Herbsttour 2026 – Tag 4
Herbsttour 2026 – Tag 4
Von Ringkobing nach Thyboron
Doch bevor wir starten, erst mal ein gutes Frühstück im Danhostel, dann die Sachen gepackt und ans Rad gebracht und dann kann es bei noch leichtem Regen losgehen. Aber das Wetter soll besser werden, auch wenn immer mal wieder Schauer aufkommen werden.
Der Wind pfeift schon ordentlich als wir abfahren. Und auf wenig befahrenen Straßen geht es nordwärts.
Die Route ist so gelegt, dass wir auf ausgewiesenen Radrouten immer mal wieder einige Zeit durch Wälder und Heidegebiete fahren werden.
Meistens sind die Straßen asphaltiert, hin und wieder sind auch Schotterpassagen zu beältigen, aber auch die sind sehr gut und lassen sich gut fahren.
Ein kleines Hindernis gilt es zu überwinden. Diesmal ist es kein umgestürzter Baum oder ähnliches. Diesmal ist es ein kleiner Bach, der quer über den Weg fließt. Ein wenig Mut gehört dazu, diesen Bach fahrender Weise zu überwinden.
Aber die Stelle ist nicht sonderlich tief, nicht rutschig und gut zu durchfahren. So bringen wir ein Rad nach dem anderen auf die andere Seite. Der Mountainbiker versucht es schiebender Weise und bekommt dafür nasse Füße.
Der Wind legt immer wieder zu und treibt auch den einen oder anderen Schauer über das Land, aber auch die Sonne kommt immer mehr durch, so dass wir auch immer mal wieder trocken werden, aber wenn wir dann mal trocken sind, dann kommt sehr schnell der nächste Schauer.
Geschützt durch den Wald bekommen wir nur auf den offenen Strecken von dem Wind was mit, noch kommt er meist von der Seite.
Wir steuern Lemvig an, dort wollen wir Mittagspause machen und da wir aufgrund des Windes deutlich mehr Strom verbraucht haben, müssen wir dort auch nachladen.
Eine öffentliche Möglichkeit gibt es nicht, aber beim lokalen Italiener dürfen wir, währen wir essen die Akkus an der Außensteckdose aufladen. So verbinden wir Mittagessen mit Laden.
Gestärkt und mit rund 50% wieder auf dem Akku machen wir uns auf die noch verbliebenen rund 25 km. Der Wind kommt nun schräg von vorne, die Landschaft ist offen und kein Baum oder Strauch schützt mehr vor dem Wind.
Irgendwann ist dann der Radweg an der Landstraße 181 zu Ende. Wir müssen auf die Fahrbahn. Viel Verkehr, enges Überholen, wenig Rücksicht durch die Autofahrer und der Wind mit seinen Böen zwingt uns zu langsamer Fahrt und etlichen Schlenkern. Manchmal kommen wir (fast) von der Fahrbahn ab. Meist sind nicht viel mehr als 17km/h bei dem Wind trotz Unterstützung möglich.
Fünf km legen wir so zurück, sind reichlich genervt, bis wir dann nach gefühlt einer Ewigkeit links abbiegen können, durch ein Wohngebiet fahren und auf den Nordseeküstenradweg kommen.
Hier ist zwar kein Autoverkehr, aber der Wind fegt den Sand über die nahen Dünen und wird werden ein wenig sandgestrahlt.
Der Wind pustet uns um die Ohren, den Sand schmecken wir auch zwischen den Zähnen. Auf einem schmalen Weg geht es weiter nach Thyboron.
Auf diesem Abschnitt verbrauchen wir auf knapp 30 km rund 50% Akku. Nach 96km erreichen wir dann Thyborn unser heutige Ziel.
Tourdaten (Tag ) :
| Distanz | 96,3 km |
| Geschwindigkeit | 18,6 km/h |
| Anstieg | 456 m |
| Höchster Punkt | 113 m NN. |
| Temperatur | 6-18°C |
| Kosten Übernachtung | 66.- € |
| Sonstige Ausgaben | 31,85 € Mittagessen
7,00 € Einkaufen 14,05 € Eis Thyboron 20,07 € Frühstück Thyboron |