Neue Webseite ab 2021
Neue Webseite ab 2021
Eigentlich wollte ich schon im Jahr 2020 von cmsms auf wordpress umstellen, aber dann kam das Frühjahr und ich war noch nicht fertig. Der Server hatte kein WordPress, das Theme war nicht ausgesucht und angepaßt, die Plugins noch nicht installiert. Eine Umstellung mitten im Jahr fand ich nun auch nicht so toll. Da blieb dann nur eins übrig: Die Touren mit dem Wolf mußten auch 2020 noch mit cmsms dokumentiert werden, die Umstellung auf wordpress wird auf das Jahr 2021 verschoben.
Und nun ist es geschafft, das neue Layout ist ausgesucht, die meisten notwendigen Anpassungen sind gemacht und ich schreibe grade meinen ersten Beitrag.
Sicherlich werden sich hier und da Probleme noch einstellen. Aber für die Umstellung und gegen die Weiternutzung des cmsms sprachen viele Argumente.
Für alle, die sich schon mal auf die Webseite verirren : Weiter geht es hier erst im Jahr 2021 mit Tourberichten, Problemen rund ums Fahrrad im Allgemeinen und mit dem Wolf – der erstaunlich problemarm ist – im Speziellen weiter.
Ja, auch in Jahr 2021 werden wir wieder viel mit den Wölfen unterwegs sein. Kurze Touren in der Umgebung und lange Touren über einige Tage fahren, unterwegs Bilder mit dem Handy schießen und die schönsten dann hier mit einbauen.
Goldener Oktober – nur für einen Tag
Am 22. Oktober – es ist kaum zu glauben, aber das Thermometer steigt auf rund 20°C. Ein kräftiger Süd-West-Wind bringt uns einen Tag “goldenen Oktober”. Noch mal die kurzen Hosen raus und nur kurzärmlig mit West auf Tour gehen.
60 km gehen gut. Man könnte fast meinen, es sei noch Sommer, wenn nicht punktuell immer wieder diese Bäume mit ihrem bunten Laub wären. Aber es lacht die Sonne vom blauen Himmel als wir losfahren.
Unser Tour heute ist die von uns schon oft gefahrene “Golfplatzrunde” mit gut 60km.

Zunächst kommt uns der Wind kräftig entgegen und wir mühen uns nach Oldershausen und weiter nach Hunden. Am Himmel sehen wir schon eine dicke Wolkenbank, die später die Sonne verdecken und den Wind fast zum Erliegen bringen wird.

Als wir durch Radbruch fahren, sind die Wolken da, es wird leicht frisch, und wir wechseln von “Kurzarm” auf “Langarm”, ab jetzt muss es schon etwas wärmer sein, was die Kleidung angeht. Leider schläft nun auch der Wind ein. Eine Rückfahrt mit “Hilfsmotor Wind” ist es wohl nicht geben.

Vorbei geht es am Golfplatz, in Luhdorf ist die Straße so voll, dass wir nicht zum Linksabbiegen auf die Straße wechseln können, sondern stattdessen auf dem Rad- und Fußweg bleiben und die Kreuzung an der Ampel überqueren.
In Ashausen dann merken wir, dass sich die Sonne lange hinter den Wolken versteckt hat und auch nicht mehr groß hervor kommen wird. Eine weiter Schicht müssen wir anziehen. Aber es ist immer noch so warm, dass wir in kurzer Hose unterwegs sind.
Mit einbrechender Dämmerung sind wir um 18:00 Uhr wieder in Geesthacht.
Drei Jahre Wolf – mehr als 23.000 km
Vor etwas mehr als 3 Jahren kam der Wolf bei mir an, um genau zu sein, war es Ende September 2017 als der Wolf bei mir ankam. Damals noch als Bausatz in Einzelteilen. Wenn ich mir die Bilder von vor 3 Jahren ansehe, dann sehe ich schon einen Unterschied zwischen dem neuen Rad und dem Rad heute. Der Lack ein wenig blasser, die Reifen dreckig, und alles ein klein wenig staubiger. Hier und da leichte Gebrauchsspuren oder auch mal ein kleiner Kratzer von den Packtaschen im Lack. Nun ja, 23.000 km hat der Wolf in nur 3 Jahren gelaufen. Das sind mehr km als
- unser Familien-PKW in 4 Jahren geschafft hat.
- was ich mit den anderen Rädern in 3 Jahren je gefahren bin
- vermutlich mehr, als was viele Menschen in 10 Jahren mir dem Rad zurücklegen.

Hier ist er noch mal, sauber und im Zustand direkt nach der Montage. Alles glänzt und strahlt. Nach den vielen km, Tagen mit Dauerregen wie dieses Jahr in Dänemark, wo wir rund 90 km im Dauerregen fahren mussten, staubigen Singletrails, und vielen einsamen Wegen sieht er zwar nicht mehr ganz so strahlend aus, hat aber an Fahrdynamik und Fahrpass nichts verloren.

