem Schotter bedeckt ist, was sich deutlich besser fahren läßt als am Elbe-Lübek-Kanal
Die letzten knapp 20 km sind entlang der Elbe bei Rückenwind schnell abgespult.

Sigth-Seeing Hamburg

Sigth-Seeing Hamburg mit dem Pedelec

Wir wollten heute abwechslungreiche 80 km fahren – aber so abwechslungsreich, wie es im Laufe der Tour geworden ist, das brauchen wir dann doch nicht alle Tage.

Es zieht uns ja nicht häufig nach Hamburg rein. Wochentags schon mal gar nicht, wenn alles verstopft ist und alle gstreßt sind. Und am Wochenende – da ist dann die Stadt auch voll mit Touristen. Aber heute haben wir das mal gemacht.

Zunächst ging es gemütliche 35 km über den Marschenbahndamm bis nach Tatenberg und dann vorbei an der Wasserkunst Billwerder Insel

Kurz danach sehen wir dann auch Hamburgs beste Bauruine – den Elbtower. Das ist schon eine reife Leistung von dem Benko so ein Ding da halbfertig in die Gegend zu setzen und dann soll das Teil auch noch wegsacken.

Wir fahren weiter, immer genau auf den Elbtower zu, die Elbrücken gilt es zu unterfahren – immer wieder interessant, wie die Rennradfahrer und -fahrerinnen es doch veruschen unter der Brücke, wo es sehr schmal ist und wo man die vielen Kurven nicht einsehen kann, andere Radfahrer zu überholen. Diesmal war es die letzte Kurve, die geschnitten wurde und fast wäre die Person in mich hereingeknallt. Alles nur um ein paar Sekunden schneller zu sein.

Vorbei am Elbtower. Unter dem Bahnhof Elbbrücken hindurch und rein in das Neubaugebiet Baakenhafen geht es netlang der Versmannstraßen in Richtung Hafen-Universität und Hafen-City. Die Überseeallee ist halbseitig gesperrt, im und um das Überseequartier findet der HafenCityRun statt. Überall Läufer. Hamburg hat in der Hafen-City nicht mit Farbe gespart. Überall rote Flächen, die wir manchmal sogar mit dem Fahrrad nutzen können. Am Überseequartier ist wieder Polizei im Einsatz um den Ansturm auf das neue Westfield-Center irgendwie in den Griff zu bekommen.

Am Sandtorhafen machen wir eine Rast – Nett gestaltet, aber uns eigentlich viel zu voll. Wir genießen unser Franzbrötchen auf einer Bank an den Magellan-Terrassen und schauen uns das Treiben zu.

Brötchen ist aufgegessen, die Selter leer, für uns geht es weiter am Kaiserkai entlang. Der Track wechselt dann vom Kaiserkai auf den Dalmannkai – aber da sind nur Treppen zu sehen. Wir bleiben auf dem Kaiserkai und kommen direkt an der Elphie raus. Hier tummeln sich die Touris. Alle vollen auf die Plaza der Elphie. Am Einlass stehen sie mehr als 100 m weit an.

Wie machen einen Abstecher zur Elbseite und zum “Platz der Deutschen Einheit”. Es steht dort sogar ein Stückchen Mauer aus Berlin.

Und auch wenn das noch nicht genug Trubel ist all die Menschen an der Elphie, es soll noch besser kommen. Wir fahren in die Innenstadt. Überall Polizei und Straßensperrungen. Auf dem Rathausmarkt dann die Erklärung : Demo.

Wir kommen gerade noch durch, die ersten Teilnehmer strömen schon auf die Straße, nach uns ist alles dicht. Wir könne die Mö zum Hauptbahnhof fahren, lassen den Hauptbahnhof links und den ZOB rechts liegen. Überall Baustellen am Berliner Tor weichen wir sogar auf die Fahrbahn aus. Anders geht es nicht. Und dann wird es endlich wieder entspannter. Wir folgende der Veloroute 1 und folgen dann der Veloroute 8 über nach Boberg. Da wir die Strecken durch Bergedorf schon kennen, fahren wir nach Havighorst und dort mehr oder weniger parallel zum Reinbeker Redder, um dann nach Süden abzubiegen. Entlang der Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein erreichen wir die Bille und folgen auf dem Bille-Wanderweg dem Lauf der Bille.

Am Mörkenweg geht es dann bergauf, raus aus dem Billtal hinauf in das Villengebiet von Bergedorf, nur um dann auf der anderen Seite der Wentorfer Straße wieder hinunter zu fahren. Der Rest ist recht einfach: wir folgen der Fahrradstraße parallel zur B5 und fahren über den Speckenweg und Horster Damm zurück nach Geesthacht.

Alle Bilder der Tour :

Sommertour 2025 – Prolog

Sommertour 2025 – Prolog

Von Geesthacht bis in das Fichtelgebirge und wieder zurück .

Unsere diesjährige Sommertour soll in den Thüringer Wald und das Fichtelgebirge gehen. Geplant sind 14-16 Fahrtage und wir werden ein Teilstück von von Winsen/Luhe bis nach Kreiensen mit der Bahn fahren. Dies kann man gut und relativ günstig mit dem Niedersachsen-Ticket machen. Dazu benötigt man für den Metronom noch Fahrradkarten, Umsteigen müssen wir nur einmal in Hannover.

Vor Kreiensen geht es dann zunächst in den Harz, dann durch das Eichsfeld nach Dingelstedt, und über den Kannonenbahnradweg an die Werra und nach Eisenach. Dort wollen wir durch die Drachenschlucht laufen. Wenn es gut klappt, dann ist das nächste Ziel der Große Inselberg und es geht dann weiter nach Ilmenau. Von dort werden wir durch das Vogtland an die Weisse Elster fahren und dem Fluss fast bis zur Quelle in Tschechien folgen. Tschechien werden wir nur kurz bei As durchfahren und dann in Selb wieder Bayern und damit Deutschland erreichen. Es folgt eine Tour auf dem Brückenradweg zum Fichtelsee und bis zum Ochsenkopf.

Die Rücktour vom Ochsenkopf steht noch nicht 100% fest. Auf alle Fälle fahren wir noch mal in den Thüringer Wald, denn wir wollen noch den Blessberg erfahren, den Speichersee Godisthal ansehen und noch mal hoch zum Rennsteig. Danach ist noch nicht entschieden, ob wir der Werra bis nach Witzenhausen folgen und dann an die Leine wechseln oder ob wir noch einen Abstecher durch die Rhön machen und dann über den EV13 und Geisa und Sontra nach Göttingen fahren. Danach geht es auf alle Fälle entlang der Leine und durch die Lüneburger Heide mit dem Rad zurück nach Geesthacht.

Tagesdaten :

Distanz geplant mehr als 1350 km
Höchster Punkt Ochsenkopf 1024 m NN.

 

Hier nun alle Bilder der Tour in einen Album

 

Sommertour 2025 – Tag 1

Sommertour 2025 – Tag 1

Von Geesthacht nach Wildemann im Harz.

Zunächst geht es auf recht bekannten Wegen von Geesthacht nach Winsen/Luhe. Den Bahnhof hatten wir vor ein bis zwei Wochen schon mal ausgekundschaftet, so dass wir in etwa wußten, wo wir hin müssen und was uns dort erwartet.
Abfahrt am Samstag morgen den 24. Mai 2025
Das sind die Tachostände bei der Abfahrt.
 

Eine knappe Stunde benötigen wir für die rund 20km bis zum Bahnhof, sind früh genug da und warten.

Der Zug aus Hamburg ist schon recht voll. Im Fahrradabteil ist noch ein wenig Platz für uns und die Räder, aber einer Sitzplatz gibt es nicht mehr.

Chaotisch wird es dann in Hannover. Es ist Mittagszeit, der Bahnhof und die Bahnsteige gerammelt voll. Wir müssen mit den Rädern von einem Bahnsteig zum anderen – haben aber genug Zeit zum Umsteigen – nur die Aufzüge sind stark frequentiert und es geht auch immer nur ein Rad rein. Für die Auffahrt zum anderen Bahnsteig nehmen wir dann kurzentschlossen die Rolltreppe, da müssen wir nicht weiter warten.

Der Zug nach Kreiensen mit Endstation Göttingen hat Verspätung und immer mehr Personen auch mit Fahrrädern drägen sich auf dem Bahnsteig. Beim Einsteigen das reinste Chaos. Wir kommen gut in den Zug, können die Räder nahe des Einstieges abstellen und von hinten drängen immer mehr Personen mit Fahrrädern nach. Irgendwann ist alle verkeilt, die Türen zu und keiner kommt mehr durch.

Wie sollen wir da nur wieder rauskommen, die meisten anderen Radfahrer wollen bis nach Göttingen. Nur wir wollen scheinbar vorher mit dem Rad raus. Mit ein klein wenig gutem Willen und Rangieren kommen wir in Kreiensen aus dem Zug. alternativ hätten wir auch bis nach Göttingen fahren müssen und dann halt wieder zurück.

Von Kreiensen aus geht es zunächst auf dem Radweg D3 durch das westliche Harzvorland Richtung Osten.

Wir empfinden es als schön, nun schon Hügel zu haben und nicht erst gut zwei Tage über bekannte Strecken gen Süden zu fahren. Das haben wir uns für die Rücktour aufgehoben.

Mittagessen in Bad Gandersheim. Seitdem die großen Kurzentren ihren Betrieb eingestellt haben, ist der Ort leer geworden. Viel Leerstand und auch die Pension, in der wir auf der Herbsttour 2022 genächtige haben, scheint aufgegeben worden zu sein.

Der D3-Radweg hat alles zu bieten, Steigungen, Gefälle, guter Asphalt und Gravel

In Langeslheim verlassen wir dann den D3 und fahren auf dem Innerste-Radweg weiter. Vor uns beginnt der Harz, gedanklich haben wir uns auf einen kräftigen Anstieg eingestellt, und ja es geht auch bergan rund 200 Höhenmeter sind noch zu überwinden. Aber das alles auf einer alten Bahntrasse mit gemütlicher Steigung von meist 2-4 %.

Ein Abstecher zum Innerste-Stausee, der nur halb gefüllt zu sein scheint.

Und dann geht es auf dem Bahndamm weiter hinauf bis nach Wildemann. Unterwegs kommen die Berge der Innerste recht nah und der alte Bahndamm und Fahrradweg liegt eingequetscht zwischen Stein und Fluss.

Unsere Unterkunft ist die Pension Brückner in Wildemann. Das Zimmer ist okay und sauber, wenn auch schon ein wenig älter. Leider können wir die zum Zimmer gehörende Terrasse nicht mehr nutzen, denn kurz nachdem wir angekommen sind, beginnt es zu regnen.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Pension Brückner ist mit das Beste auf der gesamten Tour, denn für das Zimmer mit Frühstück zahlen wir nur 60.-€ – Auch das Frühstück am nächsten Morgen ist gut und reichlich. Die Pension ist klar zu empfehlen.

Tagesdaten :

Distanz 83 km
Durchschnits-geschwindigkeit 18,6 km/h
Maximal-geschwindigkeit 39,0 km/h
Anstieg 819 m
Höchster Punkt 500m NN.
Fahrtzeit mit Pausen ab Kreiensen 4:42

 

 

Sommertour 2025 – Tag 2

Sommertour 2025 – Tag 2

Von Wildemann nach Dingelstädt.

In der Nacht hat es kräftig geregnet, und auch während des Frühstücks regnet es weiter. Nach einem schönen Frühstück in der Pension Brückner starten wir früh. Wir wollen noch die Iberger Tropfsteinhöhle ansehen. Wir starten also im Regen.

Es geht weiter bergan auf einem Schotterweg – klar wir hätten auch den weiteren Weg über die Straßen nach Bad Grund nehmen können, aber dieser Weg ist (zumindest bei Trockenheit) der schönere. Auf dem nassen Untergrund und mit bis zu 12% Steigung ist das alles andere als einfach.

Und als wir endlich oben sind, dann geht es auch gleich wieder hinunter. Mindestens genauso steil. Es werden sogar -21% ausgewiesen.

Die Iberger Tropfsteinhöhle ist nicht mehr weit. Wir kriegen fast die letzten Karten für die erste Führung.

Auch als wir nach gut einer Stunde wieder herauskommen (Die Führung durch die Höhle selbst dauert etwa 30 Minuten) regnet es weiterhin.

Durch Bad Grund und Windhausen fahren wir wieder aus dem Harz hinaus. Bergab bei Regen ist auch nicht grad toll. Man kann das Gefälle nicht in Geschwindigkeit umsetzen, sieht nur wenig, ständig läuft einem Wasser in die Augen und bremsen sollte man mit viel Gefühl.

Es regnet noch gut 2 Stunden weiter, die Sandwege sind aufgeweicht, dann läßt der Regen nach und langsam zeigt sich am Horizont so etwas wie ein Lichtblick.

Wir folgen dem Leine-Rhume-Radweg

Bei Wulften sind die Bahnschranken gesschlossen. Ein Hinweisschild besagt, dass man anrufen solle, dann würden die Schranken geöffnet. Aber der Fußgängerübergang ist nicht beschrankt. Wir verzichten auf den Anruf, schauen links und rechts und queren die Bahnlinie.

Danach geht es weiter auf einem alten Bahndamm der Bahnlinie Duderstadt-Wulfen. Hier kommen wir schnell voran

und erreichen dann auch Duderstadt.

Leider finden wir die Ladestation für E-Bikes am Rathaus nicht und müssen nun rechnen, ob denn die Akkuladung auch noch ohne Nachladen bis nach Dingelstedt reichen wird. Sollte auch ohne Nachladen klappen.

Für uns gibt es warmes belegtes Brot, Kuchen und einen warmen Kakao in einer Bäckerei direkt gegenüber. 30 km sind es nun noch bis Dingelstedt und es geht kurz hinter Gerbingerode rüber nach Thüringen und vorbei am Grenslandmuseum – uns ist aber nicht nach Museum. (Allerdings hätten wir hier nachladen können, was wir aber nicht in Anspruch nehmen.)

Über Worbis und Leinefelde geht es für uns nach Dingelstedt.

Den Abstecher zur Burg Scharfenstein, den damit verbundenen zusätzlichen Anstieg und die Mehrkilometer lassen wir aus, so doll reizt es uns dann doch nicht. Allerdings hat auch unserer Strecke nun etliche Steigungen parat.

Bei der Einfahrt nach Dingelstädt kommen wir am alten Bahnhof vorbei. Dort werden wir dann morgen in den Kanonenbahnradweg einbiegen.

Die “Pension Zur Linde” ist schnell gefunden, das Zimmer okay. Der Preis und das Frühstück am nächsten Morgen auch.

In Dingelstädt findet ein Musikfest statt. Am Rathaus spielen lokale Kapellen auf, und es gibt Bratwurst und Bier. Unser Abendessen ist gesichert.

Dann noch ein kleiner Stadtrundgang incl. Besichtigung der Gertrudiskirche. Dort ist von Ostern her noch die Passion Christi aufgebaut. Sehr sehenswert, sehr hübsch.

Leider finden wir im Innenstadtbereich keine Eisdiele, aber ein wenig außerhalb soll es noch einen Eisladen geben. Als wir ankommen ist noch geöffnet und so gibt es im Sonnenschein des Abends noch ein kleines Eis.

 

Tagesdaten :

Distanz 84 km
Geschwindigkeit 18,4 km/h
Anstieg 873 m
Höchster Punkt 525 m NN.
Fahrtzeit 4:33 Std

 

 

Sommertour 2025 – Tag 3

Sommertour 2025 – Tag 3

Von Dingelstedt nach Eisenach

In der Pension zur Linde gibt es ein einfaches aber aureichendes Frühstück. Preis- Leistung sind somit okay für diese Übernachtung. Die Räder sind schnell wieder gepackt und wir fahren zunächst hinauf zur Quelle der Unstrut, die nur knapp 4km entfernt von Dingelstedt entspringt und dann nach vielen km bei Naumburg in die Saale  mündet.

Von der Unstrutquelle aus geht es wieder zurück nach Dingelstedt und dann zum alten Bahnhof im Norden der Stadt. Hier beginnt für uns der Kannonenbahnradweg. Er verbindet Dingelstedt mit der Werra und wenn man ihn in dieser Richtung fährt, dann geht es nur bergab. Leider endet die Bahntrasse in der Nähe von Geismar.

Von den verschiedenen Brücken hat man einen tollen Blick ins Tal.

Und man muss insgesamt vier Tunnel durchfahren:

Der längste ist mehr als 1500m lang und darin ist es nicht grad warm.

Und dann kommt bei Lengfeld unter dem Stein noch das Viadukt. Leider darf man das Tal nicht auf dem Viadukt überfahren sondern muss vorher von der Bahntrasse runter ins Tal und dann auf der anderen Seite wieder hinauf auf die Trasse.

Danach ist es bis zur Werra nicht mehr weit. Wir folgen dem Lauf der Werra flußauswärts. Es geht durch Wanfried und Treffurt

und dann verlassen wir die Werra kurz und nehmen die alternative Route über Schnellmannshausen über den Berg (170m -> 335m) und wieder über Ifta wieder herunter an die Werra.

Wir passieren Spichra, unterqueren die A4 und biegen bei Hörschel auf den D4-Radweg nach Eisenach.

Eisenach ist schnell erreicht, wir durchqueren die Stadt und fahren rauf zur Drachenschlucht, die wir zunächst verpassen. Auf der B19 ist derart viel Verkehr und es gibt keinen Radweg, so dass die Strecke auch einem Selbstmord gleichkommt. Irgendwann kehren wir um, finden den Eingang zur Schlucht, stellen die Räder ab und gehen zu Fuß weiter.

Wir sind begeistert von der Schlucht, aber für eine lange Wanderung nicht wirklich ausgerüstet und nach mehr als 90km auch nicht mehr ganz fit.

Für uns heißt es daher zurück zur Jugendherberge. Leider die wohl schlechteste Unterkunft auf dieser Tour. Das Haus ist alt, das Zimmer klein aber zumindest sauber, Aufenthaltsräume de fakto nicht vorhanden, das WLAN schlecht und immer wieder unterbrochen – und der Preis hoch. Wir haben ein Abendessen mitgebucht, was sich als lieblos aufgetischte Nudeln mit einer geschmacksneutralen Tomatensoße entpuppt. Das können andere Jungendherbergen deutlich besser (Köln 2024).

 

Tagesdaten :

Distanz 92,5 km
Geschwindigkeit 16,8 km/h
Anstieg 1026 m
Höchster Punkt 411m NN.
Fahrzeit 5:30 Std

 

 

Sommertour 2025 – Tag 4

Sommertour 2025 – Tag 4

Von Eisenach nach Ilmenau.

Nach einem typischen Jugendherrbergsfrühstück, das besser war als das gestrige Abendbrot, machen wir uns auf den Weg. eigentlich hatten wir geplant auf den Großen Inselberg zu fahren und von dort dann wieder runter, aber die vergangenen Tage haben gezeigt, das Brouter immer etwas geizig mit den Höhenmetern ist und man noch mal gut 30% der Schätzung von Brouter hinzugeben muss. Brouter hatte für diese Tour schon mehr als 1500 Höhenmeter ausgewiesen, das wären dann mehr als 2000 Höhenmeter in real. Und dann die Erfahrungen mit der Ladestation in Duderstadt, da haben wir eine flachere Etappe entlang der Thüringer Städtekette ausgewählt und haben ein wenig aus Sightseeing gemacht.

Die Strecke über den Großen Inselberg wäre mit rund 85km zwar ein wenig kürzer, hätte aber viel mehr an Höhenmeter. Der Aufstieg nach Ilmenau würde noch steil genug werden. Und auch so werden wir am Ende des Tages wieder 930 Höhenmeter auf dem Navi haben.

Eisenach haben wir dann schnell hinter uns gelassen und hatten wieder viele leere Wege und Straßen, und es ging immer entlang der Hörsel nach Osten.

Bei Sättelstädt unterqueren  wir die A4,

und der Große Inselberg ist von nun an unser Begleiter am rechten Horizont.

In Gotha erfolgt dann ein wenig Stadtbesichtigung, wer gerne Städtetouren unternimmt und was zum anschauen haben möchte, der wird hier sicherlich fündig.

Nach einem Mittagessen in der Innenstadt machen wir uns wieder auf den Weg, nächste Ziel: Arnstadt. Der Weg bis dahin verläuft aber viel in der Nähe der Autobahn, was nicht so toll ist. zum Glück trennen sich die Autbahn und unser Weg schon bei Mühlberg. Auf den Bergen sind drei alte Burgen zu erkennen: Burg Gleichen, Mühlburg und Wachsenburg. (Alle nur aus der Ferne)

Bisher war die Strecke eher eben, nun beginnt ein Auf und Ab wobei das Auf überwiegt.

Arnstadt ist erreicht, Kaffee-Pause beim Bäcker mit Blick auf die Innenstadt und die Bachkirche Arnstadt.

Aber von nun an geht es bergan. Arnstadt und Ilmenau trennen gut 280 Höhenmeter.

Durch das Tal der Gera geht es zunächst moderat aufwärts.

In Geraberg dann die Überaschung: Baustelle auf dem Radweg – die Umleitung, die es angeblich geben soll, müssen wir wohl übersehen haben. Wir müssen durch die Baustelle den Berg hinauf nach Elgersburg schieben.

Von Elgersburg geht es auf einem mal geschotterten mal asphaltierten Weg nach Ilmenau hinauf.

In Ilmenau müssen wir noch einkaufen, denn diese Nacht haben wir eine kleine Ferienwohnung mit Selbstversorgung. Die Unterkunft ist deutlich besser als der Preis vermuten läßt. Alles sauber und gut.

Wir können abends noch ein wenig draußen in der Sonne sitzen und den Abend genießen.

