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Herbsttour 2026 – Tag 12

Herbsttour 2026 – Tag 12

Von Apenrade nach Kiel

 
Heute steht für uns eine lange Tour an, in Eckenförde und Umgebung war keine Unterkunft zu bekommen, auch die DJH, die uns zunächst eine Übernachtung in Aussicht gestellt hatte, zog diese wieder zurück. Als Alternative kam nur die DJH in Kiel in Frage, wegen der Möglichkeit in der DJH ein Abendbrot zu bekommen und am kommenden Tag auch ein Frühstück haben wir uns für die Übernachtung entschieden.
Das bedeutete aber auch, dass wir 120 km heute fahren müssen.
Das mitgebucht Frühstück auf dem Campingplatz war für den Preis gut. Und wir konnten uns auch noch ein wenig Wegzehrung mitnehmen.
 
Nach der Abfahrt ging es gleich ordentlich zur Sache, mußten wir doch gleich den Hügel erst runter und dann wieder ordentlich rauf.
 
Einmal kurz und knackig ging es hinauf. Von 20 auf über 70 m NN und das mit vollem Magen, denn der letzte Joghur vom gestrigen Abendessen, denn wollte ich nicht entsorgen also wurde er gegessen.

In Krusau noch schnell einen Supermarkt ansteuern, Flaschen abgeben, Gebäck für die Pause kaufen und dann auf zur dänisch-deutschen Grenze. Es sind nur 27km von Aabenraa bis zur Grenze.

In Flensburg dann der erste Regenschauer des heutigen Tages, wir warten in trocken in einem Fahrradständer der Stadtwerke ab.

Da ich die Tour nicht nachgeplant habe, führt uns der Track über einige Plasterstraßen in der City. Wir verlassen den Track und kommen auch so ganz gut durch Flensburg hindurch und Richtung Süderbrarup wieder aus der Stadt hinaus. Als Ladepunkt haben wir uns heute eine Ladestation in Mohrkirch herausgesucht. Bis dahin haben wir etwa die Hälfte der heutigen Strecke zurückgelegt. Der Ladepunkt ist aber entgegen der Beschreibung weder kostenlos noch überhaupt nutzbar. Wir schauen daher an der Feuerwache gegenüber am Gemeindehaus gegenüber, aber die Steckdosen sind alle deaktiviert. Auf Nachfrage dürfen wir die Räder im Restaurant Dörpstuv laden. Die Wirtin will grad Pause mache, so können wir noch schnell zwei Getränke bestellen und dann im Wintergarten warten bis die Räder so voll sind, dass wir gut in Kiel ankommen werden. Es ergeben sich Gespräche mit den anderen Gästen, die noch ein letztes Bier trinken.

Gestärkt (wir haben unsere Wegzehrung und Kuchen gegessen) und mit gut gefüllten Akku geht es weiter. Den leichten Wind haben wir von hinten, und bis zur Schlei geht es immer ein wenig bergab. So kommen wir sehr gut voran.

Über die Schleibrücke in Lindaunis geht es nur schiebenderweise, denn die Fahrgäste aus der RB müssen aus dem Zug aussteigen und zu Fuß die Brücke überqueren, um dann in den auf der anderen Seite wartenden Zug zur Weiterfahrt einzusteigen.

Zwischendurch ein Schauer, den wir nur unter einem Baum ahlbwegs trocken überstehen könenn und dann in Eckernförde ist gerade ein heftiger Schauer niedergegangen. Zum Glück vor uns aber die Straßen sind alle nass und ein Eckernförde ist zu dem auch noch Hafenfest. Also wieder schieben.

Wir sind froh aus dem wuhligen Treiben wieder herauszukommen, auch wenn nun erstmal ein großes Stück an der B76 entlang fahren müssen. Schön ist das nicht, aber wir haben bei 120km keine andere Möglichkeit gefunden, ohne dass die Strecke noch länger wird.

Der Nord-Ostsee-Kanal ist erreicht und damit auch Kiel, nun noch schnell durch die Stadt und zur DJH.

Am Ende stehen 121,8 km auf dem Tacho, das Navi weist einen abweichenden Wert aus.

Tourdaten (Tag ) :

Distanz 118 km
Geschwindigkeit 20,1 km/h
Anstieg 578 m
Höchster Punkt 71 m NN. (Aabenraa)
Temperatur 19 – 23 °C
Kosten Übernachtung 110,20 € incl Abendessen und Frühstück
Sonstige Ausgaben 2,50 € Einkaufen

7.- € Getränke