Meistens auf den eigenen Rädern und wenn überhaupt nur die Hin- oder Rücktour war der Wolf mein und später als der 2. Wolf kam unser ständiger Begleiter auf vielen Touren.
um die größten Touren zu nennen. Jedes Jahr sind es mehr km geworden. Letztes Jahr mit rund 7.500 km dachte ich, dass sich das nicht mehr steigern ließe, aber dieses Jahr waren es noch mal 500km mehr. Nach wie vor lieben wir es Tagesetappen von über 100km und “ne kleine Abendrunde” von 50 oder 60 km zu fahren. Wenn es dann noch einsame kleine Straßen sind, auf denen einem “stundenlang” kein Auto begegnet, dann setzt schon nach wenigen Minuten die Entspannung ein, der Stress vom Job fällt von mir ab und ich genieße einfach das Fahren.

Und wenn das Wetter trocken ist, dann wird es auch in Herbst und Winter auf die Tour gehen.
Schaltauge verbogen
Rund 2 Wochen bin ich mit einem verbogenen Schaltauge gefahren. Irgendwann auf einer der Touren, an dem Tag war es sehr windig, passierte es: Obwohl ich das Rad gegen den Wind abgestellt hatte, kippte das Rad bei eine Boe um und fiel so ungeschickt auf die Seite, dass das Schaltwerk genau auf der Bordseinkante aufschlug. Natürlich war das Schaltauge verbogen. Weiterfahren war nicht das Problem. Schaltung war halt unpräzise und beim Schalten in den größeren Gang mußte ich immer 2 Gänge schalten und dann einen zurück.
Die Nachfrage bei den Wölfen ergab: Ja, ein neues Schaltauge könnten sie mir schicken, aber ich solle es doch erstmal versuchen zu richten. Das sei recht robust und würde das ohne weiteres vertragen. Ein entsprechendes Richtwerkzeug würde wohl jeder bessere Radladen haben.
Meine bisherigen Versuche ein Schaltauge zu richten, endeten meist damit, dass das Auge in zwei Teile zerbrach und ich dann doch ein neues benötigte. Also bin ich zum Radladen gefahren. Ja, er könne das Schaltauge richten, aber nicht heute und auch nicht nächste Woche. Die Werkstatt sei voll. Ich können aber mein Rad da lassen er würde schauen, wann es mal dazwischen paßt. Ne Woche ohne Rad – nein, unvorstellbar. Also fuhr ich wieder nach Hause, die Schaltung immer noch verstellt und schaute im Internet nach, wie man denn das Schaltauge richten kann. Bei Youtube fanden sich einige Videos mit entsprechenden Anleitungen.
Ich ging auf die Suche nach einer Richtlehre. Wurde fündig und bestellte.

Nach 5 Tagen war das Teil da. Warum es aus Spanien versandt wurde, weiss ich nicht, aber es tut seinen Dienst. Das Schaltwerk war schnell abgeschraubt, die Lehre eingesetzt und das Schaltauge gerichtet. Endlich flutscht die Schaltung wieder.
Erste Fahrt mit Winterzeit
Am Wochenende wurden die Uhren wieder mal auf Winterzeit – was ja eigentlich die normale Zeit ist – zurückgestellt. Damit wird es nun schon wieder früh dunkel. Um 17:00 Uhr etwa geht die Sonne unter. Ab 18:00 Uhr ist es dann richtig dunkel.
Der Regen des Tages war gerade weg, als ich nach Hause kam. Was lag also näher als noch mal ne Runde mit dem Wolf ? “Ochsenwerder geht immer” sagte ich mir. Also los. Warm angezogen, das Rad rausgeholt, einen neuen Satz Akkus in den Halter und dann bin ich gefahren und habe mir den Fahrtwind um die Ohren wehen lassen, die Seele baumeln lassen und im Stillen ein Lied beim Fahren gesungen. Ochsenwerder, das sind nur rund 30km hin und dann noch mal 25 km zurück (oder anders herum, je nachdem wie herum man gerade fährt). Und das kann man fast immer fahren. Auch wenn mal die Zeit knapp ist oder das Wetter nicht sonderlich oder oder…. “Ochsenwerder geht eigentlich immer”.
Und je länger ich gefahren bin, desto mehr haben sich die Wolken verzogen und kurz bevor sie unterging, kam noch mal die Sonne hervor und tauchte alles in das rote Sonnenuntergangslicht. Die Bäume mit ihrem herbstlichen Laub wurden angestrahlt und leuchteten in einer Farbenpracht.
Regenbogenfahrt
Es ist Ende Oktober, die Tage sind schon recht kurz aber solange die Temperaturen noch mitspielen, fahren wir. Heute mal wieder die Ilmenau-Runde, diesmal gegen den Uhrzeigersinn.