 

Tagesdaten :

Distanz 93,7 km
Geschwindigkeit 17,4 km/h
Anstieg 930 m
Höchster Punkt 563m NN.
Fahrzeit 5:22 Std

 

 

Sommertour 2025 – Tag 5

Sommertour 2025 – Tag 5

Von Ilmenau an die Saale und durch das Vogtland nach Auma.

Unser Frühstück mußten wir uns heute selber zubereiten – Selbstversorgung im Gästehaus Veronika. Gestern war es noch schön sonnig und auch warm, in der Nacht hat es geregnet und auch heute morgen ist der Regen noch nicht ganz abgezogen.

Mit angezogenen Regenklamotten machen wir uns auf den Weg. Es liegen auch heute wieder knapp 100 km vor uns. Von Ilmenau aus geht es über ein Teilstück der Waldrandroute bis an die Saale bei Saalfeld, und dann weiter über den Verbindungsradweg Saale-Orla und den Orla-Radweg immer nach Osten.

Es ist grau und regnet hin und wieder auch mal leicht. Zu wenig um mit vollem Regenschutz zu fahren, zu viel, um auf ihn verzichten zu können.

Die Waldrandroute verläuft zunächst auf einem alten Bahndamm – sehr angenehm zu fahren – oder auf kleinen Nebenstraßen ohne viel Verkehr. Und überwiegend geht es bis Saalfeld bergab von 500 runter auf etwa 200 m NN.

Später ab Königsee dann zum Teil dicht an der B88 entlang, was machmal aufgrund des Verkehrs nervig sein kann.

In Bad Blankenburg dann der erste Stop. Banane essen, damit es bis zum Mittagessen in Saalfeld reicht.

Und in Saalfeld kommt dann auch endlich die Sonne raus und es wird richtig schön. Mittagessen in einer Schlachterei am Markt, aber viele Gerichte sind schon um kurz nach 12:00 Uhr ausverkauft.

Dem Mittagessen folgt noch ein kleiner Stadtrundgang – am Rathaus finden wir die Steckdose zum Laden von E-Bikes, aber das brauchen wir heute nicht. So viele km und Höhenmeter sind es heute nicht.

Wir verlassen Saalfeld und auch die Saale und fahren in ein Seitental ein. Auf kleinen Straßen geht es bis zur Orla bei Pößneck. In der Ferne einige hohe Gebäude, die zum Teil zum Stahlwerk Thüringen in Unterwellenborn oder vermutlich zum Großtagebau Kamsdorf gehören

In Oppurg machen wir einen kleinen Abstecher zum Schloss, noch hält sich das Wetter, aber das soll nicht mehr lange so bleiben. Im Westen ziehen schon die ersten dunklen Regenwolken auf.

In Pößneck fallen die ersten Tropen, in Neustadt müssen wir uns unterstellen, nun geht es nur mit Regenjacke weiter. Aber die Hosen sind nass. Noch mehrmals müssen wir uns unterstellen, um dann in den Regenpausen weiter zu fahren und vom nächsten Schauer wieder in einen Unterstand gescheucht zu werden – klar, es ist nicht immer sofort eine Möglichkeit zum Unterstellen vorhanden.

Kurz vor unserem Ziel in Auma kommt es dann noch mal richtig dicke – mitlerweile ist es egal. Hose, Schuhe, Socken sind sowieso schon naß. Platzregen – wir flüchten in einen Penny, kaufen für das Abendbrot und das morgige Frühstück ein, denn auch heute haben wir eine Zimmer, ohne Frühstück.

Unser Zimmer in Auma ist klasse : groß, sauber, nett eingerichtet und wir können die nassen Sachen im Vorraum der Sauna zum trocknen aufhängen.

 

Tagesdaten :

Distanz 98,4 km
Geschwindigkeit 19,3 km/h
Anstieg 820 m
Höchster Punkt 60m NN.
Fahrzeit 5:05 Std

 

 

Sommertour 2025 – Tag 6

Sommertour 2025 – Tag 6

Von Auma durch das Vogtland nach Adorf .

Heute ist das Wetter deutlich besser als gestern, es hat sich zwar etwas abgekühlt aber das Wetter eignet sich hervorragend zum Radeln. Heute ist Christi Himmelfahrt – oder auch Vatertag – wir rechnen damit, dass wir viele Männer mit Bollerwagen unterwegs treffen werden.

Für uns stehen heute hügelige 80km mit rund 1300 Höhenmeter an.  

Von Auma geht es durch das Vogtland zunächst an die Weiße Elster, der wird dann nach Süden flussaufwärts folgen werden.

Zwischendurch passieren wir die Talsperre Zeulenroda und dann geht es immer munter rauf und runter.

Die Landschaft mit dem schönen Wald erinnert ein wenig an Skandinavien.

Und kurz vor Plauen an der Weissen Elster treffen wir dann auch vermehrt auf Männer auf Vatertagstour.

Aber bald haben wir das hügelige Vogtland hinter uns.

Der Radweg entlang der Weissen Elster weiss nicht so genau, was er eigentlich sein will: Mal gut ausgebauter Radweg mal Singel-Trail, der mit Gepäck auf einem Reiserad fast nicht zu meistern ist.

Da ist noch viel Luft nach oben. Zudem kommen uns immer wieder Gruppen auf Vatertagstour entgegen, was es an den Engstellen noch schwieriger macht. Den Radweg Weisse Elster kann man im Bereich von Plauen nur eingeschränkt empfehlen.

Mittagspause für uns ist heute Judit’s Brückenstübl direkt unter der Talbrücke der A72.

Es ist voll, aber auf Nachfrage können wir an einer Steckdose im Außenbereich rund eine Stunde unsere Akkus ein wenig aufladen. Das ist klasse. Nach gut einer Stunde und 20%-Punkte mehr im Akku und einem guten Stück Fleisch vom Grill mit Nudelsalat brechen wir wieder auf.

Eigentlich hatten wir noch einen Abstecher an den Pirk-Stausee geplant, deuten aber die Hinweise auf dem Navi falsch und fahren nicht zur Staumauer. Das merken wir aber erst viel später und zurückfahren wollen wir dann nicht. Also geht es weiter, rund 30 km und ein kräftiger Hügel trennen uns noch vom heutigen Ziel in Adorf.

Wir wollen, bevor wir einchecken noch hinauf zum Aussichtsturm in Remtengrün. Daher zweigen wir von der Route ab, und erklimmen mit bis zu 17% die Anhöhe hinauf nach Remtengrün.

( Leider habe ich das Video viel zu schnell geschwenkt – Sorry )

Danach geht es den Hügel wieder hinunter und zur Pension Nadja. Ganz okay, aber die Zimmer sind schon etwas abgewohnt. Nadja scheint grad den Schank- und Frühstücksraum renoviert zu haben aber die Zimmer gehen grad so.

 

Tagesdaten :

Distanz 83,2 km
Geschwindigkeit 14,7 km/h
Anstieg 1290 m
Höchster Punkt 570 m NN. (Remtengrün ohne Turm)
Fahrzeit 5:40 Std

 

 

Sommertour 2025 – Tag 7

Sommertour 2025 – Tag 7

Von Adorf nach Fleckl am Ochsenkopf.

Heute steht uns wieder ein toller Radel-Tag bevor. Das Wetter soll bei angenehmen 20°C liegen, Regen ist derzeit nicht in Sicht, und wir machen uns nach dem Frühstück auf und folgen weiter dem Lauf der Elster, am Himmel nur ein paar Schönwetterwolken.

Wir durchfahren Bad Elster, man sieht das hier viel mehr Geld vorhanden ist als in Adorf, wo wir geschlafen haben.

Sind aber aus dem Ort genausoschnell wieder raus, wie wir hineingekommen sind und erreichen nach rund 8 km die Grenze zu Tschechien. Nichts besonderes nur die Nummer auf dem Schild des Radwegs läßt uns erkennen, dass wir die Grenze überschritten haben.

Bald verlassen wir auch die Elster, den Ausflug zur Quelle machen wir nicht. Wir durchqueren As,

und sind dann nach nur etwas mehr als 10km wieder auf deutschem Boden in Bayern.

Hinter Selb biegen wir auf den Brückenradweg Bayern-Böhmen ein. Dieser Radweg verläuft zu großen Teilen auf einer alten Bahnstrecke und hat von daher nur moderate Steigungen und Gefällstrecken. Es ist sehr angenehm darauf zu fahren, denn zudem radeln wir auch abseits vom restlichen Verkehr.

Im letzen Teil des Radweges so etwa ab Tröstau geht es dann auf Schotterwegen hinauf zum Fichtelsee. Mehrmals zeigt das Navi 10% Steigung und mehr an.

Oben angekommen geht es für uns noch einmal ein Stückchen hinunter nach Fichtelberg zum Einkaufen.

Hier kaufen wir für die nächsten zwei Tage ein. Packen alles auf die Räder, nun ist das Rad noch schwerer als ohnehin schon. Und dann geht es nochmal hinauf von Fichtelberg nach Fleckl. 140m runter und dann auch wieder rauf und das wiederum mit 8-11% Steigung.

Von der Ferienwohnung haben wir einen tollen Ausblick und die Wohnung ist für uns mehr als ausreichend.

Gegen 16:00 Uhr unternehmen wir noch einen Spaziergang zur Talstation der Ochsenkopfbahn. Um 17:00 Uhr stellt die Bahn den Betrieb ein und die letzten Fahrgäste steigen aus, die Bahn steht still. Neben der Seilbahn befindet sich ein Bike-Stützpunkt, hier können MTB’s und e-MTB’s ausgeliehen werden und es starten hier auch geführte MTB-Touren. Eine Gruppe kommt auch grad zurück.

Tagesdaten :

Distanz 76,5  km
Geschwindigkeit 18,0 km/h
Anstieg 1123 m
Höchster Punkt 780 m NN.
Fahrzeit 4:16 Std

 

 

Sommertour 2025 – Tag 8

Sommertour 2025 – Tag 8

Rund um den Ochsenkopf.

Heute ist für uns Pausetag. Den südlichsten Punkt und damit den entferntesten Punkt haben wir erreicht und wir haben die kleine Wohnung für zwei Nächte gebucht. so können wir heute mit einer kleinen 30km-Tour die Umgebung erkunden und uns dabei und danach gut ausruhen und das schöne Wetter genießen. Ziele heute : Fichtelsee, Ochsenkopf, Mainquelle und Bischofsgrün.

Wir brechen recht früh auf, dann schaffen wir das auf den Ochsenkopf, bevor dort die Massen von Wanderern und Mountainbiker einfallen. Vorher jedoch noch ein kurzer Abstecher zum Bike-Shop. Meine hintere Bremse quietscht und der Techniker hatte sich gestern bereit erklärt, da heute gegen 9:30 Uhr mal draufzuschauen. Und das macht er auch – die Scheibe hat einen ganz leichten Schlag meint er, aber das würde er nun nicht ändern wollen, das würde nur schlimmer werden und das Quietschen müsse man halt aushlaten – wenn möglich. Okay, dann ist es also nichts Ernstes. Mit dem Quietschen kann ich auch Leben.

Kurz nach 9:30 Uhr starten wir zum Fichtelsee.

Schön ist es hier, und im Sommer kann man sicher auch gut am Badestrand die Zeit verbringen und ne Runde Schwimmen gehen.

Wür uns geht es nun auf geschotterten aber gut fahrbaren Wegen hinauf auf den Ochsenkopf, der mit 1024m NN. der zweithöchste Gipfel des Filchtelgebirges bildet. Ingesamt gilt es rund 250 Höhenmeter auf gut 4km zu überwinden. Stellenweise sind das dann auch schon mal 15% Steigung.

Immer höher geht es hinauf, immer näher kommen wir dem Turm auf dem Berg.

Von oben haben wir dann einen super Ausblick. Das Wetter heute ist ideal.

Es ist zwar noch nicht wie in den Alpen, aber der Ochsenkopf ist schon mal ein richtiger Berg.

Natürlich besteige ich noch den Asenturm auf dem Gipfel und schaue mich um.

Noch ist es nicht voll auf dem Ochsenkopf aber immer mehr Menschen kommen mit der Seilbahn den Berg hinauf.

Wir fahren weiter zur Mainquelle. Der Main entsteht erst durch den Zusammenfluss der beiden Quellflüsse Weisser Main und Roter Main. Hier am Ochsenkopf entspringt wer Weisse Main.

Das Wasser ist eiskalt und volkommen klar und nach einer kurzen Pause fahren wir weiter hinunter und umrunden auf dem Höhenweg den Ochsenkopf bis nach Bischoftgrün.

Ein wenig einkaufen müssen wir noch, Pause machen und das mitgebrachte Brot verzehren, dem Schneemann Guten Tag sagen und noch ein kleines Eis essen, danach geht es dann auch schon zurück nach Fleckl.

Auch wenn die Tour heute eher kurz war, es war sehr interessant und hat viel Spass gemacht. Die Räder haben alle Höhen und Abfahrten gut mitgemacht und es gab keinerlei Probleme; alles wunderbar fahrbar.

 

Tagesdaten :

Distanz 30 km
Geschwindigkeit 14,8 km/h
Anstieg 600 m
Höchster Punkt 1024 m NN.
Fahrzeit 1:59 Std.

 

 

Sommertour 2025 – Tag 9

Sommertour 2025 – Tag 9

Von Fleckl nach Sonneberg.

Wir verabschieden uns heute vom Fichtelgebirge, schön war’s hier, recht hügelig und damit auch anspruchsvoll. Das Wetter hat allerdings in der Nacht umgeschlagen und ist nicht mehr so toll. Für uns stehen heute rund 95km bis nach Thüringen auf dem Programm. Zunächst wird es am Weissen Main entlang gehen und dann bei Kulmbach werden wir uns den Zusammenfluss von Weissem und Rotem Main ansehen. Danach wird es nordwärts gehen bis nach Sonneberg

Die Räder sind schnell gepackt, und als wir losfahren ziehen schon dicke Wolken auf. Wir folgen dem Weissen Main auf einer alten Bahnlinie und schon bald fallen die ersten Tropfen.

Schnell schmelzen die Höhenmeter zusammen. Und der Regen wird stärker – Umziehen und weiter, in Bad Berneck müssen wir uns einge Minuten unterstellen, dann ist aber das Regengebiet auch durch.

Leider ist es mit der Bahntrasse dann in Bad Berneck auch vorbei und weiter geht es auf kleinen Straßen auf dem Weiss-Main-Radweg. Schaut man zurück, dann sieht man noch das Regengebiet.

Bis wir den Zusammenfluss der beiden Quellflüsse des Mains bei Kulmbach erreichen (etwas mehr als 40km) wird auch die Sonne wieder rauskommen.

Hier beginnt er nun offiziell, der Main-Radweg. Einige km werden wir ihm noch folgen bis nach Burgkundstadt, dann werden wir nach Norden abbiegen. Schön ist es hier am Oberlauf des Mains und der Main ist auch schon ein richtiger Fluss geworden.

In Burgkundstadt finden wir einen Asiaten, bei dem wir ein Mittagessen benkommen, danach geht es weiter. Erstmal raus aus dem Maintal – hinauf über den Hügel nach Redwitz und dann auf dem Radweg an der Steinach immer nach Norden. Das Tal der Steinach ist breit und eben, ein tolles Tal zum Radeln.

Bei Fürth am Berg überqueren wir das erste mal die Landesgrenze nach Thüringen, ohne es zu merken. Nur wenige km später bei Ebersdorf geht es für uns wieder zurück nach Bayern, um dann kurz vor Sonneberg offiziell mit Schild nach Thüringen zu fahren.

Das Spielzeughotel Sonneberg ist von Aussen recht unspektakulär, der Eingang ist hinter dem Haus innen aber überrascht das Hotel mit liebevoll dekorierten Räumen.  Wir sind auf angenehmste überrascht, buchen noch ein Frühstück für den nächsten Morgen hinzu – womit uns das Haus noch mal überraschen wird.

Der Abend in Sonneberg ist eher eine Niete. Es gibt noch ein ordentliches Gewitter, kurz nachdem wir eingecheckt haben. Als wir in die Innenstadt gehen haben fast alle gastronomischen Angebote schon geschlossen oder bieten Gästen nichts mehr an. Nur beim Dönerladen ist noch was zu bekommen : Als Abendbrot also einen Döner.

 

Tagesdaten :

Distanz 93,5 km
Geschwindigkeit 20,9 km/h
Anstieg 684 m
Höchster Punkt 770 m NN.
Fahrzeit 4:29 Std.

 

 

Sommertour 2025 – Tag 10

Sommertour 2025 – Tag 10

Von Sonneberg zum Rennsteig.

Heute gibt es für uns Höhenmeter (ca 1500 Höhenmeter) satt und wir haben folgende Zwischenziele:

Sonneberg liegt auf rund 400m NN. Der Blessberg ist knapp 880m hoch, das PWS liegt auf 855m und dann wird es noch mal richtig runter gehen in das Tal der Schwaza (ca 500m NN) bevor es wieder auf den Rennsteig bei Masserberg geht (ca 740m NN).

Doch der Reihe nach. Zuächst fahren wir am Thüringer Wald mehr oder weniger entlang und gewinnen nur langsam an Höhe.

Mal ein wenig hinaus, ein bisschen runter und wieder rauf – nix ist hier eben.

und hin und wieder gibt es auch richtig steile Rampen, meist aber nur kurz.

Unterwegs gibt es dann auch mal Kuriositäten:

Ab Mausendorf geht es dann richtig bergan – hinauf auf den Blessberg. Leider ist der Weg hier nur geschottert und das gestrige Gewitter hat Steine und Split zu Tal gehen lassen. Die Steigung liegt meistens so bei 6-10% erreicht in der Spitze aber auch mal 13% oder 14%.

Nur mit kleinen Gängen kommen wir den Berg hoch. Wobei der Akku mächtig entladen wird. Das letzte Stück ist zum Glück asphaltiert.

Unterwegs schon begegneten wir keiner Menschenseele, auf dem Berg war auch niemand zu sehen. Die Lösung des Rätsels war recht einfach: die Hütte und das Wandererheim sind am Montag nicht bewirtschaftet – und natürlich war heute Montag.

Wir wollten oder vielmehr mußten hier aufladen. Zu unserem Glück fanden wir in einem Unterstand 3 Steckdosen, von denen nur eine abgeschlossen war. So konnten wir dort oben ein wenig Strom abzapfen. Ich hoffe, uns ist deswegen niemand böse.

Leider ist das Wetter nach dem gestrigen Gewitter recht diesig, so dass man nicht so weit blicken konnte wie vorgestern auf dem Ochsenkopf. Bilder vom Aussichtstrum sind unten in der Gallerie zu finden. Da die Sonne nicht scheint und der Wind recht kräftig weht, ist es hier oben recht frisch. Länger als unbedingt notwendig wollen wir hier oben nicht bleiben.

Aber kurzzeitig riss es dann doch auf. Nach rund 45 Minuten und 15%-Punkten mehr auf dem Akku fahren wir weiter. Es geht ein wenig hinunter, aber eigentlich bleiben wir auf der Höhe von ca 780-800 m NN. Es ist fast Mittagszeit, als wir die eine von zwei Werraquellen erreichen, die andere werden wir morgen ansteuern.

Im Thüringer Wald ist viel Wald gerodet oder die Bäume sind abgestorben. Schade.

Wir machen noch einen Abstecher nach Neuhaus am Rennsteig: Wie wollen Mittag essen und für den Abend einkaufen. Beim REWE finden wir einen Backshop, bei dem wir noch einen Teller Gullasch erstehen können. Und wir nutzen die Möglichkeit dort die Akkus noch weiter zu laden. Vielen Dank noch mal an die Mitarbeiterinnen des Backshops.

So gestärkt und mit hinreichend Power auf dem Akku machen wir uns auf den Weg zum Oberbecken des Pumpspeicherwerks Godisthal. Gut 5km geht es die gleiche Strecke auf dem Rennsteig zurück, und dann weiter zum Speichersee.

Zunächst auf Schotter, die letzten km dann auf einer neuen Straße. Hinauf zum Speichersee dann mit bis zu 12% auf Schotter.

Der Speichersee ist schon riesig.

 

Nachdem wir den Blick genossen haben, fahren wir wieder hinunter, die Strecke verläuft auf einem Schotterweg und wir müssen vorsichtig hinunterfahren. Als wir endlich wieder die Straße erreichen können wir auch mal kurzfristig die Bremsen entlasten, müssen aber gleich wieder anfangen zu bremsen, denn bei bis zu 15% Gefälle wird man ohne Bremsen sehr sehr schnell. So richtig rollen lassen, das trauen wir uns hier nicht, denn die Strecke ist kurvig.

Von Godisthal im Tal der Schwaza geht es dann wieder hinauf auf den Rennsteig nach Masserberg. An der steilsten Stelle zeigt das Navi 21% an, hier benötige ich – wie schon auf dem Schotterweg zum Blessberg – wieder den 1. Gang der Rohloff.

Die Pension Uschi (ohne Uschi) erweist sich als der zweite Flop der Tour. War die Jugendherberge in Eisenach nur vom Abendessen her schlecht, so wird das hier noch getoppt. Der Wirt ist mit der Pension schlichtweg überfordert. Pension Uschi ist nicht zu empfehlen. Geforderter Preis und Leistung stimmen einfach nicht.

Tagesdaten :

Distanz 66,0 km
Geschwindigkeit 15,9 km/h
Anstieg 1533 m
Höchster Punkt 866m NN. (Blessberg)
Fahrzeit 4:08 Std.

 

 

Sommertour 2025 – Tag 11

Sommertour 2025 – Tag 11

Von Masserberg nach Wasungen.

Wie gestern schon beschrieben, auch das Frühstück war eine Zumutung. Wir packen zusammen und sind dann auch schnell wieder weg. Auf dem Rennsteig

geht es zur zweiten Werra-Quelle und dann immer auf dem Werra-Radweg entlang.

