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Sommertour 2026 – Tag 7

Sommertour 2026 – Tag 7

Von von Wehlen ins Erzgebirge nach Peterswald (petrovice)

 
Unser eigenes Frühstück war einfach aber gut. Müsli und Obst. Unsere Sachen waren wie üblich  schnell zusammengepackt und schon vor 9:00 Uhr waren wir auf dem Rad. Das war auch gut so, denn wir wollten auf die Bastei hinauf fahren, die Aussicht genießen und das geht am Besten, wenn dort oben noch nicht so viele Touristen sind.
Die knapp 100 Höhenmeter sind nicht der Rede wert und schon nach einer knappen halben Stunde waren wir oben.
 
 
 
Der Blick von hier oben ist echt toll und dazu hatten wir noch strahlenden Sonneschein und es war auch noch richtig leer.
 
 
Als wir nach dann nach etwas mehr als 30 Minuten weiterfuhren strömten uns schon die erste Welle von Touristen entgegen, die mit Bussen auf die Bastei gebracht worden waren.
Für uns ging es nun die rund 200 Höhenmeter wieder hinunter an die Elbe. In der schlucht, durch die wir fuhren, war heute noch kaum ein Sonnenstrahl hineingekommen und es war richtig kalt im Gegensatz zu dem Sonnenschein auf der Bastei.
 

Schell waren wir wieder unten an der Elbe und durch den Ort Wehlen hindurch. Die Fähre kam grad und wir hatten die wohl kürzeste und teuerste Fährfahrt in diesem Urlaub.

Auf der anderen Seite angekommen ging es dann auch weiter die Elbe hinauf. Bis Bad Schandau sind es noch 15 km bis zur Tschechischen Grenze noch 25km. Hier noch ein Blick von der Elbe auf die Bastei.

Die Strecke entlang der Elbe ist schön, auch wenn wir in Königstein eine Umleitung fahren mußten, der vor uns fahrende Rennradler hat sich durch die Baustelle gemogelt, war aber auch nicht schneller aus wir. Und dann war auch schnell Bad Schaudau erreicht.

Kurz hinter Bad Schandau wird es dann schnell leer. Keine Dörfer mehr, auf der Ostseite schon Tschechien, die folgende Grenze ist unspektakulär.

Und in Tschechien wird es dann noch leerer. Auf einer Bank machen wir eine Pause, essen das, was wir noch vom Frühstück über haben und Obst und genießen die Ruhe am Fluss.

Nur gelegentlich kommt mal ein Radfahrer vorbei, sonst ist nichts los – einfach toll. Bis nach Decin sind es nur noch ein paar km. Wir fahren in die Stadt, laden die Akkus nach und nutzen die Zeit um einzukaufen, sitzen im Schatten und warten, bis die Akkus wieder gut geladen sind, denn gleich wird es hinauf ins Erzgebirge gehen. Für die nächsten 10km geht es nur bergan. Startpunkt bei 128m NN, ober werden wir dann auf einer Höhe von mehr als 500 m NN sein. In der Spitze zeigt das Navi 11% Steigung an, aber da sind laut Aufzeichnung auch Passagen mit bis zu 13% vorhanden.

Das saugt mächtig an den Akkus. Wir folgen nun dem tschechischen Radweg 23, der immer auf dem Kamm des Erzgebirges verläuft, nach Westen. Unser heutiges Ziel ist Peterswald (Petrovice), das sind noch mal 15km und dann geht es durch Peterswald wieder ein gutes Stück hinunter.

Wir übernachten in einer Ferienwohnung im Petaurace Retro in Peterswald und essen auch im Lokal abends. Zuvor fahre ich aber noch mal durch den Ort wieder hinauf um im Supermarkt für morgen ein wenig einzukaufen. Die meisten Supermärkte im Ort sind auf deutsche Touris ausgelegt und bieten Alkoholika, Pafüm und Zigaretten an. Alles sehr bizar.

Da es heute nicht so warm gewesen ist, war dies ein angenehmer Tag zum Radfahren. Der Ausflug zur Bastei hat sich gelohnt. Die Tour war mit 77km nicht zu lang, so dass wir genug Zeit hatten.

 

Tourdaten (Tag 7) :

Distanz 77 km
Geschwindigkeit 18,2 km/h
Anstieg 877 m
Höchster Punkt 614 m NN. bei Tissa
Temperatur 21°C