Hoffentlich bekommen wir keinen Schauer ab. Irgendwie ziehen die kleinen Schauer um uns herum, mal regnet es weiter links, mal weiter rechts oder vor uns. Hin und wieder kommt auch die Sonne dazwischen durch, aber schon bald wird sie untergehen.

Und plötzlich und unerwartet wird die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis. Zuerst bekommen auch wir ein wenig Sprühregen ab, und dann steht er leuchtend am Himmel – der Regenbogen. Zuerst ist er nur unten zu sehen und nur für eine kleine Zeitspanne ist er voll ausgebildet, aber über mehrere Minuten begleitet er uns am Horizont.
Leider ist es mir nicht gelungen, den ganzen Regenbogen aufs Bild zu bekommen. Nach dem Sonnenuntergang zeigt sich der Himmel noch mal von seiner schönsten Seite.

Monatsende
Es ist der 31. Oktober – für einige ist es Halloween, offiziell heißt er Reformationstag und ist seit etwas 2 Jahren Feiertag in Deutschland. Diese Jahr schlägt Corona mit der 2. Welle zu und in Deutschland gelten wieder Regeln, die unnötige Kontakte zwischen Menschen verhindern sollen, damit sich die Pandemie nicht weiter ausbreitet. Und wie schon im Frühjahr versuchen wir so viel Fahrrad wie möglich zu fahren.
Warmer Wind aus Süd-West läßt die Temperaturen auf um die 15 °C steigen. Eine kleine Tour nach Ochsenwerder geht immer. Auf der Rücktour kommt noch mal für einige Minuten die Sonne hervor, die dunklen Wolken ziehen langsam nach Norden an, und kurz danach geht die Sonne auch schon wieder unter.

Kilometerstand bei Monatsende : 23572
So schön kann Herbst sein
November
Eigentlich ist der November grau und trist, wird er sicherlich auch noch werden. Aber heute ist er fast warm und auf alle Fälle schön sonnig.
Angenehme 16°C machen die Jacke überflüssig.

Abendrunde
Abendrunde andersrum
Nachdem wir gestern schon die Ilmenaurunde bei viel Wind und warmen – ja fast sommerlichen – 20 °C gegen den Uhrzeigersinn gefahren sind und uns lange Zeit gegen den Wind gekämpft haben, sind wir heute bei deutlich kühleren 12 °C im Uhrzeigersinn gefahren.

Sonnenuntergang gegen 16:45, dank der wenigen Wolken haben wir noch fast eine Stunde Licht. Aber die letzten 10 km sind wir dann doch auf unsere Fahrradbeleuchtung angewiesen. Insbesondere auf dem unbeleuchteten Weg am Deich tauchen sonst die allgegenwärtigen Schranken sonst plötzlich aus dem Nichts auf.
Licht im Herbst und Winter
Schon lange fahren wir auch tagsüber mit Licht. Als ich meinen Wolf bestellte, gab es noch keine Lösung mit Nabendynamo. Daher betreibe ich das Licht am Wolf mit einem Akkupack aus normalerweise 2 18650-Zellen. Das reicht für rund 20 Stunden Licht auf der kleinen Lampe. Für die Sommermonate, bei denen man ja fast nie im Dunkeln fährt, reicht das auch für zwei lange Tagestouren. Am oragen Wolf haben wir dann schon einen Nabendynamo, damit entfällt Akkupack und das mitunter lästige Nachladen. Neben der kleinen “Tagfahrlampe” habe ich noch eine 80-Lux Lampe am Rad, die ich bei Bedraf hinzuschalten kann. Damit wird dann der Weg im Dunkeln richtig hell
Am zweiten Wolf fehlte bisher die lichtstarke Lampe und schon bei den ersten Fahrten, bei denen wir in die Dämmerung und weiter in die Nacht kamen, wurde schnell deutlich, dass die Beleuchtung am zweiten Wolf nur eine “Funzel” ist, obwohl dort schon eine 40 Lux-Lampe ihren Dienst als Tagfahrlicht ihren Dienst tut.
Es mußte also etwas zusätzliches Licht ans Rad. Es sollte im Sommer abnehmbar sein, ohne zusätzlichen Akkupack auskommen und lischstark genug sein. Also mindestens 80 Lux. Ja, ich weiss, es gibt weitaus hellere Lampen, aber da muss man auch zum Teil mal tief in die Tasche greifen.

Es ist dann die Busch-Müller IQ Premium mit 80 Lux geworden. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis zur Zeit recht gut, und mit AAA-Batterien oder Akkus zu betreiben. Der erste Versuch hat mit vollen 2500mAh-Akkus mindestens eine Laufzeit von 4 Stunden ergeben, dann haben wir den Test abgebrochen. Das reicht auf alle Fälle auch für eine komplette Fahrt im Dunkeln. Die Ausleuchtung ist gut.