Kühl ist es an diesem Morgen. Das Thermometer zeigt nur so knapp über 10°C. Von der Quelle aus geht es bis nach Eichsfeld auf Schotterwegen bergab. Zwar können wir auch hier das Gefälle nicht in Geschwindigkeit umsetzten, aber kalt ist uns auf der Abfahrt dennoch. Es geht die ganze Zeit durch den Wald, kein Sonnenstrahl erreicht uns

Das erste Örtchen nach dem Wald ist Sachsenbrunn. Ein Blick zurück zum Thüringer Wald. Von nun an werden wir ihn die nächsten Tage an unserer rechten Seite haben.

Das Werratal weitet sich und der Werra-Radweg ist hier gut ausgebaut und wird abseits vom sonstigen Verkehr geführt. Nur hin und wieder muß man mal die Hauptstraße queren oder durch Ortschaften fahren.

In Hildburghause machen wir die erste Pause beim Bäcker. Die Werra ist mitlerweil schon ein ordentlicher Bach geworden.

Unterwegs können wir auch mal in die Röhre gucken. Wir können uns sogar aussuchen, in welche, aber da ist kein großer Unterschied.

Und immer wieder in den Orten und kleinen Städten gibt es schön restaurierte Fachwerkhäuser.

Und mit jedem km, den wir zurücklegen wird auch die Werra breiter.

Heute haben wir ideales Radfahrwetter. Sonnig, nicht zu warm, und hin und wieder verdeckt auch mal die eine oder andere Wolke die Sonne. Hin und wieder gibt es am Werra-Radweg Pausenstationen.

Wir nutzen eine davon für eine Mittgspause. Diese Rastplätze sind liebevoll gestaltet, manchmal liegen auch Informationen über die nähere Umgebung aus, oder es hängen Veranstaltungshinweise im Rastplatz aus.

Wir kommen auch an einer JVA vorbei, die so ganz anders aussieht als heute gebaute JVA’s:

Station machen wir heute im Bürgenhaus in Wasungen nach rund 90km. Ein nettes sauberes Zimmer und ein gutes Frühstück zu einem niedrigen Preis – hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis wieder.

 

 

Tagesdaten :

Distanz 90,0 km
Geschwindigkeit 18,9 km/h
Anstieg 732 m
Höchster Punkt 820 m NN.
Fahrzeit 4:45 Std.

 

 

Sommertour 2025 – Tag 12

Sommertour 2025 – Tag 12

Von Wasungen entlang der Werra nach Gerstungen.

Heute wird es nur eine kürzere Etappe, das Wetter wird unbeständigt und ein Bett in rund 90km zu finden hat sich als schwierg bis unmöglich erwiesen. Daher haben wir in Gerstungen ein kleines Appartment für eine Nacht gemietet.

Als wir abfahren ist der Himmel zugezogen und die Straßen sind nass, aber noch kommen wir ohne Regensachen aus.  Es ist zwar ein wenig feucht von unten, aber sonst okay.

Der Thüringer Wald verschindet mehr oder weniger im Nebel und Regen.

Nette Abwechslung und was zum Ansehen ist das Gradierwerk in Bad Salzungen

Zwischen Bad Salzungen und Tiefenort dann ein neuer Radweg mit einer Beschilderung, die ich so noch nicht gesehen habe, die aber als Vorbild für viele Radwege außerorts dienen kann (In den Niederlanden ist diese Beschilderung normal)

Bei Merkers machen wir unser erste und auch einzige geplante Pause. Regenstops werden noch folgen. Der Himmel ist mitlerweile grau und die Wolken kündigen baldigen Regen an.

Man beachte den Storch auf der Lampe . Und da es nun auch  leicht zu regnen beginnt, ziehen wir zumindest die Regenjacken an. Was auch gut ist, denn kurz nachdem wir das Schloss Philipsthal durchfahren haben, müssen wir uns beim Freibad erstmal unterstellen.

Und von nun an sind die Abraumhalden am Horizont unsere Begleiter.

Egal ob das die Kali-Halde Hattorf bei Philipsthal oder der Monte Kali bei Heringen ist. Selbst auf dem Fenster des Appartsments in Gerstungen ist der Monte Kali noch zu sehen.

Das Appartment ist schick, neu, sauber, und der Check-In erfolgt komplett anonym an einem Terminal. Bei Reservierung den Namen eingeben, entscheiden, ob man eine oder zwei Zimmerkarten haben möchte, Zimmerkarte entnehmen, und dann mit der Zimmerkarte die Türen öffnen. Unsere Räder können wir in einem Anbau einschließen, auch das mit der Zimmerkarte zu öffnen, ist zwar alles etwas unpersönlich aber funktioniert alles – nur zum Fragen, da hat man niemanden und lesen muss man auch können und das bis zum Ende, sonst klappt es nicht reibungslos.

Abends gibt es eine geteilte Pizza im Lokal und das wohl teuerste selbsthergestellt Eis, das wir in einer Konditorei und Eisdiele kaufen. 1.80€ für die Kugel ist schon ein stattlicher Preis.

Heute und morgen früh müssen wir uns selbst versorgen. Dabei hilft auch der Bäcker unten im Gebäude.

 

 

Tagesdaten :

Distanz 76,1 km
Geschwindigkeit 20,5 km/h
Anstieg 537 m
Höchster Punkt 300 m NN.
Fahrzeit 3:42 Std.

 

 

Sommertour 2025 – Tag 13

Sommertour 2025 – Tag 13

Von Wasungen entlang der Werra nach Bad Sooden-Allendorf.

Gestern Abend haben wir geschaut, wie weit wir den kommen : 90km sind in Bad Sooden-Allendorf erreicht. Aber die Preise dort haben uns dann doch ein wenig abgeschreckt. In Kleinfach 4-5km vor Bad Sooden finden wir eine geeignete Unterkunft und das sogar mit Frühstück.

Abfahrt ist auch heute wieder gegen 9:30. Das Wetter soll heute besser werden als gestern, aber noch es grau und dick Wolken hängen noch am Himmel.

Mehrmals treffen wir heute auf die Herrengruppe, die uns noch in Gerstungen das erste mal überholt. Wir sind etwas schneller unterwegs, aber beim nächsten Stop zum Ausziehen fahren sie wieder an uns vorbei. Die zentrale Frage aber ist: kommt wieder Regen ?

Nein, wir bleiben wohl heute vom Regen verschohnt und das Wetter bessert sich. Als wir Lacuhröden erreichen und das erste Mal für heute nach Hessen hinüberfahren, reißt der Himmel auf.

so kann es gerne weitergehen. Kurz danach geht es schon wieder nach Thüringen und so werden wir das heute noch einige Male machen.

Dieser Abschnitt des Werra-Radwegs ist uns mitlerweile gut bekannt, sind wir ihn doch schon auf der Herbsttour 2021 und der Sommertour 2023 gefahren.

Über Creuzburg,  und den alten Bahnradweg – hier machen wir eine kurze Pause, in der uns zwei Damen auf Fahrrädern überholen, die wir gestern und Gerstungen getroffen haben, und die in Eisenach übernachten wollten (wir werden sie kurze Zeit später erneut treffen) – geht es vorbei an Mihla, Probsteizelle

Treffurt und Wanfried mit seinen Fachwerkhäusern.

In Wanfried machen wir auch unsere Mittagspause – noch hält sich das Wetter. Kurz vor Eschwege beginnt es mal kurz zu tröpfeln und eine Schutzhütte ist auch da. Aber eigentlich lohnt es sich nicht, sich unterzustellen. In Eschwege wollen wir noch einkaufen und dann geht es auf die letzten km für heute – es sind noch rund 15km bis zum heutigen Ziel.

Wir haben ein tolles Zimmer – mit Wassekocher, Kaffemaschine, Tee und Kaffee – nice.

Die Unterkunft im Heuhotel und Gästehaus Kleinvach (buchbar über Booking) ist klasse und auch das zugebuchte Frühstück am nächsten Morgen ist das Geld wert. Eine klare Empfehlung.

 

Tagesdaten :

Distanz 85,9 km
Geschwindigkeit 20,7 km/h
Anstieg 490 m
Höchster Punkt 228 m NN.
Fahrzeit 4:08 Std

 

 

Sommertour 2025 – Tag 14

Sommertour 2025 – Tag 14

Von Kleinvach nach Alfeld in Niedersachsen.

Frühstück super – Wetter nicht so. Es ist eher regnerisch, wir fahren mit Regenjacken, immer wieder tropfelt es leicht. Für uns geht es heute entlang der Werra bis nach Witzenhause, dann einmal über den Berg nach Friedland an der Leine und dann werden wir der Leine Richtung Norden folgen.

Nach nur wenigen km erreichen wir Allendorf mit seinen schönen Fachwerkhäusern.

Danach geht es weiter an der Werra entlang, der Weg ist schmal und stellenweise nicht gut ausgebaut. Der Regen hat den Weg stellenweise rutschig werden lassen. Wir müssen aufpassen.

Bei Witzenhause verlassen wir die Werra. Es wird ein letztes mal hügelig: mit 7-8% Steigung geht es aus dem Werratal hinaus. Die Abfahrt nach Friedland an der Leine ist nur ein leichtes Gefälle.

Nun folgen wir dem Leine-Heide-Radweg.

Als Zwischenziel haben wir uns Northeim und die dortige Klinik herausgesucht. Dort soll man die Fahrräder laden können und in der Cafeteria auch ein Mittagessen bekommen können. Und das klappt auch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, wie der Ladeschrank zu nutzen ist, fließt der Strom in die Akkus und wir können Fisch und Kartoffelsalat in der Cafetreria erstehen und verzehren. Eine knappe Stunde laden wir nach.

Danach geht es weiter – immer entlang der Leine. In Kreiensen ein kleiner Abstecher zu Supermarkt, die Vorräte müssen noch aufgefüllt werden. Ziel heute : der Gasthof Brauner Hirsch in Röllinghausen bei Ahlfeld. Das Zimmer geht so, aber es ist schon in die Jahre gekommen und die Wände und Decken benötigen dringend mal einen richtigen Anstrich, das Frühstück am nächsten Morgen ist okay aber nur unterer Durchschnitt – Preis Leistung eher ein wenig übertrieben.

 

Tagesdaten :

Distanz 113,6 km
Geschwindigkeit 20,9 km/h
Anstieg 768 m
Höchster Punkt 287 m NN.
Fahrzeit 5:25 Std

 

 

Sommertour 2025 – Tag 15 & 16

Sommertour 2025 – Tag 15 & 16

Rückfahrt über Winsen/Aller nach Geesthacht nach.

Tag 15 und Tag 16 fasse ich hier zusammen. Es geht nach Hause. Die Strecke ist bekannt, viel neues gibt es nicht.

Von Alfeld geht es an Tag 15  über Hannover nach Winsen an der Aller.

Je näher wir Hannover kommen, desto kleiner werden die Hügel. Der wohl letzte Hügel vor Hannover ist der Marienberg mit dem Schloss Marienburg.

Danach nähern wir uns schnell Hannover, Der Leineradweg folgt der Leine und verläuft schö durch die Leineauen. Es geht im Zick-Zack zwischen Teichen entlang, mal auch direkt an der Leine, Ortschaften tangiert man nur. Aber das kostet auch veil Zeit, denn die Wege sind mit Schotter oder mit wassergebundener Decke versehen. Wer schnell fahren möchte, der sollte auf reguläre Straßen ausweichen.

Und schwubs – sind wir mitten in Hannover am Maschsee. Für uns heißt das : Pause am Maschsee. Und am Nordufer findet ein großes Drchenbootrennen statt.

Ein bischen mulmig ist uns schon, müssen wir doch nun Hannover von Süd nach Nord durchqueren, aber das ist erstaunlich entspannt. Meistens werden wir auf einer Route abseits des großen Verkehrs geführt. Zudem ist heute Samstag – es könnte also auch am Wochentag liegen.

Wir überqueren den Mittellandkanal, die Wolken werden dichter. In der Ferne ziehen dunkle Wolken auf. Wird es gleich noch anfangen zu regnen oder schaffen wir es noch bis zu unserer Mittagspause in Mellendorf

Wir schaffen es nicht ganz, in Bissendorf wird der einsetzende Regen so stark, dass wir in den überdachten Eingangsbereich einer Tagesbetreuung für Senioren flüchten. Gut 20-30 Minuten warten wir, dann ist der größte Schauer vorbei und wir können weiter und erreichen kurz vor dem nächsten Guss das Einkaufszentrum in Mellendorf. Während wir zu Mittag essen, geht der nächste Schauer los. Laden könnten wir die Akkus hier auch, aber es sollte auch ohne klappen.

Wir wollen nach dem Einkaufen für heute Abend grad wieder los, da kommt noch ein Schauer mit dunklen Wolken. Wir entscheiden uns für einen heißen Kakao beim Bäcker. Bauen zuvor noch schnell die Akkus aus und schließen sie in den dafür vorgesehenen Fächern zum Laden an. Die Kakao-Pause dauert auch noch mal 30 Min, dann können wir los. Die Akkus werden aus den Ladefächern genommen, die Ladegeräte wieder verstaut. Der von Dani hat mehr al 10%-Punkte mehr Ladung, meiner hat nicht geladen. Da muss wohl was schief gegangen sein, obwohl angezeigt wurde, dass der Akku geladen wird.

Rund 25 km liegen noch vor uns, die unbefestigten Wege sind wegen der Schauer sehr aufgeweicht.

Das Hotel Wildwasser in Wolthusen ist zwar nicht billig, aber auch schön, exterm gut und sauber, nett und auch das Früstück ist den Preis wert. Wir bekommen sogar frisches Rührei angeboten und zubereitet. Obst und alles was man so haben möchte ist das. Preis-Leistung : hoch aber angemessen.

Tagesdaten :

Distanz 114 km
Geschwindigkeit 19,9 km/h
Anstieg 569 m
Höchster Punkt 102 m NN.
Fahrzeit 5:44 Std.

Tag 16 – Regenfahrt nach Geesthacht.

Nach dem sehr gutem Frühstück liegen noch 102 km vor uns, bis wir zu Hause sein werden. Noch ist es trocken aber schon 15 Minuten nach der Abfahrt wird es feucht von oben. Noch ist der Regen nicht so stark – stark ist aber der Wind, der zum Glück meist schräg von hinten kommt und uns auch abschnittsweise mächtig anschiebt.

Nach rund 38 km wechseln wir auf Regensachen und nur weinige km später ist uns so kalt, dass wir noch ein Shirt mehr anziehen, so ist es besser.

Das schlechte Wetter bleibt uns bis nach Hause erhalten.

Tagesdaten :

Distanz 101 km
Geschwindigkeit 22,9 km/h
Anstieg 692 m
Höchster Punkt 140 m NN. (Bei Egestorf)
Fahrzeit 4:25 Std.

Zusammenfassung der Sommertour

gefahrene km 1403 km
gefahrene Höhenmeter 13004m
Platten 0
technische Problem 0
Fahrtage 16

Uns hat die Strecke viel Spass gemacht, sie was sehr abwechslungsreich, Bahnfahren mit Fahrrädern ist und bleicht wohl ein Abenteuer. Diesmal hatten wir mehrheitlich Unterkünfte, die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hatten, und mit den Rädern hatten wir auch keine Probleme (Die kamen erst 3 Tage nach der Reise)

Technische Probleme am Nevo 4

Technische Probleme am Nevo 4

Nach unserer Sommertour 2025 wollten wir heute an unserem letzten Urlaubstag (mittwoch 2025-06-11)  noch eine schöne Tour von 80km nach Neetze anhängen. Leider sind wir nicht wirklich weit gekommen, nach rund 3km hatte ich ein Knirschen im Antriebsstrang und dann sprang der Riemen über.

Gates Riemen mit Zahnverlust
Gates Riemen mit Zahnverlust

Das Rad hat aktuell etwas mehr als 9000 km gelaufen, da sollte so etwas eigentlich nicht vorkommen. Wir haben dann umgedreht und Dani hat mich nach Hause geschleppt. Treten war nicht mehr, da der Riemen auch von der hinteren Riemenscheibe gesprungen ist.

Verschleiß hintere Riemenscheibe

Wie hier deutlich zu sehen ist, ist die hintere Riemenscheibe deutlich verschlissen, aber nicht gleichmäßig sondern der äußere Teil ist sehr viel stärker abgenutzt als der innere.

Und zum Vergleich die Riemenscheibe vom anderen Nevo mit einer Laufleistung von etwa 7300km

Riemenscheibe Nevo rot Laufleistung ca 7300km

Die Werkstatt hat am nächsten Tag das Rad abgeholt und wird den Fehler nun suchen und hoffentlich beheben. Ich bin mal gespannt, was die Werkstatt nun herausfindet und was dafür die Ursache ist.

Dani’s Rad zeigt bei ähnlicher Laufleistung einen deutlich geringeren Verschleiß auf.

Touren am Wochenende

Touren am Wochenende

Am Freitag Nachmittag konnte ich das Rad endlich aus der Werkstatt abholen. Ein Kollege hat mit netterweise mit nach Wentorf genommen und mich auf seinem Weg nach Hause dort “abgeworfen”. Ganz fertig ist das Rad noch nicht, aber da wir am Wochenende wegen des angesagten guten Wetters unterwegs sein wollten, mußte ein Lösung her. Die sieht nun so aus:

  • Die vordere Riemenscheibe ist noch nicht getauscht, da ist noch die alte in Benutzung, soll aber noch getauscht werden.
  • Die hintere Bremsscheibe wurde gegen eine “angefahrere” getauscht, denn der Speichenmagnet beim Riese und Müller ist ein Bremsscheibenmagnet und da wurde irgendwas geändert, so dass die Scheiben nicht mehr kompatibel sind.

Na ja, kann mir egal sein. Dann muss das eben noch mal getauscht werden. Warum die hintere Riemenscheibe so ungleich abgenutzt ist, dafür gibt es immer noch keine für mich plausible Erklärung. Die Geometrie des Rades und die Lage des Riemes sind angeblich okay gewesen.

Samstag sind wir eine kleine Tour Richtung Hamburg gefahren.
 
 
Auf dem Rückweg noch kurz am Bauhaus in Bergedorf vorbei und einige Kleinteile zurückgebeben.
 
Am Sonntag wollten wir ursprünglich die Hafentour fahren, aber das Wetter sollte noch wärmer als am Samstag sein und so haben wir uns für eine schöne Tour Richtung Lüdersburg aufgemacht. Im Gegensatz zur Hafentour gibt es hier immerhin immer mal wieder Strecken mit Schatten.
 
 
Diesmal auch mit einige Bildern, gestern war das Handy zu Hause liegen geblieben.
 
Nachdem wir die Brücke bei Geesthacht überquert hatten, ging es entlang der Elbe nach Osten.
Am Elbdeich bei Marschacht

Bis Tespe fahren wir schön am Deich, noch ist es nicht so heiß, aber auch das wird noch kommen. Von Bütlingen folgen wir mehr oder weniger dem Lauf der Neetze nach Osten. Mal linksseitig mal rechtsseitig. In einer Kurve ist dann Schluss mit befestigen Wegen. Vor uns ist nur noch ein Singletrail und nach der nächsten Kurve entlag der Neetze wird es dann richtig schmal.

Fahrradweg entlang der Neetze nach Fischhausen

Fahrradweg entlang der Neetze nach Fischhausen

Ab Fischhausen wird es dann wieder besser, noch einmal über die Neetze.

Neetzebrücke bei Fischhausen

Rechts von uns erstreckt sich der Deich des Elbe-Seitenkanales, den wir dann bei Echem queren werden.

Elbe-Seiten-Kanal

Durch Echem hindurch, durch den Wald und zwischen den beiden Teilen des Golfplatzes Lüdersburg hindurch – angenehm ist es hier. Die großen Bäume spenden Schatten und erst als wir wieder in die Sonnen kommen merken wir, dass es recht warm geworden ist. Das Thermometer am Navi zeigt schon mehr als 32°C.

Kirche Lüdersburg

Haus in Lüdersburg

Haus in Lüdersburg

Auf dem Rückweg geht es vorbei am Schiffshebewerk Scharnebek. Wir sind schon gefühlt hunderte Male hier  gewesen.

Schiffshebewerk Scharnebek

Schiffshebewerk Scharnebek

Schiffshebewerk Scharnebek

Schiffshebewerk Scharnebek

Die Rücktour bei deutlich mehr als 30°C geht vorbei an Adendorf und Bardowick, durch Handorf und vorbei an der dortigen Mühle.

Mühle in Handorf

Von Oldershausen sind es noch rund 12 km bis nach Hause – wir merken, dass wir schon 60 km gefahren sind und dass die Termperatur und schlapp werden läßt. Noch mal eben über die Brücke und die 70 km sind geschafft.

Elbbrücke Geesthacht

Ein Jahr Pedelec

Ein Jahr Pedelec

Vor etwas mehr als einem Jahr – um genau zu sein am 19.Juni – haben wir die Pedelecs bekommen. Danach ging es auf kleinere Fahrten, damit wir uns an die Räder gewöhnen können und dann im Herbst machten wir die erste große Tour auf den Pedelecs.

Seither sind die Liegeräder nur noch selten zum Einsatz gekommen. Im Herbst und Winter ist es doch recht kalt auf den Liegen, im Frühjahr bin ich ein- oder zweimal mit der Liege los gewesen, aber meistens ist es das Pedelec geworden. ( Das Liegerad wurde zwischenzeitlich schweren Herzens verkauft. )

Warum Pedelec ? Man mag meinen, dass es leichter ist – kann sein, aber auch mit dem Pedelec treten wir ordentlich, und sind nur was schneller als ohne Motor unterwegs. Berge schrecken uns nicht, Schiebeeinlagen sind fast gar keine nötig. Die Planung auf den Radreisen ist leichter, denn der SChnitt in km/h an einem Tag ist konstanter, egal ob ebenerdig oder auch mal rauf und runter. Was ganz klar fehlt, ist die Möglichkeit mal eben deutlich schneller als 25km/h zu fahren. 

