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Sommertour 2026 – Tag 8

Sommertour 2026 – Tag 8

Von Peterswald nach Seiffen

 
Frühstück gab es heute in der Ferienwohnung – all das was wir eingekauft hatten, und was noch so da war. Das Wetter ist nun nicht mehr so toll. Eine Front ist aufgekommen und es könnte auch noch einen Schauer geben.
Heute geht es für uns weiter auf dem tschechischen Radweg 23 immer auf dem Kamm des Erzgebirges nach Westen. Bei bedecktem Himmel und aufkommenden dunklen Wolken geht es los. Ersteinmal wieder hinauf zum Radweg 23, erstmal 200 Höhenmeter bis zum Radweg und dann geht es noch weiter hoch, manchmal auch wieder etwas hinunter, aber die Tendenz geht aufwärts.
 

Am Mückenberg kommen wir das erste Mal auf eine Höhe von über 800m NN. Aber das Wetter scheint langsam umzuschlagen. Viel sehen können wir von hier oben nicht. Die Städte im Tal lassen sich nur erahnen.

Kurze Zeit später schlägt das Wetter wirklich um und wir fahren durch Nebel. Aber nicht, ohne dass wir wmal wieder mächtige Steigungen zu nehmen haben. Hier im Wald vor Böhmisch Zinnwald geht es dann mit 15-17% hinauf. Kurz hinter Bömisch Zinnwald erreichen wir den höchsten Punkt der heutigen Etappe mit 897m NN

Wir wollen gerne am Golf-Club Teplice etwas nachladen, aber Fehlanzeige, wir finden den Ladepunkt nicht, der junge Mitarbeiter scheint uns nicht zu verstehen. Und wir verpassen es damit auch, das Georgenfelder Hochmoor anzusehen und einen kleinen Abstecher auf die deutsche Seite zu machen.

Nun ja, kann man nicht ändern, dafür kamen uns auf dem Weg einge Oldtimer entgegen.

Der Nebel hat sich mitlerweile wieder ein wenig gelichtet. Und kurze Zeit später kommt wieder die Sonne durch die dünnen Wolken. Tja, da waren wir wohl 45 Minuten zu früh auf dem Mückenberg. Aber was solls….

Unsere Mittagspause machen wir in der Nähe von Niklasberg (Mikulov) und hier biegen wir dann auch kurzfristig von der Straße ab. Der Radweg führt nun durch Wiesen und den Wald. Der Weg ist dennoch gut zu fahren.

und wir haben tolle Ausblicke nach Norden. Nur hat der Wind mächtig zugenommen und kommt meist von Vorne.

Unser nächstes Zwischenziel ist der Stausee Flaje. In der Hoffnung hier eine Möglichkeit Zum Laden zu finden, fragen wir bei der ansässigen Information, aber die Dame ist nicht bereit uns mit Strom zu versorgen. Auch der lokale Kiosk lehnt unseren Wunsch ab. Auf der Herrentiolette gibt es eine Steckdose, aber heute ist es viel zu voll, als dass wir dort den Stecker des Boilers ziehen und unsere Akkus laden. Also nicht nachladen.

Na ja, es sind ja auch keine 20km bis zum heutigen Ziel, das werden wir vermutlich auch ohne Nachladen schaffen und so fahren wir weiter am Stausee entlang, aber da ist alles abgezäunt.

Bei etwa km 55 verlassen wir dann den 23er und fahren über Deutschsiedel in den Kurort Seiffen. Hier scheint das ganze Jahr Weihnachten zu sein, denn hier scheint das Herz der Produktion von Wheinachtspyramiden und Erzengel zu sein.

Dank der freundlichen Bedienung im Eislokal bekommen wir noch ein Bauernfrühstück obwohl die Mittagszeit schon vorbei ist.

Das Hotel Sonne in Seiffen ist ein kleines Hotel, die Zimmer sind einfach, das Bad ist neu und alles ist sauber. Das Hotel wird von einer niederländischen Familie betrieben, wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Am späten Nachmittag dann noch ein kleiner Stadtrundgang – so groß ist Seiffen nun nicht, aber jedes zweite Haus scheint was mit Holzschnitzerei und Erzgebirgskunst zu tun zu haben.

 

 

Tourdaten (Tag 8) :

Distanz 64 km
Geschwindigkeit 17,5 km/h
Anstieg 925 m
Höchster Punkt 879 m NN. 
Temperatur 20°C