Sommertour 2026 – Tag 14
Sommertour 2026 – Tag 14
Von Schleusingen nach Kaltennordheim
Kurz hinter Untermaßfeld mit der JVA im alten Schloss verlassen wir den Werra-Radweg und biegen auf den Main-Werra-Radweg und Sülzetal-Radweg ein.
Der Main-Werra-Radweg scheint eine gute Verbindung zu sein, zumindest hier im Sülzetal ist er sehr gut ausgebaut und führt ohne größere Steigungen meist schnurgeradeaus.
In Hermannsfeld kommt dann er EV13 wieder hinzu und wir verlassen den Main-Werra-Radweg. Von nun an geht es auf dem EV13 Richtung Nord-Westen. In der Ferne sehen wir den ersten alten Wachtrum aus DDR-Zeiten.
Und dann sind wir auch schon in der Röhn – ist gar nicht so weit vom Thüringer Wald bis zur Rhön und die Rhön zeigt auch gleich, dass auch sie ein Mittelgebirge ist. Von nun an geht es munter rauf und runter.
Irgendwann zwischen Stedtlingen und Willmars passieren wir mal wieder die Grenze nach Bayern, bekommen das aber gar nicht mit, 9km später geht es wieder von Bayern nach Thüringen.
An der Werra hatten wir zuletzt nur noch eine Höhe von ca 300 m NN, mitlerweile sind wir wieder auf einer Höhe von 450 m NN angekommen, aber das dicke Ende kommt noch. Wir wollen auf den Ellenbogen und von Noahs Segel aus auf die Rhön schauen. Die Wasserkuppe als höchsten Berg der Rhön werden wir ein andern Mal besuchen.
Mit 8-9 % geht es nun 6 km den Berg hinauf, bisher haben wir auch schon 65 km zurückgelegt.
Die Akkus sind noch mal mächtig gefordert und der Berg fordet sie ganz ordentlich.
Oben angekommen ist die Restladung auf unter 20% geschrumpft und wir haben noch einen Berg zu überwinden. Aber es gibt hier oben eine tolle Ladestation, die wir nutzen können.
Der Ausblick von hier oben ist gigantisch, besser als auf dem Keilberg, man sieht die Wasserkuppe und den Milseberg.
Wir sehen auch, wie der Regen in der Ferne vorbeizieht und wie ein Regenband genau auf uns zukommt. Also abwarten. Dennoch erreichte uns ein kleiner Schauer, aber wir konnten uns kurz unterstellen.
Vom Ellebogen ging es dann hinunter nach Oberweid. Wenn man dem Navi glauben schenken kann, dann waren das dort 21% Gefälle. Nur im gleich danach wieder mit 15% hinaufzugehen
Gut das wir nachgeladen haben. Sonst wäre der Akku am diesem Berg sicher leer geworden.
Immer wieder türmen sich dicke Wolkenpakete auf, die dann irgendwo anders abregnen werden. Wir bleiben für heute trocken.
In Kaltennordheim noch kurz einkaufen, denn für die heutige Übernachtung haben wir eine einfache Ferienwohnung in Fischbach gebucht. Dorthin ging es dann ganz entspannt auf einer alten Bahntrasse durch das Feldatal
Irgendwas ist da aber falsch gelaufen, denn eigentlich wollte die Vermieterin die Wohnung nicht nur für eine Nacht vermieten. Und als wir gerade geduscht waren kam noch ein Mieter, der meinte, er habe die Wohnung gemietet. Also da ist mehr als nur ein wenig schief gelaufen. Uns konnte das egal sein, denn wir hatten unser Bett.
Tourdaten (Tag 14) :
| Distanz | 89,3 km |
| Geschwindigkeit | 19,0 km/h |
| Anstieg | 1041 m |
| Höchster Punkt | 811 m NN. (Ellenbogen) |
| Temperatur | 20 – 26°C |