9000 km sind es in einem Jahr mit dem Pedelec geworden. Knapp sieben  Wochen war das Rad in der Werkstatt und stand mit nicht zur Verfügung ( Bremsenproblem / Riemen ). In diesen Wochen bin ich mit einem Ersatzrad oder mit dem Liegerad unterwegs gewesen, so dass zu den protokollierten 9000 km noch einige hinzuzurechnen sind, die nicht erfaßt wurden.

Tour de Ratzeburg

Tour de Ratzeburg

In der näheren Umgebung kennen wir wohl fast jede schöne Tour. Um mal was neues zu sehen, müssen wir schon weit fahren, aber das ist meist an einem Tag nicht zu leisten, dann kommen wir bei 150 bis 250 km raus, wenn man hin und zurück fahren will.

Wir haben uns was neues ausgedacht und sind heute zunächste mit dem Rad die knapp 20 km bis zum Bahnhof in Lauenburg gefahren. Unterwegs haben wir bemerkt, dass wir die Ladegeräte für die Fahrräder nicht eingepackt haben.

Dort haben wir den Zug nach Ratzeburg genommen. Es war wieder kuschelig voll und vermutlich wäre es schon in Lauenburg sportlich geworden, wären dort nicht 2 Personen mit Fahrrädern ausgestiegen.

Zum Glück steigen auch die Schüler eine Schulklasse in Ratzeburg aus, so dass wir uns nicht mit den Rädern durch die Menschen zwängen mußten.

In Ratzeburg wurde beim Bäcker erstmal Proviant aufgestockt und dann ging es für uns auf die Fahrt um den Großen Ratzeburger See. 

 
Die Strecke nach Lauenburg hatten wir zügig zurückgelegt und auch schon zwischen 15 und 18%-Punkte verbraucht, die geplante Strecke war noch mal 92km lang. 100 km Pedelec sind kein Problem auch im “Auto-Modus”, aber schaffen wir auch mit nur noch 80% knapp 100km ?
Aber erstmal geht es um den See. Viel vom See sehen wir nicht, nur hier und da mal das Wasser zwischen Bäumen und Sträuchern durchblitzen.
Zunächst geht es hügelig mehr durch den Wald als am See entlang aber das wird mit jedem km besser.

Der Weg ist zwar schmal, stellenweise auch sehr schmal, und es ist recht viel los, hin und wieder Badestellen und kleine Häfen für Seegelboot. Nice auf dieser Seite, auch wenn wir nur mit gemütlichem Tempo fahren können.

In Rotenhusen am nördlichen Ende des Sees wird es dann wuselig – man spürt, dass wir nah an Lübeck herangekommen sind, verbindet doch die Wakenitz hier den Ratzeburger See mit Lübeck und der Trave. Früher Grenzfluss zwischen Ost und West, heute ein beliebter Ort für Paddler, und SUP-Fahrer.

Auf der Ostseite des Sees dann das krasse Gegenteil zur Westseite – kein Weg am Wasser, keine Badestellen, hier reichte früher die DDR bis an das Ufer des Sees. 

Wir kommen über Bäk zurück nach Ratzeburg, das wir nun im Osten streifen. Für uns geht es auf kleinen Straßen meist ohne Radweg vorbei an Salem nach Seedorf am Schalsee. Vom Schalsee ist aber auch hier wenig zu sehen. Kurz hinter Maienstedt passieren wir dann erneut die ehemalige Grenze.

Bis Zarrentin ist es nicht mehr weit – Pause am Seeufer.

Hier in Zarrentin waren wir schon einige Male, diesmal ist es auffällig ruhig. Kaum Touristen, am See ist es fast leer. 

Nach der Pause machen wir uns auf die Heimtour, knapp 50km sind es nun noch bis nach Geesthacht. Das Wetter ist weiterhin warm und sonnig – fast zu warm. Wir folgen dem EV13. Zwischen Lüttow und Valluhn sind große Sandberge zu sehen, die aus dem riesigen Kieswek Lüttow stammen – Wanderdünen der Moderne.

Bei der Autobahnraststätte Gudow verlassen wir Mec-Pom und folgen weiter dem EV13 über Langenleesten bis nach Büchen.

Von Büchen geht es dann auf bekannten Wegen über Pötrau, Wangelau, Lütau, Gülzow und Wirshop zurück. Am Ende sind es 113km, die wir auf dem Tacho haben, hinzukommen noch die 2km, die ich morgens schon  unterwegs war.

 

10.000 km sind voll

10.000 km sind voll

Gestern auf der Tour von Ratzeburg nach Geesthacht habe ich die ersten 10.000 km voll gemacht. Nachdem der erste Ölwechsel an der Rohloff bei km 5000 (puls X) durchgeführt wurde, habe ich nun den Ölwechsel bei km 10.038 durchgeführt.

 

Störche – 2 Touren

Störche – 2 Touren

Es ist August geworden. Der Sommer für die Störche hier in Norddeutschland muss wohl gut gewesen sein. Mittlerweile sind die Jungstörche flügge, suchen selbst ihre Nahrung, ziehen ihre Kreise am Himmel und bereiten sich auf die Reise in den Süden vor.
Leider kommt man nicht so richtig gut ran, aber wenn man in diesen Tagen einen Sorch auf der Wiese sieht, dann sind meist die anderen auch nicht weit.

Tunnel-Tour Hamburg

Tunnel-Tour Hamburg

 
Gestern war es recht warm so knapp 30 °C für eine kleine knapp 70 km Tour durch die Elbmarsch reichte es. Heute sollte es nicht ganz so warm werden und auf die Frage “Wo fahren wir hin ?” kam die Antwort : Elbtunnel.
Okay, das ist doch mal ein Ziel. Und das wurde dann erweitert um einen Abstecher durch den Hafen.
Log ging es gegen 10:00 Uhr. Über Bergedorf und die Route 2 entlang des nörlichen Bahndammes fuhren wir nach Hamburg

In Billwerder mußten wir dann die Baustelle am Bahnhof umfahren – war aber nicht weit und am Sonntag kann man auch mit dem Rad durch das Industriegebiet fahren und kommt auch wieder gesund wieder raus.

Vorbei geht es am Kraftwerk Teifstack und an der Billwerde Bucht enlang nach Hamburg

Und dann erreichen wir das Sperrwerk Billwerder Buch. Schlagartig sind wir im Getümmel der Rennradfahrer und vieler andere Fahrradfahrer. Aber das kennen wir schon von anderen Gelegenheiten. Die Strecke am Entenwerder Park unter den Elbbrücken bis in die Hamburger City ist vermutlich eine der meistbefahreren Fahrradrouten in Hamburg. Insbesondere die Rennradfahrer nutzen die Verbindung um schnell aus der City nach Tatenberg und ins Landgebiet zu gelangen.

Und dann sind wir richtig im Hamburger Stadtgebiet angekommen. Elphi und Übersehbrücke umfahren wir durch das Portogiesenviertel und kommen an den Landungsbrücken wieder an die Elbe. Nur noch ein Katzensprung bis zu alten Elbtunnel.
 
 
Runter geht es mit dem Fahrstuhl, da die Weströhre saniert wird, ist die Oströhre entsprechend voll.
 
 
Wir radeln langsam und gemütlich unter der Elbe entlang, auf der anderen Seite geht es dann mit dem Fahrstuhl wieder nach oben.
 
Ein paar Bilder vom Hafen über die Elbe mit Blick auf Elphi, Übersee- und Landungsprücken müssen schließlich sein.
 
Klar, an einem Sonntag ist hier alles voll mit Touristen, uns hält hier nichts.
Für uns geht es durch den Hafen über Ellerholzbrücke, die Klüjenfelder Radwegbrücke und die Spreehafenbrücke nach Wilhelmsburg.
 
Der Reiherstieg-Hauptdeich ist gesperrt, ein kleiner Umweg über die Industriestraße und zurück an den Hauptdeich. Hier in Wilhelmsburg ist nur noch der Straßenverlauf, wie er zu Studienzeiten war, aber sonst ist kaum was wiederzuerkennen.
Am Sonntag sind hin Hafengebiet zumindest keine LKW unterwegs aber schon die wenigen PKW sind typisch rücksichtslos.
Ein kurzer Abstecher nach Harburg – die City sparen wir uns.
Am See im großen Moor dann die zweite Pause, die erste hatten wir am Elbtunnel gemacht. Die Badestelle am südlichen Seeufer ist schön und heute auch nicht überlaufen.
Danach geht es durch die untere Seeveniederung an die Elbe und zurück nach Geesthacht.

Bleckede 2025

Bleckede 2025

Dieses Jahr sind wir noch gar nicht die Bleckede-Runde gefahren. In den vergangenen Jahren war es meist die erste größere Tour im Frühjahr, sobald die Tempenraturen und das Wetter diese Rund zugelassen haben. Dieses Jahr fahren wir die Tour erst im Hochsommer.

Viel zu schreiben gibt es zu dieser Tour nicht. Start in Geesthacht – entlang der Elbe nach Krümmel, den Geesthang hinauf zur B5 und dann entlang der B5 nach Lauenburg – Lauenburg gesund durchqueren ohne umgefahren zu werden – und weiter entlang der B5 nach Boizenburg. 

Am Hafen in Boizenburg dann abbiegen und vorbei am alten Werftgelände. Die alten Kräne zeugen davon, dass in Boizenburg auf der Elbe-Werft zu DDR-Zeiten mal Binnenschiffe und kleine Seeschiffe gebaut wurden. Aber seit 1993 ist es mit dem großen Schiffbau hier wie an vielen anderen Standorten an Flüssen vorbei.

Für uns geht es weiter am Deich entlang bis nach Neu Bleckede – unterwegs stehen auch nach mehr als 30 Jahren immer noch die alten Wachtürme der DDR. 

Unterwegs treffen wir zwei bepackte Radler, die das Grüne Band (EV13) von Nord nach Süd abfahren wollen. Zwischenzeitig überholen wir sie, auf der Fähre sind wir dann gemeinsam am Übersetzen nach Bleckede, nachdem der Mähdrescher samt Anhänger die Fähre verlassen hatte.

Der benötigte die ganze Fähre für sich alleine und der Fahrer mußte gut aufpassen nicht anzuecken. So groß ist die Ein- und Ausfahrt der Fähre.

Der Fährpreis ist auch gestiegen. Dieses Jahr mußten wir schon 5€ für 2 Personen und 2 Fahrräder zahlen. Das war sonst weniger.

Auf der Rücktour von Bleckede – es liegen run 45km noch vor uns – müssen wir nun gegen den Wind anfahren, der immer mehr zunimmt. Auch mit dem Pedelec ist das anstrengend, wenn auch nicht so, wie bei einem Bio-Fahrrad.

Eine kurze Pause in Radegast mit BLick auf die Elbe und wir verzehren unser mitgebrachtes Brot.

Das Wetter wird immer klarer, der Wind nimmt immer mehr zu, die Temperaturen steigen auf ca 30°C und die Sonne brennt. Gut, dass wir gegen 14:00 Uhr wieder zu Hause ankommen.

Sonntag Nachmittag

Einfach mal raus

 
Bestes Wetter lock uns. Die Strecke entlang der B404 und weiter bis in den Sachsenwald ist nicht besonders schön, aber die schnellste Verbindung, um nach Norden aus Geesthacht herauszukommen.
 

Die Landwirte nutzen nach dem Regen der letzten Wochen die Möglichkeiten Getreide. Stroh und Heu zu ernten. Und dann werden die Rundballen in Gruppen angeordnet. Immer sechs Stück – vielleicht kann der Landwirt aber auch nicht immer richtig zählen.

In Friedrichsruh beim Kletterpark geht es unter der Bahnlinie unterdurch und vorbei am alten Bahnübergang. Hier sind die Straßen schlecht – vermutlich hat der Fürst kein Geld für ordentliche Straßen. Aumühle ist an diesem Sonntag dermaßen voll. Kennen wir sonst nicht so, aber heute sind sie wohl alle da: Die Lokale gut gefüllt, der Schmetterlingspark gut besucht und überall Spaziergäger.

Wir sind froh, als wir durch das Gewusel hindurch sind. Im Wald haben wir schnell wieder den ganzen Weg für uns, so weit gehen die Spaziergänger meist nicht.

Es geht einmal durch den gesamten Sachsenwald meist parallel zur Sachsenwaldstraße (L208) die man als Fahrradfahrer leider meiden muss, will man nicht unter die Räder kommen. Zu viel Verkehr und die Straße ist zu schmal. Wir kommen in Rotenbek bei Grande wieder heraus und müssen nur ein paar Meter auf der L208 fahren um dann gleich wieder abzubiegen – Kein Problem.

Durch die Felder geht es auf kleinen Straßen und Wegen bis an die B404 und dann paralllel zur B404 auf einem eigenen Radweg – meist hinter einer Lärmschutzwand nach Süd-Osten. Nur im Bereich der Autobahnauffahrt Schwarzenbek/Grande kommen wir an die 404 ran und müssen gegen abbiegende und abfahrende Fahrzeuge uns einen Weg auf die andere Seite bahnen. Hier ist kein Vorrag für Radfahrer – Es geht nur nach der Devise: Radfahrer seh zu, wie du selber gesund auf die andere Seite kommst.

Pause mit Äpfeln gibt es an einem Feuerlöschteich in Möhnsen.

Hier treffen wir auch das erste mal auf die Relikte der alten Bahntrasse von Schwarzenbek bis nach Kiel. Den Abschnitt zwischen Trittau und Oldesloe sind wir schon gefahren. Das ist ne tolle Verbindung. Leider ist der Abschnitt zwischen Schwarzenbek und Trittau nur noch ein Relikt aus alten Zeiten. Nur die Straßennamen in Möhnsen (Bahnhofstraße) und Havekost (Am Bahnhof) erinnern daran, dass es hier mal eine Bahnstrecke gegeben hat. 

Auch das wäre eine tolle Verbindung, wenn die alte Trasse denn zu einem Radweg ausgebaut werden würde. So kreuzen wir sie zwar ein paar mal, aber viel ist davon nicht zu sehen und einiges auch schon überbaut.

Für uns geht es über Schwarzenbek und Brunstorf zurück nach Geesthacht.

Herbsttour 2025 – Prolog

Herbsttour 2025 – Prolog

Unsere diesjährige Herbsttour wird am 6. September starten und uns nach Süden führen. Geplant ist mit der Bahn bis Kreiensen zu fahren und von dort dann eine Rundtour über Weser und Diemel ins Sauerland und dann weiter an die Lahn und nach Frankfurt zu fahren. Die nächsten Etappen sind dann Susi in Laudenbach zu besuchen und weiter durch die Pfalz an die Saar zu fahren. Für die Saarschleife und Trier nehmen wir uns ein wenig mehr Zeit, um danach weiter durch den Norden von Luxemburg und über den Venn-Bahn-Radweg Richtung Norden zu fahren.

Leider werden wir den Venn-Bahn-Radweg nicht bis Aachen fahren, sondern ihn in Monschau verlassen und der Rur (ohne h) bis nach Jülich folgen. Danach wird es zurück nach Geesthacht gehen. Geplant sind dafür ca 18 Tage und wir werden wohl so um die 1700 km auf dem Fahrrad zurücklegen.

Übernachtungen sind geplant in : 

  • Stadtoldendorf
  • Wrexen, bei Warburg
  • Allendorf (Eder)
  • Obbornhofen, südlich von Gießen
  • Laudenbach, südlich von Darmstadt
  • Frankenweiler in der Pfalz, westlich von Landau
  • Homburg, Saarland
  • Dreisbach, in der Nähe der Saarschleife
  • Trier
  • Goebelsmühle an der Sauer in Luxemburg
  • Außenborn in Belgien
  • Niedeggen
  • Fischeln bei Krefeld
  • Haltern am See
  • Teuteburg 
  • Porta Westfalica
  • Hodenhagen

 

Tourdaten (Planung) :

Distanz ca 1700 km
Geschwindigkeit so schnell wie wir halt sind.
Anstieg ca 6700 m
Höchster Punkt 780 m NN. (Diemelquelle)
Temperatur hoffentlich bei angenehmen Temperaturen

 

Herbsttour 2025 – Tag 1

Herbsttour 2025 – Tag 1

Von Geesthacht mit der Bahn nach Kreiensen und dann auf dem Radweg Deutsche Einheit nach Stadtoldendorf.

Abfahrt in Geesthacht

Wir starten diesmal bewußt später als auf der Sommertour 2025, nehmen auch einen späteren Zug ab Winsen, um diesmal nicht zur Mittgszeit in Hannover umsteigen zu müssen. Wir haben uns einen Zug herausgesucht um 10:20 Uhr ab Winsen mit dem Metronom nach Uelzen, dort umsteigen und durchfahren bis Kreiensen. Aber auf eins ist Verlass: Züge in D sind nur selten pünktlich.

Wir kommen kurz nach 10 Uhr am Bahnhof in Winsen an. Es rollt um kurz nach 10 Uhr eine Regionalbahn nach Lüneburg ein und um 10:08 kommt ein Regionalexpress nach Hannover. Komisch, der hätte schon um 9:20 Uhr fahren sollen. Aber wenn der Verspätung hat (und das fast eine Stunde), dann steigen wir besser ein. Wer weiss, wann unser Zug kommen wird.

Die Ursache für die Verspätung erfahren wir dann im Zug: Es waren Personen auf den Gleisen, der Zugverkehr wurde daher zwischen Harburg und Maschen unterbrochen.

Im Fahrradabteil ist es diesmal nicht übervoll. Neben den Rädern ist auch noch Platz. Kurz vor Uelzen dann die Durchsage, dass der Zug nicht bis Hannover fahren werde, sondern in Celle enden werde.

Wir entscheiden uns, in Uelzen dann umzusteigen, denn wenn keine weiteren Störungen vorhanden sind, dann sollte ja der Zug nach Göttingen in Uelzen sein, wir haben ja nur rund eine Stunde Verspätung und kommen somit Rechtzeitig zur Abfahrt des Zuges an.

Umsteigen in Uelzen wird zur Herausforderung:

Die Unterführung ist gefüllt. Viele Menschen wollen umsteigen, vermutlich auch, weil dies die Umleitung für die gesperrte Strecke HH-B ist.

Irgendwann und auch noch rechtzeitig genug erreichen wir den Zug nach Göttingen, der uns dann nach Kreiensen bringen wird. 

Von Kreiensen geht es über Einbeck nach Stadtoldendorf. Bei uns setzt dann auch schon Urlaubsfeeling und Entspannung ein – die Strecke nach Einbeck sind wir schon einige Male gefahren.

ein paar Eindrücke von unterwgs:

Für die Übernachtung in Stadtoldendorf haben wir bei Booking eine kleine Wohnung bei Fam. Wehner gebucht. Die Wohnung ist super, der Preis dafür angemessen. Schnell noch was einkaufen im nahen Supermarkt. Morgen ist Sonntag und wir brauchen noch ein Abendessen und morgen etwas für das Frühstück.

Tagesdaten :

Distanz 20 km + 40 km
Geschwindigkeit 19,1 km/h
Anstieg 357 m
Höchster Punkt 270m NN.
Temperatur 24°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 2

Herbsttour 2025 – Tag 2

Von Stadtoldendorf an die Weser und die Diemel bis nach Wrexen .

Tag 2 unserer Herbstreise. Nach einer guten Nacht und einem guten Frühstück aus den gestern gekauften Lebenmitteln machen wir uns auf den Weg. Von Stadtoldendorf geht es weiter auf dem Radweg Deutsche Einheit nach Holzminden an die Weser.

Das Wetter verspricht heute wieder gut und noch ein wenig wärmer als gestern zu werden. An Weserradweg sind dann wie erwartet viele Radfahrer unterwegs. Klar an einem sonnigen Sonntag im September will jeder noch mal raus.

Wir folgen dem Weserradweg flussaufwärts vorbei am Kloster Corvey 

vorbei an der Bank für Riesen

und immer weiter die Weser hinauf. Gut 32 km folgen wir der Weser, bis wir Bad Karlshafen erreichen.

Von hieraus folgen wir dem Verlauf der Diemel hinauf in das Sauerland. Zunächst geht es auf einer gut ausgebauten alten Bahntrasse von Bad Karlshafen nach Trendelburg – aber auch mit einigen Überraschungen:

  • Die alte Bahnbrücke bei Wülmersen ist Baufällig und gesperrt. Umleitung über einen Trampelfad, der kaum fahrbar ist.
  • Der Radweg nach dem Deiseler Tunnel endet auf der Südseite abrupt und es geht auf merkwürdigem Weg hinunter.

Aber sonst ist es ein schöner Radweg. In Trendelburg wollen wir die Burg besichtigen und wenn möglich auch die Akkus nachladen. Leider ist die Ladestation nicht an der Burg sondern am Rathaus. Also schauen wir uns erstmal die Burg an.

Fahren dann weiter zum Rathaus der Stadt Trendelburg um dann festzustellen, dass die Ladestation zwar wie angegeben vorhanden ist, aber leider hat sie keinen Strom.

Wie gut, dass wir noch einen Reserve-Ladepunkt nicht weit entfernt bei einem Lokal/Dorfgemeinschaftshaus in Stammen aufsuchen können. Doch auch hier hat die Ladestation keinen Strom. Der Wirt sucht zwar nach der Ursache, kann aber letztendlich auch nicht helfen. Uns wird ein wenig mulmig, denn die Akkus sind schon soweit entleert, dass wir die restliche Strecke mit den noch folgenden Steigungen nur noch im Eco-Modus schaffen würden.

Wir fahren weiter und nicht weit entfernt sehen wir ein Hinweisschild auf eine weitere Ladestattion am Hofgut Stammen.

Wir machen Pause solange die Fahrräder nachladen – gut 45 Minuten in dieser Zeit steigt die Ladung der Akkus um mehr als  15%-Punkte. So können wir weiter und die letzten 40 km bis zum Ziel fahren.

Übernachten werden wir im Landgsthof Kussmann – einem Hotel in Wrexen, in dem wir auch ein Abendessen bestellen können. Das Zimmer ist einfach ausgestattet aber sauber, der Preis selbst mit 99€ anstelle der im Prospekt angegebenen 120€  etwas zu hoch. Das im Preis enthaltene Früstück am nächsten Morgen bewerten wir mit gut – es gibt sogar frisch zubereitetes Rührei – und reichlich.

Tagesdaten :

Distanz 107,8 km
Geschwindigkeit 20,4 km/h
Anstieg 624 m
Höchster Punkt 248 m NN. (Stadtoldendorf)
Temperatur 19 – 29 °C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 3

Herbsttour 2025 – Tag 3

Von Wrexen zur Diemelquelle und weiter nach Allendorf an der Eder.

Tag 3 unserer Tour startet mit einem guten Frühstück im Landgasthof Kussmann. Die Sachen sind schnell wieder eingepackt und am Fahrrad befestigt – so langsam haben wir auch das wieder drauf. 

Wir starten bei angenehmen 19 °C gegen kurz vor 9:00 Uhr. Für uns geht es weiter an der Diemel entlang. Immer ein wenig bergan. Wir fahren ja zur Quelle und Wasser fließt nun mal den Berg hinunter.

Manchmal ist das Diemeltal weit, manchmal auch nur schmal. Auf alle Fälle ist die Route gut ausgebaut und gut zu fahren.

Je näher wir zur Quelle kommen, desto steiler werden auch die Rampen, die wir hinauf müssen. Und dann geht es manchmal auch gleich wieder hinunter.

Ein erstes Zwischenziel heute ist der Diemel(stau)see. Der Damm ist gesperrt, wir versuchen die Umelitung zu fahren, müssen aber feststellen, dass das ein riesen Umweg werden wird und drehen um. Ein nettes Wort mit den Menschen, die am Damm arbeiten und wir dürfen schiebender Weise durch die Baustelle.

Weiter geht die Fahrt entlang des östlichen Ufers des doch recht leeren Stausees. Herighausen am Ostufer ist wohl ein Touristenort, aber nun im September ist auch dort nicht mehr so viel los.

Unsere erste Pause machen wir nach rund 43km und einer Fahrtzeit von kann unter zweieinhalb Stunden in Giebringhausen, die dortige Bäckerei hat leider geschlossen, obwohl sie eigentlich geöffnet haben sollte.

Von nun an geht aus mehrheitlich auf Schotterstrecken weiter den Berg hinauf. Bis zur Quelle sind es noch etwas mehr als 13 km. 

Neun der 13 km werden uns auf dem Navi als Steigung ausgewiesen, die sich über die nächsten 10km hinziehen werden. Aber zum Glück mit meist moderaten 3 – 8 % Steigung. Durch den Ort verläßt unsere Route kurzeitig den Radweg – wären wir mal der Ausschilderung gefolgt. Wir hätten uns einen schönen Anstieg gespart.

Die Diemelquelle auf 686m ü. NN ist eher unspektakulär, rinnt doch nur ein kleines schlammiges Rinnsal zwischen den Steinen hervor.

Von nun an geht es überwiegend bergab, auch wenn zwischendurch noch kleinere Steigungen zu überwinden sind. Vorbei geht es am Curioseum

Nachdem wir noch eine doch recht steile Rampe hinauf sind, beginnen wir mit der ersten längeren Abfahrt auf Asphalt:

In Medebach bei km 72 gönnen wir uns eine erneute Pause; für uns gibt es Pizza beim örtlichen Italiener am Markt und für die e-Bikes ein wenig Strom aus der Ladestation an der Tourist-Info.

Das Wetter hat sich merklich eingetrübt, es ist kühler geworden – nur noch so 16°C und in Frankenberg fängt es auch an zu regnen. Einkaufen für unsere Übernachtung diesmal ohne Frühstück muss noch sein, und dann geht es auf die letzten 12 km nach Allendorf. Übernachten werden wir im AE-Hotel, einem anonymen Hotel ohne sichtbare Mitarbeiter. Das Haus besteht aus zwei Etagen, die Zimmertüren gehen direkt auf den Parkplatz, es gibt keinen Empfang, keinen Checkin. Für das Zimmer haben wir per SMS die Zugangsdaten bekommen. Das Hotel ist neu, dementsprechend ist auch der Zustand (noch) gut.

Wir uns geht ein schöner – wenn auch am Ende nasser Radltag zu Ende, der uns viel Spass gemacht hat.

Tagesdaten :

Distanz 107,5 km
Geschwindigkeit 19,4 km/h
Anstieg 1048 m
Höchster Punkt 686 m NN.
Temperatur 19-23°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 4

Herbsttour 2025 – Tag 4

Von Allendorf nach Obbornhofen bei Gießen.

Frühstück müssen wir heute selber zubereiten. Schnell noch eine kleine Fahrt zum nahgelegenen Supermarkt in Allendorf, ein paar Brötchen für das Frühstück und Kuchen für die Fahrt gekauft, dann kann gefrühstückt werden.

Unser heutige Etappe führt uns an die Lahn, der wir bis nach Gießen folgen werden. In Gießen wollen wir “nachtanken”, denn es stehen heute wieder fast 110 km auf dem Track. Und dann geht es noch rund 30 km weiter bis nach Obbornhofen bei Butzbach.

In der Nacht hat es durchgehend geregnet und auch für heute ist ein durchziehendes Regengebiet angesagt. Mit etwas Glück aber können wir das in Gießen beim Nachladen aussitzen. Die Luft ist noch feucht von dem Regen der in der Nacht gefallen ist. Es ist diesig bis leicht nebelig im Edertal.

Wir folgen dem Radweg mit dem tollen Namen “Lahn-Eder-Radweg”, der eine gute Verbindung für Radfahrer von der Lahn zur Eder und natürlich auch umgekehrt darstellt. Viel Aufregendes ist dort aber nicht zu sehen. Wer es mag kann die Stiftkirche in Wetter besichtigen.

Wer mehr über die Lahnstrecke nachlesen möchte, sei auf unsere Radreise vom Sommer 23 verwiesen, in der wir die Lahn von Sarnau bis zur Mündung gefahren sind. (Tag 5 – Tag 7)

Marburg ist schnell erreicht, die Wolken werden aber schon dichter und grauer.

Eine kleine Pause an der Wassersportanlage am Weimarer See und nein, wie sind nicht in Thürigen. Dieser See liegt bei Niederweimar.

Wir sitzen auf der Besucherterrasse, das Lokal hat noch nicht geöffnet und können während der Pause einigen Schülern zusehen, die sich im Wasserski und Wakeboard versuchen.

Kurz vor Gießen fängt es dann an zu regnen, leider so stark, dass wir die Regensachen anziehen müssen. So ganz klappt es also nicht, den Regen mit der Ladepause zu verknüpfen. Beim Bauhaus in Gießen kommen wir außen leckendnass an, aber die Regenklamotten halten dicht. Die Räder stehen überdacht, aber da wir bisher fast nur runter gefahren sind, entscheiden wir uns, nicht nachzuladen. Der vorhandene Strom müßte auch noch für die restlichen 30 km reichen.

Beim Bäcker mit einem Stück Apfelkuchen und einem heißen Kakao warten wir, dass der Regen nachläßt oder besser sogar aufhört. Wir müssen allerding rund eine Stunde warten.

Als das dann endlich so weit ist, machen wir uns wieder auf den Weg, kurz noch einkaufen beim Rewe um die Ecke, und dann die letzten 30 km. Unterwegs ist alles nass und stellenweise sind auf Pfützen da, die wir duchfahren müssen. Immer mit dabei die Frage: Wie tief ist es ? Gibt es ein Schlagloch in der Pfütze, das wir nicht sehen können ?

Nach knapp 110 km kommen wir bei dem B&B Unter den Linden an. Im Internet sah es richtig nett aus, doch das Haus ist kaum zu finden und man sieht dem Haus und dem Inventar an, dass es vor kurzem noch besser lief. Die Ursache können wir nicht herausfinden.

 

Tagesdaten :

Distanz 110 km
Geschwindigkeit 19,2 km/h
Anstieg 509 m
Höchster Punkt 352 m NN. beim Verlassen des Edertals
Temperatur 14-21°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 5

Herbsttour 2025 – Tag 5

Von Obbornhofen über Frankfurt und Darmstadt nach Laudenbach.

Wenn man den Istzustand des B&B Unter den Linden mit den Bildern bei Booking vergleicht, dann fällt auf, dass alles dekorative und alles was dies Unterkunft auf den Bildern angenehm erscheinen läßt, nicht mehr vorhanden ist und einer einfachen Sachlichkeit gewichen ist. Geschlafen haben wir dennoch gut. Das Frühstück war okay, die Rühreier leider nicht ganz durch. Wir würden dort nicht noch mal übernachten.

Und daher starten wir an diesem Tag auch sehr früh. Es liegen gut 115km heute vor uns. Zum Nachladen – denn das werden wir sicher nicht mit einer Akku-Ladung hinbekommen – haben wir zwei zur Not auch drei Lademöglichkeiten herausgesucht. Die Fahrt ist heute mehr eine Distanzüberbrückung als eine Urlaubsfahrt.

Von Obbornhofen geht es südwärt immer Richtung Frankfurt, vorbei an Bad Nauheim geht es immer durch Felder. Nach gut zwei Stunden sehen wir die Skyline von Frankfurt im Dunst.

Durch Frankfurt Nord kommen wir erstaunlich leicht und schnell sind wir am Main und machen eine erste Pause.

Von hier ein kleines Stück den Main entlang und wir biegen wieder nach Süden ab. Schnell haben wir den Frankfurter Stadtwald erreicht. Über Splendingen und Langen erreichen wir Egelsbach, den ersten unserer Möglichen Ladeoptionen bei km 70.

Für uns eine Mittagspause, für die Räder heist es nachladen.

Weiter geht es dann südlich von Egelsbach auf dem Radschnellweg Frankfurt Darmstadt. Eine tolle Rad-Autobahn. Wir kommen flott voran. Leider verpassen wir es, den zweiten möglichen Ladepunkt auszulassen und fahern fast bist zu Ladestation, nur um dann den gleichen Weg wieder zurück zu fahren.

Die Durchfahrt durch Darmstadt ist ein Graus. Viele Ampeln, dazu die Straßenbahn und keine gute Rad-Infrastruktur. Enstpechend kommen wir nur langsam voran. Gefühlt viel langsamer als die Durchfahrt durch Frankfurt.

Endlich sind wir raus aus Darmstadt. Doch dann ist unser Wege wegen Baumfällung gesperrt und wir hören die Motorsägen jaulen und das Holz knacken, wenn der Baum fällt. Für uns heißt das Umweg – Ausschilderung Fehlanzeige.

Wir fahren einen kleinen Umweg, kommen zurück auf die Route und fahren km um km nach Süden. Seeheim, Zwingenberg, Bansheim, Heppenheim – alle diese Orte müssen wir durchqueren. Hier ist das Radfahren meist nicht so schön, oder wir haben die falsche Route durch die südliche Weinstraße. Entsprechend mäßig wird unsere heutige Durchschnittsgeschwindigkeit sein.

Irgendwann erreichen wir nach gut 120km unser Ziel in Laudenbach. Das Treffen mit Susi muss leider ausfallen. So bleibt uns abends noch Zeit für ein gutes Eis in der lokalen Eisdiele.

Untergekommen sind wir in Laudenbach im Luneta. Kleine Appartments, die in einem alten Autohaus oder sowas hineingebaut wurden und nun eine einfache aber saubere Übernachtung anbieten. Es ist okay, aber mehr auch nicht.

 

 

Tagesdaten :

Distanz 119,5 km
Geschwindigkeit 18,7 km/h
Anstieg 609 m
Höchster Punkt 226 m NN.
Temperatur 17-22°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 6

Herbsttour 2025 – Tag 6

Von Laudenbach an den Rhein und weiter in die Pfalz

Auch für heute sind wieder rund 100 km geplant, die wir fahren müssen. Unser Frühstück ist heute Müsli und gestern gekauftes Obst und Joghurt. Da es am morgen noch leicht regnet, fahren wir nach dem Regen aber dennoch früh los. Um kurz nach 9:00 Uhr sind wir wieder unterwegs. Noch ist das Wetter grau und der Regen zieht noch ab. Hin und wieder fallen auch noch mal ein paar Tropfen.

Für uns gilt es erstmal, die vielen Städte an der Weinstraße und den Ballungsraum Mannheim Ludwigshafen hinter uns zu bringen. Ein kleiner Abstecher in die Altstadt von Weinheim muss aber dennoch sein.

Wir verlassen Weinheim über eine Brücke über die Bahnlinie und die B3.

Ab Viernheim fahren wir dann ein kleines Stück auf einem Radschnellweg, der aber nur von den Randbezirken Mannheims bis in bebautes Gebiet führt. Leider geht es nicht auf diesem Weg durch Mannheim hindurch.

Mühsam müssen wir uns den Weg durch die Mannheimer Innenstadt bahnen. Das alles ist wenig schön und kostet ernorm viel Zeit. Die Niederländer machen es da besser, da gehen die Radschnellwege einmal durch die Stadt hindurch. 

Wir überqueren Neckar und Rhein und müssen dann noch durch Ludwigshafen hindurch,

Um dann endlich auf den Rheinradweg zu gelangen. Nicht gerade abwechsungreich der Rheinradweg in diesem Bereich, man fährt immer nur am Deich entlang, vom Rhein sieht man so gut wie nichts.

Dies sind nicht die Schornsteine abgeschalteter Kernkraftwerke sondern sie gehören zum Großkraftwerk Mannheim mit seinen insgesamt 9 Blöcken.

Wir fahren weiter am Rhein entlang, von dem wir aber nichts sehen und kommen in Speyer an. Wir wollen uns den Dom ansehen.

Auf der Domplatte weht ein heftiger Wind, der Himmel ist (noch) zugezogen und alle Besucher haben die Jacken zugezogen und suchen schützende Plätze auf – und das, obwohl das Termometer 20°C anzeigt.

Von Speyer geht es für uns nun westwärtz Richtung Pfalz, noch sind die Berge weit entfernt.

Die Sonne kommt auch mal zwischen den Wolken durch und der Himmel reißt immer mehr auf. Auch wenn es heute vermutlich nicht wirklich notwendig ist, laden wir in Westheim am Bürgerhaus nach rund 80km die Akkus ein wenig auf und nutzen die Pause um beim Italiener eine Pizza zum Mittag zu essen.

Wir sind gestärkt, die Akkus wieder hinreichend gefüllt, dann kann es ja weitergehen. Noch rund 30 km trennen uns von unserem heutigem Etappenziel.

Die ersten Weinfelder treten auf, der Wein ist reif zur Ernte und überall wird auch heftig geerntet.

In Nußdorf kaufen wir noch ein wenig Kuchen für den Abend ein, denn in der Pension werden wir vermutlich kein Abendessen bekommen und Frankenweiler hat auch keine Gastronomie. So mit dem Notwendigsten ausgestattet (Käsekuchen) fahren wir Frankenweiler entgegen.

Unsere Unterkunft heute ist die Pension Brand, ein wenig in die Jahre gekommen, aber sauber aber leider auch total verraucht. Wir würden hier nicht noch einmal übernachten, denn selbst die frisch gewaschenen Handtücher riechen nach Nikotin. Auch das Frühstück am nächsten Morgen ist lieblos und einfach – ingesamt für den geforderten Preis einfach zu teuer.

Als wir abends aus dem Fenster nach Osten schauen, leuchtet die Sonne in der Ferne die Kamine der Kraftwerke in Philipsburg an.

 

Tagesdaten :

Distanz 101 km
Geschwindigkeit 19,4 km/h
Anstieg 436 m
Höchster Punkt 244 m NN. (Frankenweiler)
Temperatur 17-21°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 7

Herbsttour 2025 – Tag 7

Von Frankenweiler nach Homburg.

Das Frühstück war lieblos und einfach, wir sind froh, die Pension Brand verlassen zu können. Die Räder sind schnell beladen und so fahren wir gegen halb zehn in Frankenweiler los.

Die Weinanbaugebiete lassen wir schnell hinter uns und die wir erreichen den Pfälzerwald, den wir von Ost nach West durchqueren. Zuunächst fahren wir entlang der Queich und erreichen bald Trifels.

Nach diesem kleinen technischen Ausflug in die alte Welt der Wassermühlen geht es für uns weiter. Unterwegs am Wegesrand ein nettes Schild:

und wir fragen uns, ob Radfahren nicht immer auf eigene Gefahr stattfindet ?

Die Natur entlang der Queich wird immer einsamer, die Dörfer kleiner und wir kommen entlang der Queich gut voran. ein guter Radweg – da macht das Radeln Spass.

Noch bevor wir Wildgartwiesen erreichen, sehen wir schon von Ferne eine große Kirche. Stolz und majestätisch steht sie da die ev. Kirche von Wildgartwiesen.

Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt trübt sich das Wetter ein wenig ein. Dicke Wolken ziehen auf, aber noch bleibt es trocken. Obwohl wir größtenteils im Tal Queich,  am Hirtenbach oder der Rodalb oder anderer kleinere Flüsse und Bäche entlang fahren, ist es doch ein stetiges auf und ab. Aber die Lanschaft ist schö, die Wege gut bis sehr gut. Hin und wieder mal durch ein Ortschaft und kaum Verkehr. Zwischendurf fallen auch ein paar Tropfen (Der Wetterbericht hatte für heute Regen angesagt) aber das ist nicht so viel, dass wir die Regensachen benötigen würden.

Wir unterqeuren die A62 bei Fröschen.

und nähern uns Zweibrücken, wo wir planen eine Mittagspause zu machen. Nachladen werden wir heute nicht, denn die Akkus sind noch hinreichend für die letzten knapp 20km gefüllt. In der Innenstadt beim Bäcker nehmen wir Toast-Hawai und einen Kakao zu uns. Abends werden wir am Ziel auch eine warme Malzeit bekommen, so kann es hier ein kleiner Snack sein.

Am Nachmittag kommt dann auch die Sonne wieder raus, die letzten km nach Homburg sind schnell absolviert. Wir übernachten heute in der Jugendherberge und sind angenehm von der DJH in Homburg überrascht. Wir haben ein schönes 2-Bett-Zimmer mit Dusche und WC. Die Jugendherberge ist moden und nett eingerichtet. 

Wir bekommen rund zwei Stunden später einen Tisch zugewiesen und haben die große Auswahl, was wir denn zu Abend essen wollen. Es ist für jeden was dabei.

Abends dann machen wir noch einen “Verdauungsspaziergang” durch den nahen Park. Im Stadtpark ein Nutria und das Tier kommt auch aus dem Wasser und läßt sich von den Parkbesuchern füttern. Für uns in Hamburg sind die Tiere eher eine Plage.

 

Tagesdaten :

Distanz 91,5 km
Geschwindigkeit 18,8 km/h
Anstieg 639 m
Höchster Punkt 316 m ü.NN.
Temperatur 15-24°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 8

Herbsttour 2025 – Tag 8

Von Homburg nach Dreisbach an der Saarschleife.

Auch das Frühstück ist klasse in der Jugendherberg in Homburg. Aber wir haben keine Zeit mehr um länger zu verweilen. Wir wollen weiter. Rund 100km geht es von Homburg heute an die Saar und dann an der Saar entlang nach Norden bis zur Saarschleife, die wir dann morgen erkunden werden.

Wir fahren den gleichen Weg wieder aus Homburg heraus, den wirg gestern gekommen sind und folgen  der Blies  von Homburg bis Lautzkirchen, von wo aus wir dem Würzbach bis nach fast bis zu seiner Quelle bei Reichenbrunn folgen. Dort erreichen wir auch den höchsten Punkt des Tages mit etwas über 300 m ü.NN. und dann geht es überwiegend hinunter wir folgen dem Grumbach bis in die südlichen Stadtteile von Saarbrücken.

Und dann überqueren wir die Saar und fahren auf dem linken Saarufer nordwärts.

Zunächst geht es an der Saar entlang durch Saarbrücken. Wenig spektakulär. Einziger Lichtblick die kleinen Gänseküken am Flussufer.

Sonst ist es halt eine Fluss und ein Radweg und eine Straße auf wenig Raum. Und der Fluss ist mehr ein Kanal.

Die Saar wird an vielen Stellen aufgestaut. Nur dadurch ist sie schiffbar aber im Grunde sind das nur aneinandergereihte Stauseen.

An der Völklinger Hütte sehen wir nur die im Vergleich zu heutigen Hüttenwerken niedrigen Schornsteine. Hier machen wir auch unsere erste Pause nach rund 52km, allerdings nicht auf der Seite auf der die alte Hütte sich befindet, sondern am Westufer.

Die Eidechse beobachtet uns, wie wir hier pausieren.

Und weiter geht es. Auf der rechten Saarseite ist immer noch viel Stahlindustrie, bei uns wird es schon wieder grüner. An der Saar entlang zu fahren ist wenig aufregend, wir kommen schnell voran, bis uns eine Sperrung des Radwegs zu einer Umleitung abseits des Flusses zwingt.

Und auch im weiteren Verlauf sind noch Bauarbeite bzw. der Radweg ist noch nicht ganz fertig, aber heute am Samstag wird nicht weitergebaut und wir können über den noch nicht fertigen Radweg fahren.

Anderswo ist der Radweg noch nicht wieder befahrbar und wir müssen zwischen Rehlingen und Mechern auf die nahe Straße ausweichen.

In Merzing geht es einmal auf die andere Saar-Seite zum einkaufen und dann wieder zurück, gut 15 km sind es noch bis Dreisbach. Auch dort haben wir wieder die Jugendherberge gebucht, die aber bei weitem nicht an die Ausstattung von Homburg herankommt. Wir haben ein Zimmer mit Doppelstockbett und Dusche und WC. Alles okay. Und auch wenn die Jugendherberge nicht so modern ist, wir würden hier auch noch mal übernachten.

 

 

Tagesdaten :

Distanz 97,6 km
Geschwindigkeit 21,1 km/h
Anstieg 472 m
Höchster Punkt 303 m ü.NN.
Temperatur 14-22 °C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 9

Herbsttour 2025 – Tag 9

Heute ist unser Ruhetag, aber er wird interessant werden: 

  • Wir haben nur rund 50km geplant,
  • Wollen zusätzlich die Saarschleife von oben ansehen (Ich sage: das lohnt sich)
  • Wir wollen nach Trier an der Mosel fahren und dann noch Zeit für einen Stadtbummel und die Porta Nigra haben.

Ausflug zum Aussichtspunkt Saarschleife bei Orscholz

Nach dem Früstück in der Jugendherberge machen wir uns noch ohne Gepäck auf den Weg hinauf nach Orscholz und zum Aussichtspunkt oben an der Saarschleife. Knapp 8 km geht es hinauf, insgesamt sind es etwas mehr als 300 Höhenmeter.  

Hier nun nur ein Bild von der Saarschleife. Weitere sind über die Gallerie unten zu finden.

Danach geht es zurück zur Jugendherrberge 300 Höhemeter wieder hinunter. Stellenweise sausen wir mit mehr als 40 km/h – einmal erreichen wir auch 50 km/h – den Berg hinunter. Wir müssen ja noch unser Gepäck abholen, was wir freundlicherweise in der Jugendherberge stehen lassen durften.

Von Dreisbach nach Trier.

Dann geht es immer entlang der Saar Richtung Mosel. Zunächst immer wieder neue Perspektiven von der Saarschleife.

Später dann einfach an der Saar entlang, schön zu fahren und immer ein paar nette Überraschungen:

  • Staustufen
  • Kapellen
  • Wegsperren durch einen umgestürzten Baum, über den wir die Räder hinwegtragen müssen.
  • Steinbrüche
  • Weinberge
  • Burgen
  • schwimmende Autos

Der Zusammenfluss von Saar und Mosel bei Konz ist erher unspannend.

Dafür ist Trier um so schöner:

In der Jugendherberge haben wir ein tolles Zimmer und einen ebenso tollen Ausblick auf die Mosel.

Die DJH Trier ist zu empfehlen. Super Zimmer, super Essen, zentrale Lage, alles, was wir benötigen ist da. Für uns geht in Trier ein toller Radel-Tag zu Ende. Wer mehr Eindrücke sehen will, der schaue sich die Bilder in der Gallerie an.

Tagesdaten :

Distanz 66 km
Geschwindigkeit 18,5 km/h
Anstieg 600 m
Höchster Punkt 60m NN.
Temperatur 14-28°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 10

Herbsttour 2025 – Tag 10

Von Trier an der Mosel nach Goebelsmühle in Luxemburg.

Heute müssen wir unser Abfahrt verschieben. Nach einem schönen Sonnenaufgang hat sich der Himmel schnell zugezogen und nach dem Frühstück regnet es kräftig.

Als der Regen dann gegen virtel vor elf nachläßt fahren wir los, es wird jedoch noch einmal richitg nass, das können wir unter eine Brücke in der Nähe von Trier abwarten.

Aber schon bald zeigen sich wieder blaue Lücken in der Wolkendecke und es wird auch wieder trockener, auch wenn die Straßen alle noch nass sind. Nach gut 15 km überqueren wird die Grenze zu Luxemburg:

Wir müssen noch mal einkaufen, denn diese Möglichkeit haben wir vermutlich unterwegs nicht mehr, denn die Orte sind klein und am Zielort ist auch keine Möglichkeit.

Unser Weg führt entlang der Sauer, die hier den Grenzfluss zwischen Luxemburg und Deutschland bildet.

Wir bleiben schön im Tal es geht nur mit der Steigung bzw. entgegen dem Gefälle des Flusses bergan. Meistens sind wir dicht am Fluss, hin und wieder auch mal ein wenig weiter weg oder fahren an einer wenig befahrenen Straße entlang. Die Sonne kommt auch immer mehr raus.

Und dann liegen auf einmal Bäume auf dem Radweg. Unter dem ersten können wir noch durchschieben, am zweiten Baum ist dann aber Schluss.

Gemeinsam tragen wir die bepackten Räder über die Äste und Stämme oder quetschen uns irgenwie unterdurch. Ja, wir kommen durch.

Mittagspause gibt es für uns heute am Stauwehr der Sauer in Bettendorf.

Zwischen Diekirch und Ettelbruck verlassen wir die Sauer und fahren parallel zur Sauer über normale Straßen, denn der Sauer endet. Kaum kann man die Sauer nicht mehr sehn, geht es ordentlich den Hügel hinauf. Die Sauer liegt in Ettelbruck auf etwa 200m ü.NN., die Hügel sind alle so etwa 400 bis 500 m hoch. Danke der E-Unterstützung sind die Hügel kein Problem, aber der Akku muss ordentlich Strom für den Motor liefern.

Oben angekommen – auch wenn wir noch nicht ganz oben sind, gibt es einen tollen Blick ins Tal.

Es geht noch eine Weile weiter hinauf, manchmal auch wieder ein wenig hinab, und nicht selten sind Steigung oder Gefälle zwischen 5 % und 10 % steil.

Im Hintergrund des Bildes die Burganlage von Burscheid.

Die Akkus speisen mächtig Strom ein und leeren sich ständig. Die 30%-Marke ist lang schon unterschritten, kurz vor der Abfahrt unterschreitet Dani sogar die Marke von 10%

Irgendwann haben wir es dann geschafft und sind ganz oben, nun geht es wieder hinuter an die Sauer.

In fünf Spitzkehren geht es von rund 470m ü.NN. hinunter an die Sauer, die hier auf etwa 240m ü.NN.

gemütlich dahinfließt. Unten angekommen haben die Akkus noch 6% bsw. 18%.

Aber unser Ziel ist auch so gut wie erreicht. Wir haben ein Fass auf einem Campingplatz gebucht. Alles tippi toppi, den Platz kann man empfehlen, das Fass hat sogar einen Kühlschrank, Geschirr und Geschirrhandtuch und Spüli.

Uns hat dieser Tag viel Spass gemacht, auch wenn es schon fast kritisch mit der Reichweite wurde, aber dennoch hatten wir einen super Fahrtag mit vielen eindrücken aus Luxemburg und wir waren von der Atmosphäre und der Schönheit des Sauer-Tals mit seinen vielen Facetten angetan. Am Abend kam die Sonne noch raus und leuchtete für vielleicht etwas mehr als eine Stunde in das Tal und auf den Campingplatz. Einfach klasse.

 

Tagesdaten :

Distanz 85 km
Geschwindigkeit 19,7 km/h
Anstieg 749 m
Höchster Punkt 466m ü. NN.
Temperatur 16-22°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 11

Herbsttour 2025 – Tag 11

Von Goebelsmühle in Luxemburg nach Außenborn (Faymonville) in Belgien .

Die Nacht war ruhig und erholsam in unserem Fass. Für unser Frühstück hatten wir gestern schon eine Bestellung aufgegeben, die Sachen konnten wir dann um 8:30 Uhr abholen. So konnten wir in unerer kleine Hütte gut frühstücken.

Das Wetter heute ? Eine gute Mischung von allem und mit etwas Pech auch noch einem Schauer für uns, aber dazu kam es zum Glück nicht. Etwas mehr als 90 km durch das hügeliege Luxemburg und später dann auf dem Vennbahnradweg liegen heute vor uns.

Als wir gegen halb zehn aufbrechen, ist es frisch, so um die 14 °C. Wir starten daher heute in langen Hosen und mit Jacke. Zunächst müssen wir erstmal wieder aus dem Tal heraus: von 240 m ü.NN geht es hinauf auf über 500 m ü.NN.

So geht es durch das nördliche Luxemburg – auf und ab und auf und ab. Mal steil, mal ein bischen weniger steil 

Einen kurzen Abschnitt geht es auf einem neuen Radweg entlang der Bahnlinie im Tal der Woltz, aber nur der erste Abschnitt ist fertiggestellt (und noch nicht auf unseren Navis)

Gemütliches dahinfahren – ohne starke Steigung auf bestem Asphalt. Leider nur für rund 2km. Nach rund 2 Stunden und 35km erreichen wir Ulflingen oder auf französisch Troisvierges, den alten Bahnknotenpunk im Norden von Luxemburg. Heute für uns der Startpunkt des Vennbahnradweges.

Hier im Norden von Luxemburg und auch im belgischen Teil bis etwa Lengeler verläuft der Radweg nicht auf der Bahntrasse sondern schlängelt sich so neben der alten Trasse daher. Der alte Bahntunnel muss wegen der Fledermäuse umfahren werden.

Eine Pause machen wir in der Nähe des Südende des Tunnels. Dort finden wir einen Rastplatz für Radler, der sogar eine Lademöglichkeit für unsere Räder bietet. Nach den Erfahrungen von gestern mit nur 6 % Restakku anzukommen nutzen wir diese Gelegenheit und fahren nicht zu einem 6km entfernten Supermarkt, der eine Lademöglichkeit haben soll.

Wir überqueren die Grenze nach Belgien, ohne dass wir das groß merken, nur die Beschilderung wird anders. Aber weiterhin geht es durch eine wunderschöne Landschaft.

Vorbei geht es an der Burg Reuland.

Bei Auel welchsel die Vennbahn auf deutsches Gebiet, um dann etwa einen Kilometer später wieder auf die belgische Seite der Grenze zu wechseln. Der Bahndamm gehört aber hoheitlich zu Belgien. Der Fluss Our bildet hier die Grenze zwischen Belgien und Deutschland und bei jeder Überquerung des Flusses wechseln wir daher das Land.

Bei km 61 erreichen wir den Tunnel Lommersweiler. Der Tunnel ist verglichen mit anderen Tunneln eher kurz.

Unsere Mittagspause machen wir im deutschsprachigen St. Vith, das ist hier in Ostbelgien manchmal von Dorf zu Dorf verschieden ob Deutsch oder Französisch gesprochen wird. Nach dem Essen wollen wir noch für den Abend einkaufen. Der erste Supermarkt hat nicht das gewünschte und so müssen wir noch mal an das andere Ende der Stadt. Beim Lidl bekommen wir dann was wir brauchen.

Noch haben wir gut 20km bis zu unserem Ziel. Wir haben ein Zimmer (mit eigner Dusche und WC) in einem Privathaus bei Iza in Außenborn gebucht. Unterwegs kommen wir noch durch den Ort Born, wo die vermutlich älteste Stahlbetonbrückke aus dem Jahr 1916 in nur 8 Monaten. Heute dauert so was na ja sagen wir mal 8 Jahre und das wäre dann noch schnell.

Von Born sind es dann noch 10 km bis zu Iza. Wie abgesprochen rufen wir Isa an, als wir vor dem Haus stehen – es hat ein wenig begonnen zu regen. Ihr Freund kommt und läßt uns in unser Zimmer, wir bekommen Tee/Kaffee angeboten. Können uns frisch machen.

Wieder haben wir einen tollen Radeltag erlebt, die Unterkunft ist gut, der Preis angemessen. Abends dann noch ein kleines Gespräch mit Iza.

 

 

Tagesdaten :

Distanz 92,7 km
Geschwindigkeit 18,1 km/h
Anstieg 1161 m
Höchster Punkt 560 m NN. ( an der luxemb.-belgischen Grenze)
Temperatur 14-18 °C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 12

Herbsttour 2025 – Tag 12

Von Außendorn nach Nideggen nach  nach .

Tag 2 unserer Fahrt auf dem Vennbahnradweg

Vor Frühstück sprechen wir noch kurz mit Iza, dann ist sie auch schon wieder weg und wir können in aller Ruhe frühstücken und danach unsere Sachen zusammenpacken. Noch ist das Wetter grau und es sind wieder nur so 15 °C. Wir entschließen uns daher, wieder die wärmere Kleidung anzuziehen, es ist ja halt kein Sommer mehr.

Und dann haben wir die Fahrräder aus der Garage geholt,  alles verstaut, noch mal geschaut, ob alles okay ist und dann einfach die Tür wie abgesprochen zugezogen. Zurück auf dem Vennbahnradweg geht es weiter nach Norden in Richtung Aachen. Aachen werden wir aber nicht ansteuern, denn wir wollen auch noch den oberen Teil der Rur, die im Hohen Venn entspringt und bei Redmond in die Maas mündet, hinunterfahren. Daher werden wir schon bei Monschau den Vennbahnradweg verlassen und uns die rund 40 km bis nach Aachen für eine evtl. spätere Tour vormerken. 

Immer wieder sehen wir tolle Landschaften und die Relikte der Bahn und ihrer wechselvollen Geschichte, die durch 2 Weltkriege bestimmt wurde.

Nur einmal müssen wir auf dem heutigen Abschnitt die Bahntrasse verlassen und es geht für gut 1,5 km auf kleinen Wegen weiter.

Die beiden Quellflüsse der Rur überqueren wir fast ohne es zu merken. Ein kleines Schild an einem der Bäche weist uns auf die Rur hin, die hier noch ein kleiner Bach ist.

ein paar km weiter westlich entpringt dann die Rur. Und immer wieder begegnen wir den stummen Zeugen der gealttätigen Vergangenheit am Bahndamm. z.B. das Wachgebäude PD25.

Der Vennbahnradweg ist wirklich toll zu fahren und es macht Spass hier im Grnezgebiet zwischen D und B unterwegs zu sein. Gut 12 km haben wir noch vor uns auf dem Vennbahnradweg, dann werden wir nach Monschau und an die Rur fahren.

Die Abfahrt nach Monschau ist kurvenreich und recht steil. Von etwas über 500 m ü.NN. geht es hinunter auf unter 400 m ü.NN. je nachdem wo man in Monschau den Beszugspunkt wählt.

So groß ist die Altstadt von Monschau nicht, aber wir lassen die Burg aus und fahren an der Ruhr weiter hinunter.

Entsprechend schnell sind wir wieder aus Monschau hinaus und fahren an der Ruhr, die hier noch wild und plätschernd zu Tal fließt.

Der Rurtradweg hier im oberen Rurtal gefällt uns sehr gut. Gute Wege, meist autofrei, mal Schotter und mal Asphalt, viel zu sehen und abwechselnd, wenn auch in einigen Passagen ein wenig anspruchsvoll.

Am Obersee bei Einruhr (warum das nun wieder mit “h” geschrieben wird währen die Rur ohne “h” daherhommt ?? ) machen wir die erste Pause. Ein Rastplatz lädt zur Pause ein. Ein kurzes Gespräch mit den anderen Radfahrern die gerade wieder aufbrechen wollen.

Am Obersee führt leider kein Radweg am Ufer entlang, so müssen wir für die Strecke von Einruhr bis Rurberg (nun wieder ohne “h”) auf dem Radweg an der Landstraße fahren. Die vielen Autos sind nach der Ruhe auf dem Vennbahn- und Rurtal-Radweg eher nervend.

Den Obersee kann man nur ganz selten zwischen den Bäumen hindurch sehen.

In Rurberg kommen wir dann wieder an den See. Die Staumauer des Obersees mit dem Überlauf in den Ruhrsee, an dem wir dann als nächstes entlangfahren werden.

Der Rurtalradweg ist hier gesperrt, Umleitung Fehlanzeige – den Weg müssen wir uns selber suchen und uns dann auch noch an den Baustellenfahrzeugen am Rande der Baustelle vorbeiquetschen.

Währen der Obersee noch einigermaßen gefüllt ist, ist der Pegel im Rursee sehr niedrig.

Ob das immer im Herbst so ist oder dieses Jahr extrem, das kann ich nicht beurteilen. 

Der Radweg am Rursee ist gut zu fahren, hin und wieder mal durch einen Ort, aber meisten fahren wir auf einer kleinen Straße dicht am Stausee entlang

Und dann in Niemandsland in der Näher des Eschaueler Sonnenstrandes ist der Radweg gesperrt. Auch auf Nachfrage bei den Bauarbeitern, ob wie denn schiebend durch die Baustelle durchdürfen, müssen wir eine Umleitung fahren. Nur welche Umleitung ? Für Einheimische mag das ja noch gehen, nur an der Baustelle ein Umleitungssschild hinzustellen, aber für uns mit den bepackten Rädern sind auch Wege, die mit einem Mountainbike zu fahren sind meist nur schwer zu passieren.

Für uns heißt es nun den Hügel hinauf es geht am Ende gut 300 Höhenmeter hinauf, denn die erste Abzweigung, die wir genommen haben, stellt sich nicht geeignet heraus oder  würde uns auf dem festen Weg wieder zum Baustellenbeginn zurückbringen. Wir fahren also zurück und kraxeln weiter mit 7-10% den Berg hinauf in das Örtchen Schmidt. Aber auch hier keine Möglichkeit durch den Wald auf einem festen Weg hinunter an den See zu kommen. So müssen wir auf der Straße bleiben.

Die Abfahrt ist dann wieder eine Herausforderung an unsere Bremsen und an unser Vertrauen in unsere Bremsen. Ich lasse es mal rollen und bin schnell bei dem Gefälle von mehr als 12% auf über 50km/h und dann kommt die nächste Kurve. Bremmmmmmmmmmmsssssssssen

Unten dann sind wir an der Staumauer des Rursees angekommen.

Auch für die nächste gut 16km bis zum Ziel in Nideggen folgen wir der Rur, allerdings etwas unspektakulärer. Straßen mit und ohne Radweg, meist nicht mehr an der Rur.

Noch schnell was beim Supermarkt einkaufen, und dann auf zur Jugendherberge. Wir haben ein schönes Doppelzimmer, bekommen extra abends eine warme Mahlzeit und können den Abend noch für einen Rundgang durch die Altstadt von Nideggen nutzen.

 

Tagesdaten :

Distanz 98,8 km
Geschwindigkeit 16,8 km/h
Anstieg 915 m
Höchster Punkt 564 m ü.NN. (auf dem Vennbahnradweg bei Bos Venn
Temperatur 14-21°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 13

Herbsttour 2025 – Tag 13

Von Nideggen über Düsseldorf nach Krefeld.

Nachdem wir gestern unsere Unterkunft in Krefeld gebucht hatten, machen wir uns nach dem Frühstück in der Jugendherberge auf nach Krefeld – so dachten wir zumindest. Aber irgendwas ist bei der Planung der Route schiefgegangen – doch davon später mehr. Noch wissen wir nicht, dass der Track nicht wie angenommen am Ziel endet.

Heute soll es über 106 km von Nideggen entlang der Rur und später dann der Erft Richtung Rhein gehen.

Wir starten und haben noch viele tolle Eindrücke vom mittleren Rurtal. Von Nideggen geht es erstmal hinunter zur Rur, am Staubecken Obermaubach vorbei und eben so an der Burg Untermaubach.

Mal ist die Rur ein stiller Fluss, manchmal muss sie aber auch über kleine Stauanlagen hinabströmen.

In Lendersdorf ist der Rur-Radweg gesperrt und mit Bauzäunen gesichert, dass da auch ja keiner es wagt, durch die Baustelle zu fahren – Auch hier: Aussilderung der Umleitung Fehlanzeige. Ein gut drei km langes Stück fahren wir an einer vielbefahrenen Straße nach Düren hinein und biegen dann auf gut Glück links ab, kommen wieder wieder auf den Weg an der Rur.

Für uns geht es nun immer weiter entlang der Rur Richtung Jülich. Nach rund 40km ist Jülich erreicht und wir verlassen die Rur – den letzten Teil der Rur von Julich bis nach Roermond in den Niederlanden werden wir vielleicht später mal unter die Räder nehmen. Der Rurtal-Radweg ist jedoch uneingeschränkt zu empfehlen. Uns hat die Fahrt an der Rur viel Spass gemacht.

In Jülich schnell noch beim Bäcker eine Wegzehrung für später einkaufen und weiter geht es nun immer Richtung Neuss. Das Land ist flach wie in Ostfriesland.

und der Wind pustet kräftig von hinten so dass wir mit knapp 30km/h (da ist die Unterstützung schon nicht mehr aktiv) über das platte Land dahinsausen. Hin und wieder sehen wir am Horizont Kühltürme und Kraftwerksanlagen der nahen Braukohletagebaue

In Bedburg erreichen wir die Erft. Einen anderen Teil der Erft sind wir im Sommer 2024 gefahren. Nun fahren wir an der Erft enlang von Bedburg bis nach Neuss. Auf halber Strecke zwischen Bedburg und Flimmersdorf merke ich, das das Rad hinten schwammig wird und kurze Zeit später ist nur noch Schieben für ein Minuten möglich, dann ist die Luft endgültig aus dem Hinterrad raus. Nur Erft-Radweg und weit und breit sonst nichts. An einer Stelle, an der der Weg ein wenig breiter ist halte ich an, lade das Rad ab, hole das Werkzeug und die Ersatzteile von ganz unten aus den Packtaschen, baue das Hinterrad aus und tausche den Schlauch und suche nach der Ursache.

Ein Draht hat sich durch den Mantel gestoßen und das Loch verursacht. Er steckte noch im Mantel. Also dann alles wieder zusammenbauen und das Rad aufpumpen. Mit der kleinen Pumpe eine Herkulesaufgabe und mit wenig Druck kann ich dann weiterfahren. In Flimmersdorf sprechen wir einen Mountainbiker an, und ja, er kann uns aushelfen und wir bekommen bei im eine Standpumpe und können so den Reifen auf etwas über 3 Bar aufpumpen – Noch mals vielen Dank.

Für uns geht es dann vorbei am Kraftwerk Flimmersdorf allerdings ohne zu wissen, dass auch diese Kraftwerk sich im Rückbau befindet. Weiter geht es durch Grevenbroich nach Neuss und spätestens in Neuss hätten die Alarmglocken schrillen müssen. Aber wir vertrauen unserem Track und werden statt nach Krefeld an den Rhein und nach Düsseldorf geführt. Wir nutzen eine Möglichkeit zum einkaufen im Umfeld von Neuss, so dass wir alles für heute aben und morgen früh zum Essen haben.

Eigentlich hätten wir aber in Neuss nordwärts nach Krefeld fahren müssen, aber wir überqueren den Rhein nach osten. Und so landen wir in Düsseldorf.

Und stranden nach einer weiteren Rheinüberquerung endet unser Track in D-Dorf Oberkassel etwas mehr als 15km vom Ziel entfernt. Es ist schon bald 17:00 Uhr. Also erstmal einen Weg aus D-Dorf Richtung Krefeld finden. Immer mal wieder das Handy herausholen und schauen wo wir sind und wann wir wieder abbiegen müssen. Sehr anstrengend und unsere Laune sinkt rapide, ebenso wie der Ladezustand der Akkus unserer Räder (wir haben heute nicht nachgeladen).

Erst gegen 18:30 kommen wir an der Unterkunft an. Wie gut das wir unterwegs schon eingekauft hatten, so sind wir gegen 19:00 geduscht und satt. Dann noch mal schnell das Rad nachsehen, ob alles okay ist nach der Panne von heute und viel mehr geht dann auch nicht. Der Tag war ereignisreich, obwohl wir diese Ereigniss nicht täglich brauchen und viel lieber schöne Radwege fahren und die Landschaft genießen. 

Tagesdaten :

Distanz 123 km
Geschwindigkeit 18,7 km/h
Anstieg 260 m
Höchster Punkt 332 m ü.NN. (Nideggen)
Temperatur 19-24°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 14

Herbsttour 2025 – Tag 14

Von Krefeld nach Haltern am See.

Nach einer guten Nacht in der netten Ferienwohnung in Krefeld Fischeln strahlt uns an diesem Morgen die Sonne wieder vom Himmel. Bei bestem Wetter und 19°C starten wir in Fischeln einem Stadtteil von Krefeld. Wir umfahren Krefeld und fahrem am Rhein entlang nach Duisburg.

Wir durchfahren das Industriegebite am Rheinhafen und dem Chempart Krefeld sowie den Logport von Duisburg. Sehr viel Industrie hier, und nur hin und wieder ein paar schöne Ansichten am Rhein, so wie dieses schöne alte Haus.

Über die Duisburger Rheinbrücke welchseln wir auf das rechte  Rheinufer. 

und gleich sind wir wieder im Verkehr einer Stadt. Als wir am Bereich des Innenhafens ankommen zeigt Duisburg, dass es auch einige schöne Seiten hat.

Die Ruhr (diesmal mit “h”) ist dann schnell erreicht. Kurz mal durchatmen, denn mit Duisburg-Meidrich und  Oberhausen gilt es, weitere urbanes Gebiet zu durchqueren. Über kleine Straßen und viele Kreuzungen, an denen wir warten müssen, schlängeln wir und durch die Straßen und Wohngebiete, vorbei am Hauptbahnhof Oberhausen. Am Bahnhof “Neue Mitte” machen wir Pause.

Neben uns ein riesiges neues Einkaufszentrum. Scheinbar entsteht hier die Innenstadt neu.

Wir überqueren die Emscher auf einer Brücke, die zu einer alten Industriebahn gehörte und fahren auf der Trasse einer Industriebahn, die heute ein Radweg ist über alte Zechengelände und vorbei an alten Abraumhalden bis zur Zeche Franz Haniel.

Manche der Zechenanlagen wurden zurückgebaut, und es steht nur noch der alte Förderturm, andere wie die Zeche Franz Haniel sind noch so erhalten, wie sie früher mal betrieben wurden.

Vorbei an der Halde Haniel ( 184m hoch) kommen wir hinaus aus dem gewusel des Ruhrgebietes. Die Orte werden wieder kleiner, es gibt Wald und Wiesen. Bei Dorsten überqueren wir auf einer alten Brück mit wackeligen Gitterplatten die Lippe.

Unser nächster Haltepunkt ist der Hervester Bruch. Von einer kleine Aussichtsplattform hat man einen tollen Blick über das Gebiet, aber im September sehen wir hier keinen Storch mehr, die Störche sind wohl schon auf Winterurlaub in Spanien oder Marokko.

Bis zu unserem heutigen Ziel in Haltern am See sind es nun noch rund 10 km. Am Straßenrand ein Verkaufsstand mit Kürbissen zeigt uns, dass wir nicht mehr im Sommer sind, auch wenn der heutige Tag noch mal einen Hauch von Sommer in den Herbst schickt.

Einen kleinen Mittagssnack und ein Eis in Haltern, dann geht es weiter an den See. Aber dieser See ist anders. Fast nirgendwo kann man bis an das Ufer des Halternsees.  Nur an wenigen Stellen kommt man bis an das Wasser. Überall Hinweisschilder : “Betreten verboten, Trinkwassergewinnung” Nur an wenigen zugelassenen Stellen darf man Baden oder sich an den See setzen.

In Haltern selbst haben wir keine passende Übernachtungsmöglichkeit gefunden und so übernachten wir ein wenig außerhalb in der örtlichen Jugendherberge. Wir sind angenehm von der Anlage und Ausstattung überrascht. Jetzt am Samstag ist die Jugendherberge von vielen Familien und kleinen Gruppen nahezu ausgebucht. Abends ein tolles Abendessen, das wir bei dem Wetter sogar noch draußen genießen können und am nächsten Morgen ein ebensotolles Frühstück, da sind die Doppelstockbetten leicht zhu akzeptieren.

Heute war es ein toller Radeltag. Zwar war unsere Durchschnittsgeschwindkeit aufgrund der vielen Städte niedriger, aber wir hatten tollstes Radelwetter mit besten Temperaturen und eine tolle Tour.

 

 

Tagesdaten :

Distanz 90 km
Geschwindigkeit 18,6 km/h
Anstieg 325 m
Höchster Punkt 77 m ü.NN. (auf einer der vielen Halden in Botrop)
Temperatur 19-24 °C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 15

Herbsttour 2025 – Tag 15

Von Haltern am See nach Tecklenburg

Wie schon gestern geschrieben, hat uns die DJH Haltern begeistert. Und was ich gestern vergessen habe zu schreibe: Es gibt auch eine tolle Möglichkeit, die Räder einzustellen und die Akkus in Schließfächern aufzuladen.

Wir starten bei noch mal bestem Wetter, die Sonne lacht vom Himmel an diesem Samstag im September und es ist mit 21°C am Morgen wieder angenehm warm. Von Haltern geht es an den Dortmund-Ems-Kanal bei Olfen, wo wir uns beim Supermarkt für die erste Pause mit Gebäck, Getränken und Joghurt eindecken.

Die Fahrt am DEK ist zwar nicht von großen Highlights begleitet, aber deutlich abwechslungsreicher als so manche Fahrt am Elbe-Lübeck- oder Elbe-Seitenkanal. Alle paar Minuten kommen ein Schiff, wir wechseln mehrmals die Kanalseite.

Der Weg ist fein geschottert und wird später dann zur Radautobahn nach und durch Münster.  Unterweg eine Pause an einem der am Radweg liegenden Rastplätze bei Amselbüren. Auf dem supergut ausgebautem Radweg kommen wir bestens voran. Die Kilometer fliegen nur so an uns vorbei und schon ist Münster erreicht. Auch hier kommen wir fast kreuzungsfrei durch die Stadt. Es ist mo warm, dass heute stellenweise sogar im Kanal gebadet wird.

Viele Münsterander genießen noch mal den vielleicht letzten Sommertag. An der Schleuse Münster wechseln wir erneut auf die westliche Kanalseite,

doch dann kommen wir schnell an eine Baustelle am Kanal und müssen auf die nahe Straße ausweichen, wieder die Kanalseite wechseln und durch ein Gewerbegebiet uns einen Weg suchen. Die Umleitungsbeschilderung, die zunächst vorhanden war, haben wir irgendwann verloren. Nun noch einmal über den Kanal, dann sind wir wieder auf dem Track.

Am Kanal nach etwa 73 km machen wir die zweite Pause für heute, setzen uns an die Böschung am Kanal und lassen die Schiffe an uns vorüber ziehen – Entschleunigung nennt man das wohl, kann man hier bestens praktizieren.

In Schmedehausen verlassen wir endgültig den Kanal und fahren in nordöstlicher Richtung nach Ladbergen, wo wir noch für den Abend und den morgigen Tag einkaufen, denn morgen ist Sonntag, weiter bis zu unserem Ziel in Tecklenburg. Bisher war die Fahrt am Kanal eher flach, doch das soll sich nun noch mal ändern. Auch in Tecklenburg werden wir in der Jugendherberge übernachen, was anderes haben wir kurzfristig nicht bekommen können, und die liegt, genauso wie Tecklenburg auf einer Höhe von rund 185m ü.NN. Es geht am Ende des Tages noch einmal mächtig den Berg hinauf.

Knapp 100 Höhenmeter müssen wir hinauf. 

Die Jugendherberge ist als, und auch wenn einige der Sanitärräume in den letzten Jahren saniert worden sind, so scheint es doch, als gäbe es keine Zimmer mit Dusche und WC. Zuminest haben wir so eins nicht mehr bekommen. Wir haben zu zweit ein recht kleines Zimmer mit 3 Doppelstockbetten, Toilette nach männlein und weiblein getrennt auf zwei verschiedenen Fluren, nur einige weibliche Gäste nutzen auch gerne die Sanitäranlagen der Herren – merkwürdig. Auch hier gibt es wieder eine große Fahrradgarage und Schließfächer für die Akkus zum Laden.

Abends noch ein Rundgang auf die Burg, leider können wir nicht alles ansehen, die Anlage ist für ein Konzert zu großen Teilen gesperrt.

Auch heute war es wieder ein toller Tag zum Radfahren, die Streck sehr schön. In Tecklenburg würden wir nur, wenn es nicht anders geht erneut in der DJH übernachten, denn der Preis ist identisch zu Homburg oder Nideggen, wo wir ein netteres Zimmer und eine schönere Atmosphäre genossen haben.

 

 

Tagesdaten :

Distanz 98,2 km
Geschwindigkeit 19,8 km/h
Anstieg 432 m
Höchster Punkt 185 m ü.NN. (Tecklenburg)
Temperatur 21-25 °C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 16

Herbsttour 2025 – Tag 16

Von Tecklenburg nach Porta Westfalica.

Da uns nichts mehr in der DJH Tecklenburg hält, brechen wir früh nach einem guten Frühstück (am Sonntag mit Rührei) wieder auf. Ziel heute : Porta Westfalica. Die Tour führt über Osnabrück, Melle und Bad Oeynhause an die Weser. Im Grund fahren wir nahezu parallel zur A30 nach Osten.

Als wir abfahren ist der Himmel grau zugezogen und wir starten bei nicht so warmen 16-17 °C. Eine kleine Rundtour durch Tecklenburg, Backwaren beim lokalen Bäcker für die Pause kaufen – wer weiss, wann wir wieder auf eine geöffnete Bäckerei stoßen und ab geht es.

Unterwegs dann dieses schöne Schild und wir fragen uns, ob die Pferde das dann auch beherzigen.

Bei Nattbergen ist dann die Straße wegen einer Baustelle gesperrt. Wir sehen zwei andere Radfahrer, die die Baustelle links umgehen. Also machen wir das auch.

Was wir nicht wissen, ist, dass die Baustelle entwässet wird und das Grundwasser einfach auf die Wiese hinter dem Wall gepumpt wird. So gibt es für uns erstmal (zumindest für Dani) nasse Füße. Ich versuche die Wiese fahrenderweise zu queren und bekomme nur einen nassen Zeh.

Als wir später die Radfahrer einholen, sprechen wir sie auf die “Umleitung” an und auch sie haben nasse Füße bekommen und fanden ihre Idee nicht mehr so toll.

Das Wetter bleibt kalt und windig. Eine Pause (mit Sockenwechsel damit die Füße wieder warm werden) dann bei km 40 in der Nähe von Westerhausen.

Erst gegen Mittag kommt für 1-2 Stunden noch mal die Sonne raus und es wird dann auch was wärmer. Wir folgen dem Else-Radweg, der aber meistens nicht an der Else entlangführt sondern uns durch Wiesen und Weiden oder auch mal dicht an der A30 entlangführt.

Wir durchqueren Melle und Bünde, vorbei am Gasturbinenkraftwerk in Kirchlengern

geht es weiter in Richtung Löhne. Kurz vor Löhne fließt die Else in die Werre, der wir nun bis zu ihrer Mündung in die Weser folgen werden.

Kurz vor Bad Oeynhausen ist dann der Radweg gesperrt, aber heute ist Sonntag und wir ignorieren zunächst die Absperrung. Eine Passantin, die wir fragen, ob wir mit den Rädern durchkommen würden, empfiehlt uns, den Weg auf der anderen Seite der Werre zu nutzen. Also umdrehen und ein Stück zurück.

Unsere zweite heutige Pause machen wir bei kräftigem Wind am Tunierpark im Sielpark. Auf einer Bank sitzend schauen wir auf die Werre, der Wind pfeift uns kühlend um die Ohren, so dass wir so schnell wie möglich wieder weiterfahren.

Vorbei an Gradierwerk 

und nachdem wir eine weitere Baustelle an der Werre wie andere auch ignoriert haben, kommen wir an die Mündung der Werre in die Weser.

Nun sind es nur noch ein paar km entlang der Weser bis nach Porta Westfalica. Ein kleiner Anstieg zur Jugendherberge denn auch hier haben wir kurzfristig keine bessere Unterkunft bekommen. Da heute Sonntag ist, ist die DJH nicht von Schulklassen oder anderen Gruppen bevölkert, die reisen erst am Montagmorgen  wieder an. Wir werden gebeten, das Zimmer bis 9:30 Uhr am nächsten Morgen zu verlassen. Okay – das ist für uns leicht machbar. Und da wir mit nur noch drei anderen Gästen hier heute übernachten gibt es auch kein Abendbrot. Der erste Lieferdienst hat geschlossen, der andere benötigt mehr als 1:30 Std, um uns unsere Nudeln zu bringen, und das obwohl wir kurz nach Öffnung um 17:00 Uhr die Bestellung aufgegeben haben.

In Porta Westfalica hatten wir schon einmal auf unserer Sommertour 2023 schon einmal Station gemacht, aber auch damals waren wir von dem Städtchen nicht begeistert. Wenn möglich werden wir zukünftig in Porta nicht mehr Station machen.

 

Tagesdaten :

Distanz 96,8 km
Geschwindigkeit 20,0km/h
Anstieg 354 m
Höchster Punkt 206 m ü.NN. ( Im Tecklenburger Land bei km 4)
Temperatur 15-19 °C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 17

Herbsttour 2025 – Tag 17

Von Porta Westfalica nach Hodenhagen.

Porta Westfalica lassen wir hinter uns, von nun an stellt sich das Gefühl langsam ein, dass es nach Hause geht. Heute geht es von Porta vorbei am Steinhuder Meer über 96 km bis nach Hodenhagen.

Wir starten bei nur 11 °C. Noch in Porta müssen wir uns wärmer anziehen, da wir zu optimistisch waren, was die Kleidung anbelangt.

Auch wenn der Himmel ein leichtes Blau erkennen läßt, der Wind hat auf Nord gedreht. Gestern kam er noch von hinten und schob uns ein wenig, heute kommte er schräg von vorne.

Der Herbst ist also da und schickt seine Boten voraus. Wir überqueren den Mitellandkanal und fahren dann rund 20km durch den Schaumburger Wald. Die Wege sind zwar überwiegend gut, aber irgendwann hat man von dem Geholper auch mal genug und wünscht sich wieder Asphalt unter den Rädern.

Am Steinhuder Meer un Mardorf wollen wir nachladen, haben uns aber nicht genau gemerkt, wo wir laden können. So versuchen wir es erst einmal bei der Touristen-Info, aber dort ist das Natrukundehaus nicht. Dies liegt direkt am Steinhunder Meer. Die Steckdosen an den Fahrradständern sind aber nicht leicht zu finden.

Wenig spektakulär ist der Rest der heutigen Tour. Über kleine Orte geht es bis an die Aller nach Hodenhagen. Im Gästehaus Becknord haben wir gestern das letzte Zimmer buchen können. Das Gästehaus hatten wir auch schon auf unsere Sommertour 2023 als Übernachtung genutzt. Man hat geräumige Zimmer und einen Aufenthaltsbereich, der von allen Gästen zum Essen oder anderweitig genutzt werden kann zur Verfügung. Uns gefällt das Konzept und die Zimmer sind schön und sauber. Kein Wunder dass wir nun schon das zweite Mal hier Station machen. 

Ach ja, und dann habe ich mit dem Nevo heute die 13.000 km voll gemacht.

 

Tagesdaten :

Distanz 96 km
Geschwindigkeit 19,9 km/h
Anstieg 421 m
Höchster Punkt 125 m ü.NN. (bei Bad Rehburg)
Temperatur schattige 11 – 16°C

 

 

Herbsttour 2025 – Tag 18

Herbsttour 2025 – Tag 18

Von Hodenhagen nach Geesthacht.

Wie so oft ist der letzte Tag der Reise eine Fahrt durch bekannte Landschaften. In diesem Fall sind wir die Wege und Straßen ja weiter wir nach Norden kommen schon x-mal gefahren.

Für heute stehen 105 km mit Nachladen in Bispingen auf dem Plan. Wärmer als gestern morgen ist es auch nicht, eher noch kälter. Das Thermometer zeigt grade mal 7 °C. Schon dick eingepackt fahren wir los. Und bis zum Nachladen in Bispingen wird uns auch nicht richtig warm, das Thermometer klettert nur so auch 12-13 °C. Um 11:00 Uhr sind dan so etwa 15 °C erreicht und wir können die dicken Jacken und langen Hosen gegen Weste und kurze Hose tausche.

In der Sonne kann man es aushalten, im Schatten ist es empfindlich kalt. Zum Glück ist es am Ladepunkt bei der “Schmucken Witwe” windgeschützt und ein heißer Kakao wärt uns von innen. 

Bis nach Hause werden die Temperaturen auf angenehme Werte etwas über 20°C klettern.

Tagesdaten :

Distanz 106,8 km
Geschwindigkeit 21,1 km/h
Anstieg 539 m
Höchster Punkt 135 m ü. NN. (bei Egestorf in der Nähe der A7)
Temperatur 7-21°C

 

 

Herbsttour 2025 – Zusammenfassung

Herbsttour 2025 – Zusammenfassung

Von Geesthacht ins Saarland und über den Vennbahnradweg zurück .

Die Höhepunkte unsere Tour waren sicherlich:

Insgesamt sind wir ca 1743 km gefahren:

Tachostände Dani Tachostände Thomas
am Ende der Tour

am Ende der Tour

am Anfang der Tour

am Anfang der Tour

und haben rund 10.500 Höhenmeter insgesamt gefahren. 

Hatten einen Platten und sonst keine technischen Probleme.

Es war eine tolle Tour, auch wenn es in der Nacht geregnet hat, so mußten wir während der Fahrt nur 2x die Regensachen benutzen.

Die drei besten Unterkünfte:

  • Fam. Wehner an Tag 1
  • DJH Homburg Tag 7
  • Port du Nord (Campingplatz in Luxemburg) an Tag 10
  • Gästehaus Becknord an Tag 17

Wo wir sicher nicht wieder einkehren werden sind:

  • Bed & Breakfast “unter den Linden” Tag 4
  • Luneta Homes in Laudenbach Tag 5
  • Pension Brand in der Pfalz an Tag 6

Durch die Elbmarsch

Durch die Elbmarsch

 
 
Von Geesthacht ging es über die Elbbrücke nach Oldershausen und weiter entlang des Ilmenaukanals nach Wittorf, dann durch die Gemüsefelder bei Bardowick bis nach Radbruch. Schnell mal unter der Bahn hinduch nach Rottorf und über den Ilmenaukanal nach Hunden, quer durch die Elbmarsch an die Elbe und zurück nach Geesthacht.
Die Bäume nehmen schon bunte Farben an, es wird langsam Herbst.
 

Herbstwald

Herbstwald

Heute morgen zeigte das Thermometer das erste Mal nach dem Sommer 0.x °C an, aber es sollte noch mal ein schöner sonniger Tag werden. Und ich hatte mir gewünscht, die Farben des Herbstes mit dem Rad auf einer Tour zu genießen. Einige Bäume sind schon kräftig verfärbt, Buchen und Eichen lassen noch ein wenig auf sich warten. Und wo kann man das besser als bei einer Radtour durch den Sachsenwald ?

Das Thermometer zeigt zwar 13 oder 14°C an, aber das ist wohl mehr Wunschdenken. In Wirklichkeit sind aber mal gerade kurz über 10°C. Entsprechend dick angezogen machen wir uns gleich nach dem Mittag auf die Tour. 50 km. Von Geesthacht über Hamwarde nach Schwarzenbek und dann mehr oder weniger parallel zur B207 vorbei am Brunstorf und Dassendorf nach Aumühle. Wohltorf und durch die Wentorfer Lohe nach Börnsen, über den Friedhof Bergedorf, vorbei an der Sternwarte hinunter in die Vierlande. Ein Stück auf dem Bahndamm Richtung Zollenspieker und dann an der Elbe zurück.

Wir wurden nicht enttäuscht. Schon im Wald bei Hamwarde wurde es bunt.

Lichtspiel und die kräftigen Farben – wunderschön.

Auf der Königsallee von Brunstorf nach Aumühle dann viele schöne Eindrücke.

Es wird nun Herbst, und die ersten Pflanzen haben schon die Winterpause begonnen. Das Farnkraut ist schon ganz braun.

Als wir wieder an die Elbe kommen, dann wieder mal, wie schön wir es doch hier haben. Das Blau des Himmels, das Grün des Elbvorlandes und die Elbe im Hintergrund.

Nach rund 52 km und mit kalten Füßen kommen wir wieder zu Hause an.

 

15 Monate ebike – eine erste Bewertung

15 Monate ebike – eine erste Bewertung

Seit nunmehr rund 15 Monaten fahren wir ebike und ebike fahren ist eine schöne Erfahrung. Berge und Wind können uns nicht mehr schrecken, lange Touren auch in Mittelgebirgen sind sehr gut fahrbar und die Möglichkeiten unsere Touren zu gestalten sind vielfältiger geworden.

  • Steile Anstiege (siehe Tecklenburg) sind fahrbar.
  • Schotterwege sind leicht zu fahren.
  • Sandige Wege und Waldwege haben den Schrecken weites gehend verloren.
  • Selbst Wege hinauf auf den Ochsenkopf haben wir schon gemeistert.

Das ebike hat viele Wünsche an Strecken aufkommen lassen, die wir gerne noch fahren wollen.

Aber wo Licht ist da ist auch bekanntlich Schatten. Einiges haben wir uns deutlich anders vorgestellt.

Am Liegerad haben wir alle Inspektionen in Eigenregie durchgeführt, da wurde gereinigt und geschraubt.

  • Etliche Bremsbeläge haben wir an den Liegerädern getauscht und das manchmal auch mitten auf der Tour. Haben die Bremsbeläge am Liegerad so etwa 10-15.000 km durchgehalten, so sind es beim ebike grade mal 4.000 km, wenn es gut läuft. Achtet man einmal nicht früh genug drauf, dann ist die Scheibe gleich mit zu tauschen, weil Stahl auf Stahl gebremst hat.
  • Ein Kettensatz hat am Liegerad mind. 15.000km durchgehalten. Die Werbung weckt Erwartungen, dass mit einem Riemen Laufleistungen von 30.000km und mehr möglich seien, doch bei uns weit gefehlt. Wir wären schon mit einer Laufleistung von 20.000 km mehr als zufrieden gewesen, aber bei beiden Rädern war nach rund 9.000 km Schluss mit dem Riemen und auch den Riemenscheiben – Kostenpunkt rund 350€ nur für das Material. (Aufgrund dieser Kosten hat uns auch die Fahrradversicherung den Vertrag gekündigt) 
  • Selbermachen um Werkstattkosten zu minimieren ? Zumindest bei Riese und Müller Fehlanzeige; Einige Teile sind im Fachhandel nicht zu bekommen. So zum Beispiel die hintere Bremsscheibe, an der bei R&M auch der Magnet für die gefahrene Geschwindigkeit verbaut ist. Für das Wechseln der Bremsscheibe hinten muss auch die E14-Schalteinheit demontiert werden, was dann auch den Austausch von Dichtungen nötig macht. Der Riemen muss in seiner Spannung und Ausrichtung sehr genau eingestellt werden, was wiederum Spezialwerkzeug nötig macht.
  • Für den Wechsel des Steuerlagers müssen die Bremsschläuche und Elektronikkabel, die durch das Lager verlegt sind, zurückgebaut werden.

In den 15 Monaten war das Rad 3x zur Inspektion, einmal stand dann das Rad 5 Wochen nicht zur Verfügung weil die Bremsscheibe sich gefaltet hatte, einmal bin ich mehrere Wochen mit einer gebrauchten Bremsscheibe herumgefahren, weil die besagte Bremsscheibe mit dem Aufnehmer für den Magneten nicht zu bekommen war und musste somit 2x die Werkstatt aufsuchen. Bei etwas mehr als 9000 km verlor dann der Riemen die Zähne, so dass die Werkstatt das Rad abholen musste und auch hier dauerte die Reparatur über eine Woche. Und zu guter Letzt scheint nun bei km 13600 das Steuerlager defekt zu sein und muss gewechselt werden.

Alles Schäden, von denen ich sie bei einem Rad, das deutlich über 5000 € gekostet hat, so nicht erwartet habe.

Und da nun die Schäden durch Verschleiß so heftig sind, stellt sich mir die Frage, wie ich denn damit umgehe, wenn so was auf einer unserer Touren irgendwo im Nirgendwo passiert. Dann ist vermutlich Schluss mit Urlaub. Ein Loch im Reifen kann man unterwegs noch flicken, aber wenn die E14 spinnt oder ein Kabel der Schaltung abreißt oder Kontakte korrodieren, der Riemen den Geist aufgibt, dann kann ich unterwegs das nicht mehr richten. Da kann ich nicht das Zugseil der Schaltung austauschen, die gerissene Kette mit einem Kettenschloss notdürftig zusammen dengeln und später beim Händler im nächsten Ort die Kette wechseln lassen. Eine Kette wird vermutlich jeder Fahrradhändler haben, aber einen Gates-Riemen in der richtigen Länge, den wird sich kaum ein Händler auf Lager legen.

Für das, was wir mit den Rädern im Jahr an Kilometer zurücklegen, sind die Kosten und Ausfallzeiten viel zu hoch; beinahe monatlich ist eins der beiden Räder in der Werkstatt. Und das, obwohl die Werkstatt nach den ersten Besuchen die von R&M vorgesehenen Wartungsintervalle vergrößert hat.

Gedanken zu Rohloff am ebike:

Auch in diesem Punkt müssen wir sagen, dass die Rohloff am ebike Licht und Schatten hat:

Pro’s:

  • Tolle Schaltung
  • fast immer den richtigen Gang
  • Tolle Features bei der E14 (autom. Zurückschalten im Stand)
  • Wenig Wartungsaufwand (alle 5000km ein Ölwechsel)

Con’s :

  • Serienausstattung des Schalters mangelhaft, keine genaue Druckstelle, schlecht zu bedienen
  • Immer wieder Ausfälle der E14, solange die Erstausstattung verbaut war, Schaltung konnte nur noch in Gang 1-4 genutzt werden oder schaltete nur noch in Richtung kleiner Gänge
  • Auch mit dem neuesten Update sind Features wie drehzahlabhängiges automatisches Schalten nicht vorhanden (vermutlich von R&M nicht freigegeben).
  • Schaltung verklemmt manchmal beim Zurückschalten an Steigungen.
  • Gänge 12-14 werden selten oder gar nicht genutzt, da das ebike meist zwischen 20 und 30 km/h gefahren wird, wenn es schneller wurde, dann ging es steil den Berg runter und dann rollten wir oder mussten bremsen.
  • Verschieben der Gangstufen (kleinere vordere Riemenscheibe) zugunsten mehr kleiner Gänge aufgrund des Eingangsdrehmomentes nicht möglich.
  • Riemenscheibe für Gates-Riemen mit knapp 100€ recht teuer gegenüber einem Ritzel mit ca 20€, das man zudem als Wenderitzel doppelt nutzen kann.

Von den 14 zur Verfügung stehenden Gängen nutzen wir 2-3 gar nicht, und die Gangstufen 1-3 nur an steilen Stellen bergauf.

Uns würde auch eine 11-Gang-Schaltung genügen, bei der z.B. der 9. Gang bei 25km/h und anliegt. Zwei zusätzliche Gänge oberhalb sollten reichen, und wenn die kleineren 8 Gänge gut abgestimmt sind, dann kommen wir damit genauso gut die Berge hinauf wie mit der Rohloff.

Gedanken zu einer Fahrradversicherung

Fahrradversicherungen sind gut (für die Versicherung) , wenn

  • Der Versicherungsnehmer wenig fährt und wenig Schäden hat
  • Sonst wird die Versicherung schnell gekündigt.

Würde ich noch mal eine zusätzliche Versicherung abschließen ? Ganz klar nein, es sei denn gegen Diebstahl. 

Leistungen aus dem Kasko-Bereich dieser Versicherungen führen nur dazu, dass das Rad regelmäßig in einer Werkstatt gewartet wird bzw gewartet werden muss (Wartungs- und Inspektionskosten trägt der Versicherungsnehmer). Selbst der Austausch von Bremsbelägen muss – wenn sie erstattet werden soll – in der Werkstatt durchgeführt werden und nachträglich gibt es dann Diskussionen mit der Versicherung über die Preise der Ersatzteile und den angesetzten Stundenlohn. Bei größeren Reparaturen ist zudem meist ein Kostenvoranschlag nebst Genehmigung notwendig – dadurch verzögert sich die Instandsetzung.

Die anderen Leistungen wie Pannenhilfe oder Rücktransport wage ich mal anzuzweifeln, insbesondere wenn es sich um eine technische Panne im Nirgendwo handelt und nicht um einen Diebstahl während der Reise. Wann bitte kommt denn Hilfe, wenn ich irgendwo abseits liegenbleibe ? Muss ich 2, 3 oder gar 5 Stunden warten ? Was kann dann vor Ort repariert werden ? Wenn keine Reparatur vor Ort möglich ist,  ist die Reise dann sowieso unterbrochen oder gar beendet und es geht nach Hause.

Gewährleistung am Fahrrad

Gewährleistung am Fahrrad

Begriffsdefinition (Google Gemini) : Unter Gewährleistung (auch Mängelhaftung genannt) versteht man das gesetzlich geregelte Einstehenmüssen des Verkäufers für Mängel, die eine Ware oder Leistung bereits zum Zeitpunkt des Verkaufs oder der Übergabe hatte.

Was ist denn nun am Fahrrad oder ebike unter Gewährleistung zu verstehen ?

Bild von StockSnap auf Pixabay

Nach meinen Erfahrungen in den vergangenen 18 Monaten nicht besonders viel; Leichter ist zu benennen, was laut Werkstatt alles nicht unter Gewährleistung des Herstellers fällt, weil die Komponenten eine Abnutzung unterliegen.

Ziemlich klar sind, da üblicherweise als Verschleißteile akzeptiert:

  • Reifen
  • Bremsbeläge
  • Bremsscheiben / Felgen bei Felgenbremsen
  • Kette / Riemen
  • Ritzel und Kettenblatt / Riemenscheiben
  • Alterserscheinungen am Akku (Kapazitätsverluste)

wenige klar sind meiner Meinung nach:

  • Steuerlager
  • Tretlager
  • Felgen (Risse in Felgen, die nicht von Felgenbremsen herrühren)

unstrittig :

  • Brüche in Rahmen, Lenker etc (die nicht auf Unfall oder unsachgemäße Nutzung zurückzuführen sind)

Falsche oder fehlerhafte Montage von Komponenten gehen damit zumeist zu Lasten des Kunden. Es ist nahezu unmöglich, einen vorzeitigen Verschleiß von Komponenten auf fehlerhafte Montage zurückzuführen. Somit ist sowohl der Verkäufer als auch der Hersteller fein raus. Der Kunde kann vorzeitigen Verschleiß (egal wovon er herrührt) kaum nachweisen. Und das müßte der Kunde, wenn nach einem Jahr die Beweislast auf den Kunden übergeht. Toll. So bleibt der Kunde dann mit den hohen Rechnungen sitzen.

Wie wäre es, der Hersteller würde wie bei einem PKW angeben, wie lange sein Produkt hält.  So nach dem Motto :

  • Riemen und Riemenscheiben mind. 10.000 km oder 10 Jahre
  • Kette und Zahnräder mind. 4000 km oder 4 Jahre
  • Reifen mind. 10.000 km oder 4 Jahre
  • Lager mind. 50.000 km

Die Angaben sind nur als Beispiele zu verstehen. Aber in Deutschland gibt es defacto keine Gewährleistung an Fahrrädern mit Ausnahme Rahmenbruch. Alles scheint Verschleißteil zu sein.

Fahrrad wieder nicht verfügbar

Fahrrad wieder nicht verfügbar

2025-11-12

Nach etlichem hin und her – ich war nicht damit einverstanden die Kosten für den Austausch des Steuerlagers zu übernehmen – hat sich Emotion dazu durchgerungen, den Austausch auf Kulanz durchzuführen. Eigentlich sei das Steuerlager aber ein Verschleißteil und der Kunde oder seine Versicherung müsse die Kosten tragen. Nur weil ich an den Fehler mit der Bremse aufmerksam gemacht habe, und auf die damalige Demontage von Gabel, Lenker etc hingewiesen habe, wurde dann anders entschieden.

  • Beim Drehen des Lenkers hatte ich ein Knacken wahrgenommen. Dies war am 5.10. 
  • am 13.10. habe ich den Schaden in der Werkstatt vorgestellt. Diagnose Steuerlager defekt.
  • um zu entscheiden, wer denn nun die Kosten trägt, waren mehrere Telefonate notwendig, bis dann am 3.11. endlich die Entscheidung bzgl. der Kosten gefallen war und auch das Ersatzteil nicht nur bestellt sondern auch in der Werkstatt endlich angekommen war.
  • Einen Termin habe ich dann für den Austausch am 3.11. bekommen. 
  • Auf Nachfrage wurde mir zugesagt, dass ich auf das Rad warten könne, auch wenn dazu noch die Inspektion durchgeführt wird und ich das Rad abends dann wieder mitnehmen konnte.
  • Gegen Mittag dann der Anruf, dass das Rad nicht am Freitag fertig werden würde und dass ich auch nicht auf die Reparatur warten könne.

Also habe ich am Freitag dann das Rad hingebracht und bin mit einem Ersatzrad wieder nach Hause gefahren.

Am Montag dann ein weiterer Anruf aus der Werkstatt: Bei der Inspektion haben sie einen Riss in der hinteren Felge entdeckt und der Austausch der Felge solle 650€ kosten.

Auf meine Rückfrage, wer denn die Kosten tragen würde, wurde wieder nur auf Verschleiß argumentiert und ich solle doch die Versicherung – die uns gekündigt hat – in Anspruch nehmen. 

Daher bin ich am Dienstag dann hingefahren und habe mir den Schaden zeigen lassen. Nach einer langen Diskussion und wieder einmal die (leidige) Diskussion über Verschleissteile wollte emotion R&M kontaktieren, so dass der Hersteller diese Fall nach Möglichkeit übernimmt und ich nicht die Kosten für den Austausch tragen muss.

Das Rad ist derzeit nicht mal 18 Monate alt, aber scheinbar sind alle Teile, die sich irgendwie bewegen, als Verschleißteile klassifiziert. Das sollte mal ein Autohaus einem Kunden sagen, der innerhalb von 2 Jahren nach Kauf eines Neuwagens mit einem gebrochenen Wischergestänge in die Werkstatt kommt.

Nun steht das Fahrrad schon seit Freitag – heute ist schon Mittwoch – in der Werkstatt, ohne dass irgendwas am Laufrad getan wurde. Vermutlich hat Riese & Müller auf die Schadensmeldung nicht reagiert und will das aussitzen.

Die versprochene Rückmeldung, wie es weitergehen wird, ist natürlich nicht durch die Werkstatt wie zugesagt erfolgt. Wenn man dort nicht permanent selber nachfragt, dann bekommt man keine Informationen und natürlich auch kein Rad zurück mit dem man fahren kann. Die Werkstatt könnte auch schon mal reparieren auch wenn noch nicht klar ist, wer am Ende die Kosten übernimmt.

Für den Hersteller ist das ein Armutszeugnis, derart schlechte Materialien zu verbauen und wenn dann was kaputt geht, sich dann auf Verschleiß zu berufen.

Eine Zusammenfassung, was alles kaputt gegangen ist:

  • wiederholte Abstürze der E14 aufgrund eines defekten Schalters => Austausch des Schalters auf eigene Kosten
  • Schaden an der Bremsanlage => neue Gabel, neue Bremse, neue Scheibe = rund 5 Wochen steht das Rad nicht zur Verfügung.
  • Rad klickt bei Lastwechsel im Takt des Tretens => mehrmaliges Vorführen in der Werkstatt, Werkstatt konnte keine Ursache finden. Beseitigung erst nach rund 8 Wochen und einem Video-Call mit dem Hersteller.
  • Fehlermeldung 542006 : Bosch – Rohloff, => Rohloff und Bosch mußten “neu verheiratet” werden.
  • Riss des Riemens bei km 9026 => Reparatur 3 Wochen
  • Knacken im Steuerlager bei km 13.000 => Fahrrad steht noch in der Werkstatt
  • km 14.000 Riss in der Felge des Hinterrades

Während ich das hier am Mittwoch schreibe, zeigt sich der Himmel von seiner schönen Seite und gerne wäre ich heute mit dem Rad noch an der Elbe entlang gefahren.

Nachtrag: Gerade kam noch ein Anruf aus der Werkstatt: Riese und Müller übernehmen die Kosten auf Kulanz, es kann aber nicht versprochen werden, dass die Teile morgen in Wentorf sind und damit kann auch nicht zugesagt werden, dass das Rad morgen Abend fertig ist. Danke emotion

Nachtrag Freitag 

2025-11-14

Mittlerweile ist es wieder Freitag geworden. Das Rad steht immer noch bei emotion, die Ersatzteile sind noch nicht eingetroffen. Und dann wurde mir heute auch noch telefonisch mitgeteilt, dass Riese und Müller zwar die Teile schicken werde, ich aber das Umspeichen zu bezahlen habe. Was ist denn das nun wieder. Erst heißt es, dass R&M die Sache auf Kulanz ersetzten werde, d.h. für mich, dass dann auch der Werkstattlohn übernommen wird. Und nun….. Vermutlich wird es so ablaufen, dass die Felge und die Speichen einen Wert von ca 100€ haben, und ich den Löwenanteil übernehmen muss.

  • 50 € für die Felge
  • 40 € für Speichen und Nippel
  • Macht bei einer Gesamtsumme dann rund 550€ für das Einspeichen und zentrieren (Angesetzte Gesamtkosten waren 650€)  ? Das ist doch wohl ein Witz. Mehr als 150€ sollte das wohl kaum kosten.

Ich habe die Nase von R&M und emotion echt gestrichen voll 😡 .

Nachtrag Dienstag

2025-11-18

Es ist Mittwoch morgen als ich diese Zeilen schreibe: Wie sollte es auch anders sein, noch hat sich emotion nicht gemeldet, dass das Rad fertig und wieder abholbereit ist. Ob da heute was kommen wird ? Es werden noch Wetten angenommen 😉 .

Und noch ein weitere Nachtrag von heute Nachmittag: Ich habe bei emotion angerufen und nachgefragt, ob ich denn mein Fahrrad abholen kann. 
Antwort: wir haben die Speichennippel noch nicht bekommen.  Man kann es einfach nicht verstehen; ich zumindest nicht. Was ist daran so kompliziert eine Felge, Speichen und ein paar Speichennippel zu besorgen und warum verschickt der Hersteller das in drei Paketen statt in einem ?

Ich verstehe es einfach nicht.

Rad zurück am Freitag nach 2 Wochen

2025-11-21

Es ist Freitag: heute kam die Nachricht, dass das Rad abholbereit ist. Also bin ich nachmittags noch hin und habe das Leihrad abgegeben, Serviceheft, Fahrrad und Rechnung in Empfang genommen und bin nach Hause geradelt.

Haben wir im Sommer für die Inspektion noch 119.- € bezahlt so sind nun 149.- € zu zahlen : Das ist eine satte Preiserhöhung um 25%. Da war ich dann wohl mit dem Rad das letzte Mal.

Für das Einspeichen wird noch mal ein Betrag von 305,80€ erhoben, die ich aber nicht bereit bin zu zahlen.

Ab 2026 mit Velo de Ville

Ab 2026 mit Velo de Ville

Ab dem Jahr 2026 werden wir nicht mehr mit Riese & Müller Nevo 4 unterwegs sein, sondern wir werden dann mit Velo de Ville SEB 990 Pro unterwegs sein.

Nach all den doch gemischten Erfahrungen mit dem Nevo 4 haben wir uns entschlossen nach gut 15.000 km für die nächsten Reisen auf einige moderne Errungenschaften zu verzichten.

Wir gehen zurück zu den Ursprüngen des Radelns – was wollen wir nicht mehr:

  • Komponenten die in der Gefahr stehen, durch Eigenleben nicht richtig zu funktionieren
  • Komponenten, die wir unterwegs auf den langen Touren nicht tauschen können sondern dafür eine Spezialwerkstatt benötigen.

Was fällt gegenüber den R&M Nevo weg:

  • elektronische Schaltung – wir werden wieder manuell schalten
  • Riemen – wir nehmen wieder die gute alte Kette, die dann im Chainglider verpackt ihren Dienst tun wird
  • Der recht laute Bosch CX wird durch den neuen PX ausgetauscht.

Und da haben wir nur einen Hersteller gefunden, der die Rohloff mit Kette kombiniert und liefert.

Velo de Ville SEB 990 Pro

Erstes Velo de Ville

Erstes Velo de Ville

Am vergangenen Samstag war es so weit, wir konnten das erste SEB Pro 990 abholen. Am Donnerstag Nachmittag kam die Mail, am Samstag wurde abgeholt. 

Und am Nachmittag wurden einige Komponenten dann vom Nevo4 an das SEB Pro umgebaut.

Das andere soll um den 20.Januar dann auch zur Verfügung stehen. Ursache: Der Trapez-Rahmen war nicht verfügbar und die anstehenden Weihnachtsferien führen zu der Verspätung.